Messe-Montage mit vorhandener Ausstattung: So kann der Ablauf aussehen

Ein neuer Messestand muss nicht bei jeder Veranstaltung komplett neu geplant und produziert werden. Viele Unternehmen verfügen bereits über eine eigene Messeausstattung und möchten diese bei weiteren Messen erneut einsetzen. Dazu gehören beispielsweise Messewände, Roll-ups, Displays, Messetheken, Mobiliar, Grafiken, Beleuchtung oder weiteres Zubehör.

 

In diesem Fall besteht die Aufgabe vor allem darin, den vorhandenen Messebestand für den jeweiligen Einsatz zusammenzustellen und fachgerecht auf der Messe zu montieren.

 

Die Messe-Montage mit vorhandener Ausstattung unterscheidet sich damit von einem klassischen Neubau. Es geht weniger um die komplette Herstellung eines Messestands, sondern um die Koordination und Umsetzung eines bereits vorhandenen Systems.

 

Der Ablauf kann beispielsweise so aussehen:

 

Bestand prüfen → benötigte Ausstattung zusammenstellen → Transport organisieren → Messegut anliefern → Montage vorbereiten → Messestand aufbauen → Ausstattung ergänzen → Kontrolle durchführen.

 

Je nach Messe, Standgröße und vorhandener Ausstattung können einzelne Schritte hinzukommen oder entfallen. Auch die technischen Vorgaben des jeweiligen Veranstalters müssen berücksichtigt werden. Die Deutsche Messe weist beispielsweise ausdrücklich darauf hin, dass der Aussteller für die Standsicherheit auch während des Auf- und Abbaus verantwortlich ist.

 

Was bedeutet Messe-Montage mit vorhandener Ausstattung?

 

Bei der Messe-Montage mit vorhandener Ausstattung wird ein bereits vorhandener Messebestand für eine konkrete Veranstaltung eingesetzt.

 

Das Unternehmen besitzt beispielsweise ein modulares Messesystem, mehrere Roll-ups und eine Messetheke. Für die nächste Veranstaltung soll genau dieser Bestand wieder verwendet werden.

 

Die Montage besteht dann nicht darin, einen komplett neuen Stand herzustellen. Vielmehr werden die vorhandenen Komponenten am Veranstaltungsort zusammengeführt und entsprechend der geplanten Standfläche aufgebaut.

 

Das kann bei kleinen Messeauftritten vergleichsweise einfach sein. Bei größeren oder individuelleren Systemen können dagegen mehrere Montagearbeiten, technische Anschlüsse, Grafiken, Möbel und weitere Komponenten miteinander koordiniert werden.

 

Welche vorhandene Ausstattung kann montiert werden?

 

Die Bandbreite vorhandener Messeausstattung ist groß.

 

Typische Bestandteile sind:

 

  • Messewände
  •  

  • mobile Messewandsysteme
  •  

  • Faltdisplays
  •  

  • Roll-ups
  •  

  • Messetheken
  •  

  • Prospektständer
  •  

  • Displays
  •  

  • LED- oder Monitorlösungen
  •  

  • Beleuchtung
  •  

  • Mobiliar
  •  

  • Produktpräsentationen
  •  

  • Grafiken und Drucke
  •  

  • Bodenbeläge
  •  

  • Transportkisten und Zubehör
  •  

 

Welche Komponenten tatsächlich benötigt werden, hängt vom jeweiligen Messeauftritt ab.

 

Warum vorhandene Messeausstattung mehrfach eingesetzt wird

 

Viele Unternehmen investieren bewusst in Messeausstattung, die bei mehreren Veranstaltungen verwendet werden kann.

 

Ein vorhandenes System kann beispielsweise bei verschiedenen regionalen Messen, Fachmessen, Kongressen oder Veranstaltungen eingesetzt werden.

 

Das bedeutet allerdings auch, dass der Messebestand nach jeder Veranstaltung wieder organisiert werden muss.

 

Nach dem Abbau wird die Ausstattung zurücktransportiert, eingelagert und für den nächsten Einsatz bereitgestellt. Vor der nächsten Messe muss wiederum geprüft werden, welche Bestandteile benötigt werden und ob sie vollständig und einsatzbereit sind.

