Ein Messestand kann auf der Messe 6, 9, 12 oder deutlich mehr Quadratmeter belegen. Für die Lagerung im Unternehmen ist diese Fläche allerdings nur bedingt aussagekräftig. Denn nach dem Abbau wird aus der aufgebauten Standfläche ein Bestand aus einzelnen Komponenten, Transportkoffern, Taschen, Möbeln, Grafiken und Zubehör.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Wie groß ist mein Messestand? Sondern: Wie viel Volumen hat mein kompletter Messebestand im verpackten Zustand?
Genau hier verschätzen sich Unternehmen häufig. Ein kompakter Messestand kann erstaunlich wenig Lagerfläche benötigen, wenn er entsprechend zerlegt und verpackt wird. Umgekehrt kann ein kleiner Messestand mit Möbeln, Beleuchtung, Transportkisten, Prospektständern und zusätzlichem Material deutlich mehr Platz beanspruchen als zunächst gedacht.
Wer seinen Messestand im eigenen Unternehmen lagern möchte, sollte deshalb nicht nur die Standgröße betrachten. Entscheidend sind Systemart, Verpackung, Ausstattung, Zugänglichkeit und die Frage, wie der Bestand beim nächsten Messeauftritt wieder bereitgestellt werden soll.
Die Standfläche auf der Messe sagt wenig über den Lagerbedarf aus
Ein 3 x 3 Meter großer Messestand belegt auf der Veranstaltung 9 Quadratmeter Standfläche. Im Lager benötigt derselbe Stand aber keineswegs automatisch 9 Quadratmeter.
Die Standfläche beschreibt den Platz, den der aufgebaute Messestand auf dem Messegelände benötigt. Die Lagerfläche beschreibt dagegen den Platz, den die zerlegten und verpackten Komponenten beanspruchen.
Das kann einen erheblichen Unterschied machen.
Eine Messewand steht während der Veranstaltung beispielsweise mehrere Meter breit im Raum. Für den Transport und die Lagerung können die einzelnen Elemente jedoch wesentlich kompakter zusammengelegt, zerlegt oder in Taschen beziehungsweise Transportkoffern untergebracht werden.
Auch Counter, Beleuchtung und Zubehör benötigen im Lager nicht ihre späteren Abmessungen auf der Messe.
Deshalb sollte die Lagerplanung immer vom Packmaß des tatsächlichen Bestands ausgehen.
Wie viel Platz braucht ein Messestand im Lager?
Eine pauschale Quadratmeterzahl lässt sich nicht seriös nennen. Dafür unterscheiden sich Messestände und Messebestände zu stark voneinander.
Ein mobiler Messestand mit einer Messewand und einem Counter kann beispielsweise aus wenigen kompakten Taschen oder Koffern bestehen. Ein umfangreicher Systemstand mit mehreren Wandelementen, Möbeln, Beleuchtung, Grafiken, Boden, Lagerboxen und zusätzlichem Equipment benötigt entsprechend mehr Volumen.
Für die erste Einschätzung sollten Sie deshalb Ihren Bestand in einzelne Gruppen aufteilen:
- Messestandsystem
- Wand- und Rahmenelemente
- Grafiken und Drucke
- Counter und Theken
- Möbel
- Beleuchtung
- Roll-ups und Displays
- Prospektständer
- Transportkoffer und Taschen
- Technisches Zubehör
- Verpackungsmaterial
- sonstiges Messe-Equipment
Erst wenn diese Bestandteile bekannt sind, lässt sich der tatsächliche Lagerbedarf sinnvoll einschätzen.
Der wichtigste Wert ist das Packmaß
Wenn Sie wissen möchten, wie viel Platz Ihr Messestand im Unternehmen benötigt, sollten Sie zunächst die Maße der verpackten Komponenten erfassen.
Bei jedem größeren Bestandteil interessieren vor allem:
- Länge
- Breite
- Höhe
- Anzahl der Packstücke
- Gewicht
Aus diesen Angaben lässt sich das ungefähre Lagervolumen ableiten.
