Was kostet die Lagerung eines Messestands? Kostenfaktoren

Wer einen eigenen Messestand besitzt und regelmäßig an Messen, Kongressen oder Veranstaltungen teilnimmt, steht irgendwann vor einer einfachen Frage: Was passiert mit dem Messestand zwischen den Veranstaltungen – und was kostet es, ihn einzulagern?

 

Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht. Die Kosten für die Lagerung eines Messestands hängen nicht allein davon ab, wie groß der Stand auf der Messe ist. Entscheidend ist vielmehr, wie viel Material tatsächlich gelagert werden muss, wie lange es eingelagert bleibt und welche zusätzlichen Aufgaben rund um die Lagerung übernommen werden sollen.

 

Ein kompakter Bestand aus einer Messewand, einem Counter und zwei Roll-ups benötigt beispielsweise eine völlig andere Lagerlösung als ein umfangreicher Messestand mit Konstruktion, Boden, Möbeln, Beleuchtung, Grafiken, Transportkisten und zusätzlichem Messeequipment.

 

Noch größer wird der Unterschied, wenn neben der reinen Lagerfläche auch Abholung, Rücktransport, Inventarisierung, Kontrolle, Reinigung, Reparaturen, Vorbereitung und Bereitstellung für die nächste Messe gewünscht sind.

 

Wer die Kosten für die Messestand Lagerung realistisch einschätzen möchte, sollte deshalb nicht nur nach einem Preis pro Monat fragen. Sinnvoller ist es, zunächst den tatsächlichen Leistungsumfang zu betrachten.

 

Die Kosten für einen Messestand bestehen aus mehreren Bestandteilen

 

Die Lagerung ist nur ein Teil der Kosten, die rund um einen wiederverwendbaren Messestand entstehen können.

 

AUMA unterscheidet bei den Kosten einer Messebeteiligung unter anderem zwischen Grundkosten, Standbau und Ausstattung, Standservice und Kommunikation, Transport, Handling und Entsorgung sowie Personal- und Reisekosten. Die Lagerung beziehungsweise das Handling des Messebestands sollte deshalb nicht isoliert vom restlichen Ablauf betrachtet werden.

 

Bei einem vorhandenen Messestand können beispielsweise folgende Kostenbereiche relevant sein:

 

  • Lagerfläche
  •  

  • Übernahme des Messebestands
  •  

  • Abholung und Rücktransport
  •  

  • Ein- und Auslagerung
  •  

  • Bestandsaufnahme und Inventarisierung
  •  

  • Verpackung und Verpackungsmaterial
  •  

  • Kontrolle des Bestands
  •  

  • Reinigung
  •  

  • Reparaturen und Ergänzungen
  •  

  • Zusammenstellung für die nächste Veranstaltung
  •  

  • Transport zur nächsten Messe
  •  

  • Aufbau und Abbau
  •  

 

Nicht jeder dieser Punkte fällt bei jedem Unternehmen an. Genau deshalb sind allgemeine Preisangaben zur Messestand Lagerung nur eingeschränkt aussagekräftig.

 

Der wichtigste Kostenfaktor: Wie viel Messebestand muss gelagert werden?

 

Die Größe des Messestands auf der Messe ist nicht automatisch identisch mit dem benötigten Lagervolumen.

 

Ein 20 Quadratmeter großer Messestand kann beispielsweise aus relativ kompakten, zerlegbaren Systemelementen bestehen. Ein anderer Stand mit derselben Ausstellungsfläche kann deutlich mehr Lagerraum benötigen, wenn zusätzliche Möbel, Podeste, technische Ausstattung, große Bauteile oder umfangreiche Transportverpackungen dazugehören.

 

Für die Lagerkosten ist deshalb entscheidend, wie viel Raum der tatsächlich vorhandene Messebestand im Lager benötigt.

 

Welche Bestandteile können den Lagerbedarf erhöhen?

 

  • Standbauelemente
  •  

  • Rahmen- und Wandsysteme
  •  

  • Boden- und Podestelemente
  •  

  • Counter und Theken
  •  

  • Messe- und Präsentationsmöbel
  •  

  • Roll-ups und Messewände
  •  

  • Grafiken und Druckelemente
  •  

  • Beleuchtung
  •  

  • Technische Ausstattung
  •  

  • Transportkisten
  •  

  • Verpackungsmaterial
  •  

  • Prospektständer und weiteres Zubehör
  •  

 

Je genauer dieser Bestand bekannt ist, desto genauer lässt sich auch der Lagerbedarf einschätzen.

 

Standfläche ist nicht gleich Lagerfläche

 

Ein häufiger Fehler bei der Kalkulation besteht darin, die Standfläche auf der Messe direkt als Maßstab für die Lagerung zu verwenden.

