Test- und Öffnungsstrategie: Veranstaltungswirtschaft nimmt es selbst in die Hand

Natürlich unterstützen wir auch das Bündnis #AlarmstufeRot – so veröffentlichen wir hier gerne die folgende Pressemitteilung:

Ab sofort könnten Kultur- und Wirtschaftsveranstaltungen sicher durchgeführt werden. Dazu läuft ein intuitiver Prozess über eine digitale Veranstaltungsplattform und das Mobiltelefon. Die Lösung von #AlarmstufeRot bietet eine vierfache Absicherung: Alle Teilnehmer werden doppelt getestet, wobei Identitätskontrolle und Nachverfolgbarkeit gewährleistet sind. Ein Hygienekonzept und die reduzierte Auslastung der
Veranstaltungsstätte runden die Strategie ab.

Laut der wenige Tage alten Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags leiden knapp 70 Prozent aller Unternehmen verschiedenster Branchen unter dem Messe- und Veranstaltungsverbot. Die
Veranstaltungswirtschaft ist seit über einem Jahr im umfassenden Lockdown. Doch dieser Wirtschaftszweig aus Deutschland ist nicht nur in der Organisation und Durchführung von Großveranstaltungen Weltspitze. Auch in puncto Einladungs- und Besuchermanagement sowie Logistik und Infrastruktur sind die Veranstalter international führend. Zudem hat Deutschland hervorragend ausgebildetes Personal auf den Gebieten Sicherheit, Logistik und Hygiene. Alle Voraussetzungen, um infektionssichere Veranstaltungen durchzuführen.

In sechs Schritten zur sicheren Veranstaltung

Alle Gäste registrieren sich mit ihren personenbezogenen Daten im ersten Schritt über eine digitale Veranstaltungsplattform. Die Registrierungsbestätigung bekommen sie auf ihr mobiles Endgerät. Im zweiten Schritt erhalten sie Selbsttestsets. Den QR-Code, der sich auf der Verpackung befindet, scannen sie ein. Und die Empfangsbestätigung teilen sie dann in der Veranstaltungs-App. Am Veranstaltungstag, maximal vier Stunden vor Beginn des Events, führen die Gäste diesen Selbsttest durch. Ist das Ergebnis negativ, nehmen sie online einen sogenannten Pre-Check-In vor, also registrieren sich. Der Veranstalter erteilt anschließend eine Freigabe, indem er einen QR-Code generiert und an das mobile Endgerät versendet. Nur wenn das Testergebnis negativ ist und der Veranstalter seine Freigabe erteilt hat, kann die Anreise zum Veranstaltungsort stattfinden.
In einem abschließenden vierten Schritt wird durch geschultes Fachpersonal vor Ort ein zweiter Test nach Antigen-Schnelltest-Methode durchgeführt. Gleichzeitig werden die personenbezogenen Daten über QR-Code und Ausweisdokument abgeglichen. Getestet werden ausschließlich Gäste, die zuvor auch den Pre-Check-In aktiviert und eine Freigabemeldung erhalten haben. Das Antigentestergebnis wird unmittelbar ausgewertet.
Ein zeitlich limitierter Zugangscode wird verschickt. Erst jetzt sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugangsberechtigt. Gerade bei längeren Anreisen der Teilnehmer (z.B. auf Festivals) ist die Doppeltestung sinnvoll. Mögliche Kontaktpunkte, die vor und nach einer Veranstaltung auftreten können, werden so im Vorfeld bereits ausgeschlossen.

Positiv getestet? Sicheres Vorgehen.

Wird ein Teilnehmer vor Ort positiv getestet, werden die Personendaten an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Die positiv getestete Person wird unverzüglich informiert und aufgefordert, sich in Quarantäne zu
begeben und sich einem PCR-Test zu unterziehen, um den Antigenschnelltest zu validieren.

Reduziertes Risiko

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein falsch negativ getesteter Besucher zugangsberechtigt wird, liegt – laut RKI – bei 1:10.000. Die im Selbsttest positiv Getesteten reisen zudem gar nicht erst an. Die Testungen am
Veranstaltungsort oder in einem Testzentrum in unmittelbarer Nähe werden von geschultem Fachpersonal durchgeführt. Durch digitale Applikationen sowie personalisierte Tickets ist eine absolut sichere
Nachverfolgung gewährleistet. Die obligatorischen Vorgaben werden eingehalten: Hygienekonzept, „AHA+L“-Regeln, 7-TageInzidenz unter 100, reduzierte Auslastung in der Erprobungsphase. Gleichzeitig entsteht durch die erhöhte Anzahl an durchgeführten Tests eine höhere Transparenz hinsichtlich des tatsächlichen Infektionsgeschehen.
Wenn die Sicherheit des Konzepts erprobt und nachgewiesen ist, ist eine sukzessive Erhöhung der Auslastungskapazitäten denkbar.

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