Ein Beispiel macht den Unterschied deutlich: Eine Messewand kann im aufgebauten Zustand mehrere Meter breit sein. Wird sie in einzelnen Elementen oder einem kompakten System verpackt, reduziert sich ihre Lagerausdehnung erheblich.
Ähnliches gilt für faltbare Systeme. Was auf der Messe eine große Kommunikationsfläche bildet, kann nach dem Abbau in wenigen Transporttaschen oder einem Case untergebracht werden.
Das bedeutet: Die sichtbare Größe des Messestands ist nicht gleichbedeutend mit seinem Lagerbedarf.
Messestand lagern: Welche Bestandteile benötigen den meisten Platz?
Der Lagerbedarf entsteht selten nur durch das eigentliche Standsystem. Häufig sind es die zusätzlichen Komponenten, die den Platzbedarf deutlich erhöhen.
Messewände und Standsysteme
Wand- und Rahmensysteme können je nach Bauweise sehr kompakt zerlegt werden. Bei modularen Systemen kommen allerdings mehrere Profile, Verbindungselemente, Platten oder andere Bauteile zusammen.
Entscheidend ist daher, ob die Komponenten bereits für den Transport optimiert verpackt sind oder lose gelagert werden.
Counter und Theken
Counter können einen relativ überschaubaren, aber dennoch sperrigen Bestandteil des Messebestands darstellen. Klappbare oder zerlegbare Varianten lassen sich häufig kompakter lagern als fest gebaute Theken.
Messe-Möbel
Stühle, Tische, Barhocker, Sessel und andere Möbel können bei einem kleinen Stand schnell einen größeren Teil des Lagerraums beanspruchen als das eigentliche Displaysystem.
Hier lohnt es sich zu prüfen, ob die Möbel tatsächlich bei jeder Veranstaltung benötigt werden oder ob sie getrennt vom eigentlichen Messebestand gelagert werden können.
Grafiken und Drucke
Grafiken benötigen häufig weniger Lagerfläche als die dazugehörigen Konstruktionen. Trotzdem sollten sie nicht einfach irgendwo zwischen anderen Messekomponenten abgelegt werden.
Eine geeignete Verpackung und eine eindeutige Zuordnung können verhindern, dass Drucke beim nächsten Messeauftritt gesucht oder beschädigt werden.
Transportkoffer und Taschen
Transportverpackungen gehören ebenfalls zum Messebestand. Sie benötigen zwar zusätzlichen Platz, erfüllen aber gleichzeitig eine wichtige Funktion: Sie halten Komponenten zusammen und erleichtern den späteren Transport.
Wer beim Lagerbedarf nur die eigentlichen Standbauteile berücksichtigt und die Verpackungen vergisst, unterschätzt den tatsächlichen Platzbedarf.
Ein Messestand kann klein sein und trotzdem viel Lagerfläche benötigen
Die Größe des Messestands allein ist deshalb kein zuverlässiger Indikator für den Lagerbedarf.
Ein 3 x 3 Meter großer Stand kann aus einer kompakten Messewand, einem Counter und wenigen Zubehörteilen bestehen. Ein anderer 3 x 3 Meter großer Stand kann zusätzlich Möbel, Beleuchtung, Boden, Produktpräsentationen, Prospektständer und umfangreiches Zubehör enthalten.
Beide Stände benötigen auf der Messe dieselbe Grundfläche.
Im Lager können sie jedoch einen völlig unterschiedlichen Platzbedarf haben.
Warum das Lager nicht bis zur letzten Ecke vollgestellt werden sollte
Bei der Frage „Wie viel Platz brauche ich?“ wird häufig nur das reine Volumen der Gegenstände betrachtet.
Für die praktische Lagerung reicht das allerdings nicht.
Ein Lager muss auch zugänglich sein. Wenn zehn Transportkoffer exakt die verfügbare Fläche ausfüllen, aber der hintere Koffer nur erreichbar ist, wenn zunächst neun andere bewegt werden müssen, ist der Bestand zwar untergebracht, aber schlecht organisiert.