 

Ein Messestand mit beispielsweise 30 Quadratmetern Standfläche benötigt nicht automatisch 30 Quadratmeter Lagerfläche. Nach dem Abbau werden die einzelnen Komponenten zerlegt, gestapelt, verpackt und anders angeordnet.

 

Umgekehrt kann ein relativ kleiner Messestand einen überraschend großen Lagerbedarf haben, wenn viele Einzelteile, Möbel oder sperrige Komponenten vorhanden sind.

 

Für die Kalkulation einer Lagerung ist deshalb das tatsächliche Volumen des Messebestands wesentlich aussagekräftiger als die Größe der ursprünglichen Standfläche.

 

Die Lagerdauer beeinflusst die Gesamtkosten

 

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Dauer der Lagerung.

 

Zwischen zwei Veranstaltungen können wenige Wochen liegen. Ein Unternehmen kann seinen Messebestand aber ebenso über mehrere Monate oder dauerhaft lagern lassen.

 

Bei einer langfristigen Lagerung sollte deshalb nicht nur der einzelne Monats- oder Zeitraumpreis betrachtet werden. Interessant ist vielmehr die gesamte jährliche Belastung im Verhältnis zur Nutzung des Bestands.

 

Ein Messestand, der beispielsweise mehrfach im Jahr eingesetzt wird, kann über die Lagerdauer hinweg einen ganz anderen organisatorischen Wert haben als ein Stand, der nur einmal jährlich benötigt wird.

 

Gleichzeitig bedeutet eine längere Lagerdauer nicht automatisch, dass die Lagerung besonders teuer sein muss. Entscheidend sind die konkreten Lagerbedingungen, das Volumen und die vereinbarten Leistungen.

 

Kurzfristige und dauerhafte Lagerung sind unterschiedliche Anforderungen

 

Bei einer kurzfristigen Zwischenlagerung steht häufig die Überbrückung eines bestimmten Zeitraums im Mittelpunkt.

 

Beispielsweise kann ein Messestand nach einer Veranstaltung zurückkommen, während die nächste Veranstaltung erst einige Wochen später stattfindet.

 

Bei einer dauerhaften Lagerung geht es dagegen stärker um die langfristige Verwaltung des Bestands. Der Messebestand sollte identifizierbar, geschützt und bei Bedarf wieder verfügbar sein.

 

Die Frage lautet deshalb nicht nur: „Was kostet die Lagerung pro Monat?“

 

Sondern auch:

 

  • Wie lange wird der Bestand voraussichtlich gelagert?
  •  

  • Wie oft wird er aus- und wieder eingelagert?
  •  

  • Wie oft wird er im Jahr benötigt?
  •  

  • Wer übernimmt die Bereitstellung?
  •  

  • Wer organisiert den Transport?
  •  

 

Ein- und Auslagerung können Teil der Kosten sein

 

Die reine Lagerfläche ist nur ein Teil des Aufwands. Je nach Anbieter und Vereinbarung können auch Leistungen rund um die Ein- und Auslagerung berücksichtigt werden.

 

Das ist besonders wichtig, wenn ein Unternehmen seinen Messebestand regelmäßig benötigt.

 

Dann wird der Bestand nicht einmal eingelagert und bleibt dort für Jahre. Stattdessen entsteht ein wiederkehrender Ablauf:

 

Einlagern → lagern → auslagern → transportieren → aufbauen → abbauen → zurücktransportieren → wieder einlagern.

 

Wer einen Lageranbieter mit einem reinen Lagerflächenpreis vergleicht, sollte deshalb prüfen, welche Leistungen tatsächlich im Preis enthalten sind.

 

Transportkosten nicht mit Lagerkosten verwechseln

 

Gerade bei der Frage nach den Kosten für einen Messestand wird häufig Lagerung mit Logistik vermischt.

 

Die Kosten für den Transport vom Messegelände zum Lager sind etwas anderes als die Kosten für die eigentliche Lagerung.

 

Das gilt auch für den späteren Transport vom Lager zur nächsten Veranstaltung.

 

Bei Messeveranstaltungen können darüber hinaus besondere Handlingkosten entstehen. Ein veröffentlichtes Preisbeispiel der Messe Düsseldorf zeigt, dass Messe-Speditionsleistungen beispielsweise nach Volumen oder Gewicht sowie nach Art der Lagerung abgerechnet werden können. In diesem konkreten Tarif werden unter anderem Zwischenlagerung und Lagergeld separat ausgewiesen. Die dort genannten Preise sind allerdings messeplatz- und tarifbezogen und deshalb nicht als allgemeiner Marktpreis für eine dauerhafte Messestandlagerung zu verstehen.