 

Die Montage ist deshalb nur ein Teil eines größeren wiederkehrenden Prozesses.

 

Der erste Schritt: Vorhandenen Messebestand erfassen

 

Bevor eine Montage geplant werden kann, sollte bekannt sein, welche Ausstattung überhaupt vorhanden ist.

 

Das klingt selbstverständlich, ist bei über Jahre gewachsenem Messebestand aber nicht immer der Fall.

 

Ein Unternehmen kann beispielsweise mehrere Messewände, unterschiedliche Grafiken, verschiedene Roll-ups und mehrere Transportkisten besitzen. Nicht jede Komponente wird bei jeder Veranstaltung benötigt.

 

Deshalb sollte zunächst geklärt werden:

 

  • Welche Systeme sind vorhanden?
  •  

  • Welche Komponenten gehören zusammen?
  •  

  • Welche Grafiken sind verfügbar?
  •  

  • Welche Möbel werden benötigt?
  •  

  • Welches Zubehör gehört zum System?
  •  

  • Was befindet sich aktuell im Lager?
  •  

  • Gibt es beschädigte oder fehlende Teile?
  •  

 

Eine saubere Bestandsaufnahme bildet die Grundlage für die weitere Messeplanung.

 

Welche Ausstattung wird für die konkrete Messe benötigt?

 

Nicht jeder vorhandene Bestandteil muss zur Messe transportiert werden.

 

Bei einem kleineren Stand kann beispielsweise eine einzelne Messewand mit Theke und zwei Roll-ups ausreichen. Für einen größeren Auftritt können dagegen mehrere Wandelemente, Möbel, Displays und zusätzliche Ausstattung erforderlich sein.

 

Deshalb sollte aus dem Gesamtbestand ein konkreter Messebestand zusammengestellt werden.

 

Dieser kann beispielsweise enthalten:

 

1 Messewand + 1 Grafik + 1 Messetheke + 2 Roll-ups + 1 Prospektständer + 2 Barhocker + Zubehör.

 

Durch diese Zusammenstellung wird klar, was tatsächlich transportiert und montiert werden muss.

 

Vorhandene Ausstattung auf Zustand und Vollständigkeit prüfen

 

Bevor der Messebestand zur Veranstaltung transportiert wird, sollte er kontrolliert werden.

 

Besonders bei Ausstattung, die bereits auf mehreren Veranstaltungen eingesetzt wurde, können einzelne Komponenten Gebrauchsspuren oder Beschädigungen aufweisen.

 

Geprüft werden können unter anderem:

 

  • Wand- und Rahmenelemente
  •  

  • Verbindungsteile
  •  

  • Grafiken
  •  

  • Roll-up-Systeme
  •  

  • Messetheken
  •  

  • Beleuchtung
  •  

  • Möbel
  •  

  • Transportkoffer
  •  

  • weiteres Zubehör
  •  

 

Fehlt ein kleines Verbindungselement, kann dies beim Aufbau zu einem unnötigen Problem werden. Deshalb ist eine Kontrolle vor dem Transport sinnvoller als eine Prüfung erst auf dem Messegelände.

 

Grafiken und vorhandene Systeme zusammenführen

 

Bei modularen und mobilen Messekonzepten gehören System und Grafik zusammen.

 

Ein vorhandenes Rahmensystem kann technisch weiterhin vollständig nutzbar sein, während eine ältere Grafik nicht mehr zum aktuellen Markenauftritt passt.

 

Vor der Montage sollte deshalb geklärt werden:

 

  • Welche Grafik gehört zu welchem System?
  •  

  • Ist die Grafik für die geplante Standgröße geeignet?
  •  

  • Ist das Motiv noch aktuell?
  •  

  • Ist die Grafik unbeschädigt?
  •  

  • Muss nur die Grafik erneuert werden?
  •  

 

So kann unter Umständen das vorhandene System weiter eingesetzt werden, obwohl einzelne grafische Elemente aktualisiert werden müssen.

 

Den Messeauftritt anhand der Standfläche planen

 

Vor der Montage muss klar sein, welche Standfläche zur Verfügung steht.

 

Ein vorhandenes System muss zur tatsächlich gebuchten Fläche passen. Auch Positionen von Wänden, Theken, Möbeln und Exponaten sollten berücksichtigt werden.