Deshalb sollte zwischen dem reinen Platzbedarf und dem praktisch nutzbaren Lagerbedarf unterschieden werden.
Zusätzlicher Raum kann beispielsweise für folgende Tätigkeiten erforderlich sein:
- Zugang zu einzelnen Komponenten
- Entnahme und Rückgabe von Transportkoffern
- Kontrolle des Bestands
- Verpacken und Auspacken
- Vorbereitung für den nächsten Messeauftritt
- Prüfung von Grafiken und Zubehör
- Reparatur oder Ergänzung einzelner Komponenten
Ein gut organisierter Messebestand benötigt deshalb nicht nur Stellfläche, sondern auch eine sinnvolle Lagerstruktur.
Wie lässt sich der Platzbedarf des eigenen Messebestands ermitteln?
Eine einfache Bestandsaufnahme reicht für eine erste Einschätzung oft aus.
Gehen Sie Ihren Messebestand Stück für Stück durch und erfassen Sie die verpackten Komponenten.
Beispielsweise:
- 2 Transportkoffer
- 3 Transporttaschen
- 1 Counter
- 4 Stühle
- 1 Tisch
- 2 Roll-ups
- 1 Prospektständer
- 1 Karton mit Zubehör
Anschließend messen Sie die jeweiligen Packstücke aus.
So entsteht nach und nach ein realistisches Bild davon, wie groß der Bestand tatsächlich ist.
Noch wichtiger als eine theoretische Quadratmeterzahl ist dabei die Frage: Wie sollen diese Komponenten später wieder entnommen werden?
Der Unterschied zwischen Lagerfläche und Lagerhöhe
Nicht nur die Grundfläche eines Lagers spielt eine Rolle. Auch die verfügbare Höhe kann relevant sein.
Transportkoffer, Taschen oder stapelbare Behälter können unter bestimmten Voraussetzungen übereinander gelagert werden. Dadurch kann die vorhandene Raumhöhe genutzt werden.
Allerdings sollte nicht alles automatisch gestapelt werden. Empfindliche Komponenten, Grafiken oder bestimmte Möbel benötigen gegebenenfalls eine andere Lagerung.
Die Frage lautet deshalb nicht nur:
„Wie viele Quadratmeter habe ich?“
Sondern auch:
„Welche Höhe kann ich sinnvoll nutzen und wie bleibt mein Bestand trotzdem zugänglich?“
Messestand im Büro lagern: Oft fehlt nicht nur Platz, sondern Ordnung
Wenn kein eigenes Lager vorhanden ist, wird Messeausstattung häufig im Büro untergebracht.
Ein paar Roll-ups hinter einer Tür oder ein kleiner Transportkoffer im Abstellraum sind zunächst kein Problem.
Mit zunehmendem Messebestand sieht die Situation jedoch anders aus.
Dann stehen möglicherweise:
- Transportkoffer im Flur
- Grafikkartons im Büro
- Messewände im Lagerraum
- Counter in der Produktion
- Möbel in einem Besprechungsraum
- Zubehör in verschiedenen Schränken
Das Problem ist dann nicht nur die benötigte Fläche. Der Bestand ist nicht mehr zentral organisiert.
Beim nächsten Messeauftritt muss zunächst herausgefunden werden, wo sich alle benötigten Komponenten befinden.
Genau hier kann eine zentrale Lagerung einen praktischen Vorteil bieten.
Messestand im eigenen Lager lagern: Was spricht dafür?
Die Lagerung im eigenen Unternehmen kann sinnvoll sein, wenn ausreichend geeignete Fläche vorhanden ist und der Bestand regelmäßig benötigt wird.
Ein eigener Lagerplatz bietet vor allem direkten Zugriff.
Wenn Mitarbeiter den Bestand selbst verwalten, können einzelne Komponenten kurzfristig entnommen oder kontrolliert werden.
Allerdings entstehen dadurch auch Aufgaben, die häufig unterschätzt werden:
- Bestand organisieren
- Komponenten inventarisieren
- Verpackungen aufbewahren
- Lagerplatz freihalten
- Bestand nach der Messe zurücknehmen
- fehlende Teile feststellen
- Bestand für die nächste Messe zusammenstellen
- Transport organisieren
Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht nur, ob genügend Platz vorhanden ist. Es geht auch darum, wer sich um den Messebestand kümmert.
Wann der eigene Lagerplatz nicht mehr die beste Lösung ist
Eine externe Lagerung kann interessant werden, wenn der vorhandene Messebestand dauerhaft Fläche blockiert oder regelmäßig organisatorischen Aufwand verursacht.
Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn:
- der Messestand nur wenige Male pro Jahr eingesetzt wird
- die eigene Lagerfläche knapp ist
- der Messebestand über mehrere Räume verteilt ist
- das Unternehmen keine geeignete Lagerstruktur besitzt
- Mitarbeiter die Messeausstattung neben ihren eigentlichen Aufgaben verwalten
- Transport und Lagerung regelmäßig organisiert werden müssen
- mehrere Messeauftritte pro Jahr stattfinden
In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, nicht nur über zusätzliche Quadratmeter nachzudenken, sondern über die gesamte Organisation des Messebestands.
Wie viel Platz braucht ein Messestand inklusive Zubehör?
Die Antwort hängt vor allem davon ab, was tatsächlich zum Messebestand gehört.
Bei einem sehr kompakten mobilen System können die Komponenten in wenigen Taschen oder einem Transportkoffer untergebracht werden. Bei einem modularen Stand kommen dagegen möglicherweise mehrere Koffer, Profile, Platten, Möbel und Zubehörteile hinzu.
Auch zusätzliche Ausstattung kann den Platzbedarf deutlich verändern.
Ein Unternehmen sollte deshalb nicht nur den Messestand selbst betrachten, sondern den kompletten Bestand:
Stand + Grafiken + Möbel + Beleuchtung + Zubehör + Verpackung + Transportmittel.
Erst diese Gesamtheit zeigt, wie viel Platz tatsächlich benötigt wird.
Ein Beispiel: Vom aufgebauten Messestand zum Lagerbestand
Stellen Sie sich einen kleinen Messestand mit Rückwand, Counter, zwei Roll-ups und einigen Möbeln vor.
Auf der Messe nimmt dieser Stand beispielsweise eine kompakte Standfläche ein. Nach dem Abbau verschwinden die Wandkomponenten in Transporttaschen oder Koffern. Der Counter wird zusammengelegt oder separat verpackt. Die Roll-ups werden zusammengerollt. Möbel werden gestapelt oder zerlegt.
Aus einer sichtbaren Standfläche wird damit eine überschaubare Anzahl von Packstücken.
Das Beispiel zeigt, warum die Frage „Wie viele Quadratmeter hat der Messestand?“ für die Lagerplanung nicht ausreicht.
Interessanter ist:
Wie viele Packstücke entstehen nach dem Abbau und welche Abmessungen haben sie?
Der Platzbedarf verändert sich, wenn der Messestand mehrfach genutzt wird
Bei einem einmaligen Messeauftritt ist die Lagerfrage möglicherweise nebensächlich.
Bei einem Unternehmen mit mehreren Veranstaltungen pro Jahr sieht das anders aus.
Dann wird der vorhandene Messestand immer wieder eingelagert, entnommen, transportiert, aufgebaut, abgebaut und erneut eingelagert.
Der Lagerplatz wird damit zu einem festen Bestandteil des Messeprozesses.
Gerade deshalb lohnt es sich, den Bestand von Anfang an so zu organisieren, dass er zwischen den Veranstaltungen schnell identifiziert und wieder bereitgestellt werden kann.
Ein Messestand benötigt nicht nur Stellfläche, sondern ein Lagerkonzept
Eine gute Lagerlösung besteht aus mehr als einem freien Quadratmeter.