 

Bei größeren oder technisch anspruchsvolleren Ständen können darüber hinaus besondere Vorgaben des Veranstalters gelten.

 

Die Technischen Richtlinien der Messe Düsseldorf weisen beispielsweise darauf hin, dass für einzelne Messe- und Gastveranstaltungen Abweichungen von den allgemeinen Richtlinien gelten können.

 

Deshalb sollte nicht einfach davon ausgegangen werden, dass ein bereits verwendeter Stand bei jeder Veranstaltung unter exakt denselben Bedingungen aufgebaut werden kann.

 

Transport zur Messe organisieren

 

Nach der Zusammenstellung des Messebestands muss die Ausstattung zur Veranstaltung gelangen.

 

Bei kleinen Systemen kann der Transport vergleichsweise einfach sein. Bei umfangreicher Ausstattung müssen dagegen Packstücke, Abmessungen, Gewicht, Anlieferzeitpunkt und Zufahrt berücksichtigt werden.

 

Wichtig ist außerdem, dass das Messegut zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung steht.

 

Der Transport sollte deshalb nicht unabhängig von der Montage geplant werden.

 

Der sinnvollere Ablauf lautet:

 

Standfläche prüfen → Bestand zusammenstellen → Verpacken → Transport planen → Anlieferung → Montage.

 

Anlieferung und Montage zeitlich koordinieren

 

Die vorhandene Ausstattung muss innerhalb der zulässigen Aufbauzeiten auf die Standfläche gelangen.

 

Die konkreten Zeitfenster unterscheiden sich je nach Veranstaltung. Messe Frankfurt nennt beispielsweise allgemeine Auf- und Abbauzeiten, weist aber zugleich darauf hin, dass veranstaltungsspezifische Termine abweichen können.

 

Damit der Montageablauf funktioniert, sollten deshalb bereits vorab folgende Informationen feststehen:

 

  • Veranstaltungsort
  •  

  • Halle
  •  

  • Standnummer
  •  

  • Aufbauzeit
  •  

  • Anlieferzeitpunkt
  •  

  • Zufahrtsregelungen
  •  

  • Standgröße
  •  

  • Standbau beziehungsweise Standplan
  •  

  • Umfang des Messebestands
  •  

  • Ansprechpartner vor Ort
  •  

 

Die Montage auf der Messe vorbereiten

 

Ist das Messegut vor Ort, beginnt die eigentliche Montage.

 

Auch hier sollte nicht einfach mit dem Auspacken begonnen werden.

 

Eine sinnvolle Reihenfolge kann beispielsweise sein:

 

  1. Standfläche kontrollieren
  2.  

  3. Messegut vollständig bereitstellen
  4.  

  5. Transportverpackungen sortieren
  6.  

  7. Standkomponenten nach Aufbauplan verteilen
  8.  

  9. Grundkonstruktion aufbauen
  10.  

  11. Wandelemente montieren
  12.  

  13. Grafiken einsetzen
  14.  

  15. Theken und Möbel positionieren
  16.  

  17. Beleuchtung und weitere Ausstattung ergänzen
  18.  

  19. Stand kontrollieren
  20.  

 

Die konkrete Reihenfolge hängt vom eingesetzten System ab.

 

Vorhandene Messewände montieren

 

Messewände gehören zu den häufigsten wiederverwendbaren Bestandteilen eines Messeauftritts.

 

Je nach System können sie aus Rahmen, Paneelen, Stoffgrafiken oder modularen Verbindungselementen bestehen.

 

Bei der Montage sollte darauf geachtet werden, dass die einzelnen Elemente korrekt miteinander verbunden und entsprechend den Vorgaben des Systems aufgebaut werden.

 

Auch die Standsicherheit muss gewährleistet sein. Die Technischen Richtlinien der Deutschen Messe schreiben vor, dass Ausstellungsstände einschließlich Einrichtungen und Exponaten sicher errichtet werden müssen.

 

Roll-ups und mobile Displays ergänzen

 

Roll-ups und Displays können eine vorhandene Messewand ergänzen oder bei kleineren Auftritten den zentralen Bestandteil des Messeauftritts bilden.