Der Bestand sollte so organisiert sein, dass klar ist:
- Was gehört zum Messestand?
- Wo befindet sich welche Komponente?
- Welche Teile gehören zusammen?
- Welche Teile werden für den nächsten Termin benötigt?
- Welche Komponenten sind empfindlich?
- Welche Teile müssen transportiert werden?
- Welche Teile können gestapelt werden?
- Welche Teile benötigen eine besondere Verpackung?
Eine solche Struktur kann insbesondere dann wichtig werden, wenn der Messestand nicht nur einmal, sondern mehrfach eingesetzt wird.
Warum eine Inventarisierung den Lagerbedarf besser planbar macht
Eine Bestandsaufnahme schafft Transparenz.
Wenn alle Komponenten bekannt sind, lässt sich nicht nur der Platzbedarf besser einschätzen. Auch die Vorbereitung kommender Veranstaltungen wird einfacher.
Eine einfache Inventarliste kann beispielsweise enthalten:
- Bezeichnung
- Anzahl
- Packmaß
- Verpackungsart
- Lagerort
- Zustand
- Zuordnung zum Messestand
Damit wird aus einem ungeordneten Bestand ein verwaltbarer Messebestand.
Was passiert mit dem Platzbedarf bei zusätzlichen Messeauftritten?
Ein weiterer Punkt wird häufig erst später sichtbar: Der Messebestand wächst.
Ein Unternehmen beginnt vielleicht mit einem kleinen Messestand. Später kommen ein weiterer Counter, neue Grafiken, zusätzliche Roll-ups, Beleuchtung, Prospektständer oder weitere Möbel hinzu.
Die ursprüngliche Lagerfläche reicht dann möglicherweise nicht mehr aus.
Deshalb sollte bei der Lagerplanung nicht nur der heutige Bestand berücksichtigt werden. Wenn regelmäßig Messen stattfinden, kann auch die Entwicklung des Messe-Equipments relevant sein.
Messestand im Unternehmen lagern: Die häufigsten Fehler
Nur die Standgröße betrachten
Die Standfläche auf der Messe ist kein verlässlicher Maßstab für den Lagerbedarf.
Verpackungen nicht berücksichtigen
Transportkoffer, Taschen und Kartons gehören zum tatsächlichen Lagerbestand und benötigen ebenfalls Platz.
Möbel unterschätzen
Tische, Stühle, Counter und andere Ausstattung können einen erheblichen Anteil der Lagerfläche beanspruchen.
Alles auf einer Fläche stapeln
Ein Lagerplatz sollte nicht nur möglichst klein, sondern auch praktisch nutzbar sein.
Keine Bestandsliste führen
Wenn niemand genau weiß, welche Komponenten vorhanden sind, wird die Vorbereitung der nächsten Messe unnötig kompliziert.
Den nächsten Messeauftritt nicht berücksichtigen
Eine Lagerung sollte möglichst mit dem nächsten Einsatz zusammengedacht werden. So lässt sich frühzeitig feststellen, ob etwas fehlt, beschädigt ist oder ergänzt werden muss.
Wie viel Lagerfläche sollte man tatsächlich einplanen?
Eine pauschale Empfehlung wie „ein Messestand benötigt fünf Quadratmeter Lagerfläche“ wäre unseriös.
Der tatsächliche Bedarf hängt vom konkreten Messebestand ab.
Für eine realistische Planung sollten Sie deshalb zunächst das Packvolumen Ihrer Komponenten ermitteln und anschließend berücksichtigen, wie die Gegenstände im Lager angeordnet und zugänglich gemacht werden.
Eine grobe Planung kann in drei Schritten erfolgen:
- Bestand erfassen: Welche Komponenten gehören tatsächlich zum Messeauftritt?
- Packmaße erfassen: Wie groß sind die einzelnen verpackten Komponenten?
- Lagerung planen: Wie werden die Packstücke so untergebracht, dass sie geschützt und zugänglich bleiben?