 

Da diese Systeme häufig mehrfach verwendet werden, sollten sie nach dem Transport auf sichtbare Beschädigungen geprüft und entsprechend der jeweiligen Systemvorgaben aufgestellt werden.

 

Bei Roll-ups sollte beispielsweise darauf geachtet werden, dass die Grafik sauber ausgerichtet ist und das System stabil steht.

 

Mobile Displays sollten ebenfalls korrekt positioniert und gegebenenfalls mit der weiteren Ausstattung des Messestands kombiniert werden.

 

Messetheke und Mobiliar aufstellen

 

Nach der Montage der Wände und Displays folgt häufig die Einrichtung des Standes.

 

Dazu gehören beispielsweise:

 

  • Messetheken
  •  

  • Tische
  •  

  • Stühle
  •  

  • Barhocker
  •  

  • Prospektständer
  •  

  • Vitrinen
  •  

  • Regale
  •  

  • weitere Präsentationsmöbel
  •  

 

Die Positionierung sollte sich an der geplanten Standgestaltung orientieren und ausreichend Bewegungsfläche für Mitarbeiter und Besucher berücksichtigen.

 

Grafiken bei der Montage richtig einsetzen

 

Die Montage ist nicht abgeschlossen, wenn die Konstruktion steht.

 

Bei vielen vorhandenen Messe-Systemen machen erst die Grafiken aus einer technischen Konstruktion einen fertig gestalteten Messeauftritt.

 

Deshalb sollten vorhandene Drucke und Grafikelemente sorgfältig eingesetzt werden.

 

Zu prüfen sind beispielsweise:

 

  • richtige Grafik
  •  

  • richtige Position
  •  

  • saubere Ausrichtung
  •  

  • vollständige Befestigung
  •  

  • sichtbare Beschädigungen
  •  

 

Eine vorhandene Ausstattung kann dadurch auch bei wiederholtem Einsatz einen konsistenten und vollständigen Messeauftritt ermöglichen.

 

Technische Ausstattung bei der Montage berücksichtigen

 

Je nach Messeauftritt können neben dem eigentlichen Standbau weitere technische Komponenten hinzukommen.

 

Dazu können beispielsweise Monitore, Beleuchtung, Medientechnik oder elektrische Komponenten gehören.

 

Die jeweiligen technischen Vorgaben der Messe müssen dabei berücksichtigt werden.

 

Die Deutsche Messe weist beispielsweise auf besondere Anforderungen an die Betriebssicherheit und die Koordination verschiedener Unternehmen während der Auf- und Abbauphase hin.

 

Wenn mehrere Dienstleister gleichzeitig am Stand arbeiten, sollte deshalb klar geregelt sein, wer welche Aufgaben übernimmt.

 

Mehrere Dienstleister bei der Messe-Montage koordinieren

 

Bei einem einfachen mobilen Messestand kann die Montage mit wenigen Personen durchgeführt werden.

 

Bei größeren Auftritten können dagegen mehrere Beteiligte zusammenkommen:

 

  • Standbauer
  •  

  • Montagepersonal
  •  

  • Elektriker
  •  

  • Medientechniker
  •  

  • Messe-Spedition
  •  

  • weitere Servicepartner
  •  

 

Dann ist eine klare Koordination besonders wichtig.

 

Die Technischen Richtlinien der Deutschen Messe sehen bei gleichzeitig arbeitenden Beschäftigten verschiedener Unternehmen ausdrücklich eine Koordination vor, wenn gegenseitige Gefährdungen möglich sind.

 

Was tun, wenn vorhandene Ausstattung nicht vollständig ist?

 

In der Praxis kommt es vor, dass der vorhandene Messebestand nicht exakt dem geplanten Messeauftritt entspricht.

 

Vielleicht fehlt ein Bauteil. Vielleicht ist eine Grafik veraltet. Vielleicht wird zusätzliches Mobiliar benötigt.

 

Dann kann geprüft werden, ob einzelne Bestandteile ergänzt oder ersetzt werden können.

 

Das muss nicht automatisch bedeuten, dass der gesamte Messeauftritt neu produziert wird.

 

Ein vorhandenes System kann beispielsweise mit einer neuen Grafik, zusätzlicher Ausstattung oder einzelnen Ersatzkomponenten weiterverwendet werden.

 

Messe-Montage mit vorhandener Ausstattung und Lagerung verbinden

 

Besonders sinnvoll wird ein organisierter Ablauf, wenn die Messeausstattung zwischen den Veranstaltungen extern gelagert wird.

 

Dann kann der gesamte Prozess miteinander verbunden werden:

 

Lagerung → Bestandsprüfung → Kommissionierung → Transport → Messe-Montage → Abbau → Rücktransport → Lagerung.

 

Der Messebestand muss dabei nicht jedes Mal neu zusammengestellt werden.

 

Stattdessen kann dokumentiert werden, welche Komponenten vorhanden sind und zu welchem Messeauftritt sie gehören.

 

Vorhandene Messeausstattung vor dem nächsten Einsatz prüfen

 

Eine wiederkehrende Messe-Montage funktioniert besonders gut, wenn der Bestand zwischen den Einsätzen kontrolliert wird.

 

So können Beschädigungen oder fehlende Komponenten bereits vor dem nächsten Transport erkannt werden.

 

Eine einfache Prüfung kann folgende Punkte umfassen:

 

  • Bestand vollständig?
  •  

  • Grafiken vorhanden?
  •  

  • Systemteile funktionsfähig?
  •  

  • Zubehör vorhanden?
  •  

  • Transportverpackungen einsatzbereit?
  •  

  • Reparaturen erforderlich?
  •  

  • Grafiken aktuell?
  •  

 

Warum die Montageplanung vor dem Messetermin beginnt

 

Eine erfolgreiche Montage beginnt nicht erst auf dem Messegelände.

 

Je früher feststeht, welche vorhandene Ausstattung eingesetzt werden soll, desto einfacher lassen sich Transport, Personal und Montage koordinieren.

 

Bei größeren oder besonderen Standbauten können darüber hinaus Planungs- und Freigabeprozesse erforderlich sein. Messe Frankfurt nennt beispielsweise für bestimmte Sonderkonstruktionen, mehrgeschossige Bauten und andere genehmigungspflichtige Stände konkrete Unterlagen und Fristen.

 

Deshalb sollte frühzeitig geprüft werden, welche Anforderungen für die konkrete Veranstaltung gelten.

 

Checkliste: Messe-Montage mit vorhandener Ausstattung

 

  • ☐ Standfläche und Standnummer prüfen
  •  

  • ☐ vorhandenen Messebestand erfassen
  •  

  • ☐ benötigte Komponenten festlegen
  •  

  • ☐ Grafiken zuordnen
  •  

  • ☐ Bestand auf Vollständigkeit prüfen
  •  

  • ☐ Beschädigungen kontrollieren
  •  

  • ☐ notwendige Reparaturen durchführen
  •  

  • ☐ Transport organisieren
  •  

  • ☐ Anlieferzeitpunkt abstimmen
  •  

  • ☐ Aufbauzeiten der Messe berücksichtigen
  •  

  • ☐ Montagepersonal einplanen
  •  

  • ☐ vorhandene Systeme aufbauen
  •  

  • ☐ Grafiken montieren
  •  

  • ☐ Mobiliar und Zubehör positionieren
  •  

  • ☐ technische Ausstattung ergänzen
  •  

  • ☐ Stand abschließend kontrollieren
  •  

  • ☐ Rückbau und Rücktransport bereits mitplanen
  •  

 

Wann lohnt sich externe Unterstützung bei der Montage?

 

Ein Unternehmen kann einen kleinen mobilen Messeauftritt unter Umständen selbst aufbauen. Mit zunehmendem Umfang steigt jedoch der organisatorische Aufwand.

 

Externe Unterstützung kann insbesondere interessant sein, wenn:

 

  • mehrere Messeauftritte pro Jahr stattfinden
  •  

  • die Ausstattung regelmäßig transportiert werden muss
  •  

  • der Messebestand extern gelagert wird
  •  

  • das Unternehmen keine eigenen Monteure einsetzen möchte
  •  

  • mehrere Komponenten miteinander kombiniert werden
  •  

  • Aufbau und Abbau außerhalb der normalen Arbeitszeiten stattfinden
  •  

  • mehrere Standorte oder Veranstaltungen betreut werden
  •  

  • Transport, Lagerung und Montage aus einer Hand organisiert werden sollen
  •  

 

Gerade bei wiederkehrenden Messeauftritten kann eine feste Organisation des Messebestands den internen Aufwand reduzieren.