Damit lässt sich der tatsächliche Platzbedarf wesentlich besser beurteilen als anhand der Standfläche allein.
Messestand lagern: Was ist wichtiger – möglichst wenig Fläche oder gute Zugänglichkeit?
Die kleinste mögliche Lagerfläche ist nicht automatisch die praktischste Lösung.
Wenn ein Messebestand beispielsweise nur durch mehrfaches Umstapeln erreichbar ist, kann die Vorbereitung des nächsten Messeauftritts unnötig aufwendig werden.
Bei regelmäßig eingesetzten Messebeständen sollte deshalb ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Platzbedarf und Zugänglichkeit gefunden werden.
Ein gut organisierter Bestand kann beispielsweise nach Stand, Veranstaltung oder Komponentengruppe strukturiert werden.
Das ist besonders hilfreich, wenn mehrere Messeauftritte im Jahr stattfinden und nicht jedes Mal der gesamte Bestand benötigt wird.
Wann sich eine externe Lagerung des Messestands lohnt
Wenn die eigene Lagerfläche knapp ist, stellt sich irgendwann die Frage, ob der Messebestand überhaupt im Unternehmen gelagert werden muss.
Eine externe Lagerung kann interessant sein, wenn der Messestand nur gelegentlich benötigt wird oder dauerhaft Fläche blockiert, die im Unternehmen für andere Zwecke gebraucht wird.
Besonders bei wiederkehrenden Messeauftritten kann eine externe Lösung mehr als reine Lagerfläche bieten.
Der Messebestand kann beispielsweise zentral gelagert und für den nächsten Termin vorbereitet werden. Je nach Bedarf können außerdem Transport, Anlieferung, Aufbau, Abbau und Rücktransport organisiert werden.
Damit wird aus der Frage „Wo stellen wir den Messestand hin?“ eine umfassendere Frage:
Wer kümmert sich zwischen den Veranstaltungen um unseren Messebestand?
Messestand im Unternehmen lagern oder extern lagern?
Beide Varianten können sinnvoll sein.
Die Lagerung im Unternehmen bietet direkten Zugriff und kann bei einem kleinen, selten genutzten Bestand unkompliziert sein.
Eine externe Lagerung kann dagegen interessant sein, wenn die eigene Fläche knapp ist, der Bestand regelmäßig transportiert werden muss oder das Unternehmen die organisatorischen Aufgaben rund um den Messebestand auslagern möchte.
Die Entscheidung sollte deshalb nicht allein anhand der Quadratmeter getroffen werden.
Auch folgende Fragen sind relevant:
- Wie häufig wird der Messestand eingesetzt?
- Wie groß ist der tatsächliche Bestand?
- Wie oft muss der Bestand bewegt werden?
- Wer kümmert sich um die Vorbereitung?
- Wie viel Zeit benötigen Mitarbeiter für die Organisation?
- Wie wichtig ist ein zentraler und strukturierter Lagerort?
Wenn aus Lagerfläche eine wiederkehrende Messeorganisation wird
Bei Unternehmen mit mehreren Messeauftritten pro Jahr ist die Lagerung nur ein Teil des gesamten Ablaufs.
Nach der Messe wird der Bestand abgebaut und zurückgeführt. Anschließend wird er gelagert, geprüft und für die nächste Veranstaltung bereitgestellt.
Der Prozess kann beispielsweise so aussehen:
Abbau → Rücktransport → Lagerung → Bestandskontrolle → Vorbereitung → Transport → Aufbau → Messe → Abbau.
Die Lagerung bildet dabei das Bindeglied zwischen zwei Veranstaltungen.
Gerade deshalb sollte sie nicht isoliert betrachtet werden.
Was Unternehmen vor der Einlagerung ihres Messestands prüfen sollten
Bevor Sie Ihren Messestand im Unternehmen einlagern, können einige einfache Fragen helfen, den tatsächlichen Bedarf zu bestimmen:
- Ist der komplette Bestand bekannt?
- Sind alle Komponenten verpackt?
- Sind die Packmaße bekannt?
- Wie viele Transportkoffer und Taschen gibt es?
- Welche Möbel gehören zum Bestand?
- Wo werden Grafiken aufbewahrt?
- Welche Komponenten müssen besonders geschützt werden?
- Wie oft wird der Bestand benötigt?
- Kann der Bestand jederzeit erreicht werden?
- Wer bereitet ihn für die nächste Messe vor?
Wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich wesentlich besser beurteilen, ob die vorhandene Fläche ausreicht.
Messestand im Unternehmen lagern mit EINS PLUS
Wenn Sie bereits einen Messestand besitzen, müssen Sie nicht automatisch selbst für dessen dauerhafte Lagerung sorgen.
EINS PLUS arbeitet mit vorhandenen Messebeständen. Dabei spielt es keine entscheidende Rolle, ob der Messestand ursprünglich von EINS PLUS stammt oder bei einem anderen Anbieter gekauft wurde.
Je nach Bedarf kann EINS PLUS die Übernahme des Messebestands, die Bestandsaufnahme und die Lagerung organisieren. Für kommende Veranstaltungen können anschließend weitere Aufgaben wie Vorbereitung, Transport, Anlieferung, Aufbau, Abbau und Rücktransport miteinander verbunden werden.
Das ist besonders interessant, wenn Sie zwar einen eigenen Messestand besitzen, aber nicht dauerhaft Lagerfläche dafür vorhalten möchten.
Sie behalten damit Ihren vorhandenen Messebestand und können ihn für weitere Veranstaltungen einsetzen, ohne die gesamte Organisation intern abbilden zu müssen.
Ein vorhandener Messestand muss nicht dauerhaft Platz im Unternehmen blockieren
Die Frage nach dem benötigten Lagerplatz lässt sich nicht allein anhand der Größe des Messestands beantworten.
Entscheidend sind die verpackten Komponenten, die zusätzliche Ausstattung, die Transportverpackungen und die Art, wie der Bestand organisiert wird.
Ein kompakter Messestand kann sehr platzsparend gelagert werden. Ein umfangreicher Messebestand kann dagegen trotz kleiner Standfläche überraschend viel Raum beanspruchen.
Wer regelmäßig ausstellt, sollte deshalb nicht nur überlegen, wie viel Platz vorhanden ist, sondern auch, wie der Messebestand zwischen den Veranstaltungen organisiert werden soll.
Die eigentliche Frage lautet: Was passiert zwischen den Messen?
Ein Messestand benötigt auf der Veranstaltung Platz. Nach dem Abbau benötigt er dagegen vor allem eine funktionierende Lager- und Logistikstruktur.
Wenn der vorhandene Bestand im Unternehmen gut organisiert ist und ausreichend Platz vorhanden ist, kann die eigene Lagerung problemlos funktionieren.
Wenn die Fläche fehlt oder der organisatorische Aufwand regelmäßig zu hoch wird, kann eine externe Lagerung eine Alternative sein.
Dabei geht es nicht nur um die eingesparten Quadratmeter. Es geht darum, den Messebestand für den nächsten Einsatz verfügbar zu halten und die Aufgaben zwischen zwei Veranstaltungen zu organisieren.
Sie haben einen Messestand. Wir kümmern uns um den Rest.
Ein vorhandener Messestand muss nicht jedes Mal neu gekauft oder vollständig neu organisiert werden. Wenn das System weiterhin eingesetzt werden kann, kann es über mehrere Veranstaltungen hinweg genutzt werden.
EINS PLUS unterstützt Unternehmen dabei, den vorhandenen Messebestand zu übernehmen, zu lagern und für weitere Veranstaltungen bereitzustellen. Je nach Bedarf lassen sich Lagerung, Vorbereitung, Transport, Aufbau und Abbau miteinander verbinden.
So wird aus einem Messestand, der zwischen zwei Veranstaltungen irgendwo im Unternehmen stehen muss, ein organisierter und wiederverwendbarer Messebestand.
Sie stellen aus. Wir kümmern uns.