 

Vorhandene Ausstattung bedeutet nicht weniger Planung

 

Ein vorhandener Messestand muss nicht neu produziert werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass keine Planung erforderlich ist.

 

Im Gegenteil: Je länger ein Messebestand eingesetzt wird, desto wichtiger wird eine klare Organisation.

 

Wer weiß, welche Komponenten vorhanden sind, welche Grafiken dazugehören, wo sich der Bestand befindet und wie er zur Messe gelangt, kann die Montage wesentlich strukturierter vorbereiten.

 

Die vorhandene Ausstattung wird damit nicht einfach „wieder aufgebaut“, sondern gezielt für den jeweiligen Messeauftritt zusammengestellt.

 

Was passiert nach der Montage?

 

Nach der Montage sollte der Messestand abschließend kontrolliert werden.

 

Dabei können beispielsweise folgende Punkte geprüft werden:

 

  • Stehen alle Elemente an der vorgesehenen Position?
  •  

  • Sind alle Grafiken korrekt montiert?
  •  

  • Sind Theke und Möbel vollständig?
  •  

  • Sind Displays und Roll-ups korrekt aufgestellt?
  •  

  • Ist das Zubehör vorhanden?
  •  

  • Gibt es sichtbare Beschädigungen?
  •  

  • Ist der Stand vollständig und einsatzbereit?
  •  

 

Nach dem Ende der Veranstaltung beginnt der Prozess anschließend von vorne: Abbau, Kontrolle, Verpackung, Rücktransport und gegebenenfalls Einlagerung.

 

Der gesamte Ablauf als wiederkehrender Prozess

 

Bei Unternehmen, die regelmäßig mit derselben Messeausstattung arbeiten, lässt sich die Messe-Montage als wiederkehrender Prozess organisieren.

 

Ein möglicher Ablauf sieht so aus:

 

1. Messe planen

 

Standfläche, Veranstaltung und benötigte Ausstattung festlegen.

 

2. Messebestand prüfen

 

Vorhandene Systeme, Grafiken, Möbel und Zubehör kontrollieren.

 

3. Bestand kommissionieren

 

Die für die konkrete Messe benötigten Komponenten zusammenstellen.

 

4. Transport organisieren

 

Messegut zum Veranstaltungsort transportieren.

 

5. Messe-Montage durchführen

 

Vorhandene Ausstattung auf der Standfläche aufbauen und einrichten.

 

6. Stand kontrollieren

 

Vollständigkeit, Positionierung und Zustand prüfen.

 

7. Messe abbauen

 

Die vorhandene Ausstattung nach Messeschluss wieder zerlegen.

 

8. Rücktransport und Lagerung

 

Bestand zurückführen und für den nächsten Einsatz einlagern.

 

EINS PLUS: Vorhandene Messeausstattung montieren lassen

 

EINS PLUS Messe- & Kongress-Service unterstützt Unternehmen bei der Organisation und Betreuung vorhandener Messeausstattung.

 

Dabei muss nicht zwingend ein komplett neuer Messestand angeschafft werden. Vorhandene Messewände, Roll-ups, Displays, Messetheken, Möbel, Grafiken und weiteres Messezubehör können für den jeweiligen Messeauftritt zusammengestellt und eingesetzt werden.

 

Der Ablauf kann dabei je nach Bedarf mit weiteren Leistungen verbunden werden:

 

  • Übernahme des vorhandenen Messebestands
  •  

  • Bestandsaufnahme und Dokumentation
  •  

  • Lagerung
  •  

  • Vorbereitung des Messebestands
  •  

  • Transport zur Messe
  •  

  • Messe-Montage
  •  

  • Abbau nach der Veranstaltung
  •  

  • Rücktransport
  •  

  • erneute Einlagerung
  •  

 

Damit kann aus vorhandener Ausstattung ein dauerhaft nutzbarer Messebestand werden, der nicht für jede Veranstaltung neu organisiert werden muss.

 

Für wen ist die Montage vorhandener Messeausstattung interessant?

 

Die Lösung kann insbesondere für Unternehmen interessant sein, die bereits über Messeausstattung verfügen und regelmäßig an Veranstaltungen teilnehmen.

 

Dazu gehören beispielsweise Unternehmen mit:

 

  • eigenen mobilen Messesystemen
  •  

  • Roll-ups und Displays
  •  

  • bestehenden Messewänden
  •  

  • eigenen Messetheken
  •  

  • mehreren Messeauftritten pro Jahr
  •  

  • kleinen bis mittleren Messeständen
  •  

  • regionalen Messe- und Kongressauftritten
  •  

 

Statt für jede Veranstaltung einen neuen Stand zu organisieren, kann die vorhandene Ausstattung wiederholt eingesetzt und professionell betreut werden.

 

Häufige Fragen zur Messe-Montage mit vorhandener Ausstattung

 

Kann ein vorhandener Messestand mehrfach aufgebaut werden?

 

Ja. Viele modulare und mobile Messe-Systeme sind für wiederholte Einsätze konzipiert. Vor jedem weiteren Einsatz sollte der Bestand auf Vollständigkeit, Zustand und Eignung für die jeweilige Veranstaltung geprüft werden.

 

Kann man einen Messestand aufbauen lassen, obwohl die Ausstattung bereits vorhanden ist?

 

Ja. Die Montage kann sich auf die vorhandene Ausstattung konzentrieren. Dazu werden die benötigten Komponenten zusammengestellt, zur Messe transportiert und auf der Standfläche aufgebaut.

 

Was muss vor der Montage mit vorhandener Ausstattung geklärt werden?

 

Wichtig sind unter anderem Standgröße, Standnummer, Veranstaltungsort, Aufbauzeiten, vorhandene Komponenten, Grafiken, Zubehör, Transport, Ansprechpartner und die technischen Vorgaben der jeweiligen Messe.

 

Kann auch eine Messewand extern montiert werden?

 

Ja. Eine vorhandene Messewand kann zusammen mit weiteren Komponenten zur Messe transportiert und dort entsprechend dem jeweiligen System aufgebaut werden.

 

Was passiert mit der Ausstattung nach dem Messeaufbau?

 

Nach der Montage bleibt der Messebestand bis zum Ende der Veranstaltung auf der Standfläche. Nach Messeschluss kann er wieder abgebaut, zurücktransportiert und für den nächsten Einsatz eingelagert werden.

 

Kann vorhandene Ausstattung mit neuen Grafiken kombiniert werden?

 

Je nach System ist das möglich. Häufig kann die vorhandene Konstruktion weiterverwendet werden, während einzelne Grafiken aktualisiert oder neu produziert werden.

 

Kann Transport, Montage und Lagerung miteinander kombiniert werden?

 

Ja. Gerade bei regelmäßig eingesetzter Messeausstattung kann es sinnvoll sein, Lagerung, Vorbereitung, Transport, Montage, Abbau und Rücktransport als zusammenhängenden Ablauf zu organisieren.

 

Messe-Montage mit vorhandener Ausstattung: Der Bestand wird zum wiederkehrenden Messewerkzeug

 

Wenn ein Unternehmen bereits über Messeausstattung verfügt, muss der nächste Messeauftritt nicht automatisch mit einer neuen Produktion beginnen.

 

Entscheidend ist vielmehr, den vorhandenen Bestand sinnvoll zu organisieren.

 

Die Grundlage bildet ein klarer Ablauf:

 

Bestand erfassen → Ausstattung auswählen → Zustand prüfen → Transport organisieren → montieren → kontrollieren → abbauen → zurücktransportieren → einlagern.

 

So kann eine einmal angeschaffte Messeausstattung bei unterschiedlichen Veranstaltungen immer wieder eingesetzt werden.

 

Die Messe-Montage ist dabei nicht als isolierte Einzelleistung zu betrachten. Sie ist ein Bestandteil eines gesamten Prozesses rund um den Messebestand – von der Lagerung über den Transport bis zum Aufbau und späteren Rücktransport.

 

Gerade für Unternehmen, die regelmäßig mit vorhandenen Messewänden, Roll-ups, Displays, Messetheken oder anderem Messezubehör arbeiten, kann eine solche Organisation den Messeauftritt deutlich planbarer machen.

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