 

Für Unternehmen bedeutet das: Bei einem Angebot sollte klar erkennbar sein, welcher Anteil auf Lagerung und welcher auf Transport, Handling oder sonstige Leistungen entfällt.

 

Der Veranstaltungsort kann zusätzliche Logistikkosten verursachen

 

Auch der Weg zwischen Messegelände und Lager kann den Aufwand beeinflussen.

 

Je nachdem, wo sich die Veranstaltung und das Lager befinden, können Entfernung, Fahrzeuggröße, Zugänglichkeit und Zeitfenster eine Rolle spielen.

 

Hinzu kommen die jeweiligen Vorgaben des Messegeländes. Messeveranstalter unterscheiden beispielsweise zwischen unterschiedlichen Anlieferungs- und Abholprozessen. Die Messe Düsseldorf veröffentlicht hierfür eigene technische Richtlinien und veranstaltungsbezogene Informationen; bei einzelnen Gastveranstaltungen können zusätzliche oder abweichende Vorgaben gelten.

 

Eine Lagerung außerhalb des Messegeländes ist deshalb organisatorisch nicht einfach nur eine Frage des verfügbaren Raums. Auch der Rücktransport und die spätere Bereitstellung müssen in den Ablauf passen.

 

Wie stark beeinflusst das Gewicht die Lagerkosten?

 

Das Gewicht kann vor allem dann relevant werden, wenn Transport und Handling Bestandteil der Leistung sind.

 

Für die reine Lagerfläche ist häufig das benötigte Volumen entscheidender. Bei Transport und bestimmten Umschlagleistungen können dagegen Gewicht, Packstücke und Abmessungen eine Rolle spielen.

 

Deshalb sollte ein Unternehmen bei einer Anfrage möglichst nicht nur angeben, dass es beispielsweise einen „20 Quadratmeter großen Messestand“ besitzt.

 

Hilfreicher sind Angaben zu:

 

  • Anzahl der Packstücke
  •  

  • ungefährem Volumen
  •  

  • Gewicht, sofern bekannt
  •  

  • Abmessungen größerer Komponenten
  •  

  • Anzahl und Größe der Transportkisten
  •  

  • zusätzlicher Ausstattung
  •  

 

Verpackung kann den Lagerbedarf verändern

 

Ein weiterer Faktor wird häufig übersehen: die Art der Verpackung.

 

Professionell verpackte Messebauteile lassen sich häufig besser stapeln, zuordnen und transportieren. Gleichzeitig kann die Verpackung selbst zusätzlichen Platz benötigen.

 

Bei einem wiederkehrend eingesetzten Messebestand lohnt sich deshalb die Frage, welche Komponenten in welchen Verpackungseinheiten gelagert werden.

 

Eine gute Verpackungslogik kann nicht nur den Schutz des Materials verbessern. Sie kann auch die spätere Bereitstellung vereinfachen.

 

Gerade wenn derselbe Messestand für mehrere Veranstaltungen eingesetzt wird, kann es sinnvoll sein, zusammengehörige Komponenten entsprechend zu kennzeichnen und zu verpacken.

 

Inventarisierung und Dokumentation: zusätzlicher Aufwand, aber organisatorischer Nutzen

 

Ein professioneller Lagerprozess kann über die reine Aufbewahrung hinausgehen.

 

Bei einer Bestandsaufnahme wird beispielsweise festgehalten, welche Komponenten vorhanden sind. Dadurch lässt sich später leichter feststellen, ob der Bestand vollständig ist und welche Teile für eine Veranstaltung benötigt werden.

 

Das kann besonders bei Unternehmen mit mehreren Messeauftritten pro Jahr sinnvoll sein.

 

Eine Inventarisierung kann beispielsweise enthalten:

 

  • Bezeichnung der Komponente
  •  

  • Anzahl
  •  

  • Verpackungseinheit
  •  

  • Foto
  •  

  • Zustand
  •  

  • Lagerzuordnung
  •  

  • Hinweis auf Reparaturbedarf
  •  

 

Diese Leistung verursacht möglicherweise zusätzlichen Aufwand, kann aber gleichzeitig spätere Such- und Organisationsarbeit reduzieren.

 

Wer ein Angebot vergleicht, sollte deshalb unterscheiden zwischen „Lagerfläche mieten“ und „Messebestand organisiert lagern lassen“.

 

Reinigung und Reparaturen können zusätzliche Kosten verursachen

 

Nach einer Messe ist der Messestand nicht immer direkt wieder einsatzbereit.

 

Grafiken können beschädigt sein, Oberflächen können Verschmutzungen aufweisen oder einzelne Bauteile können beim Abbau beziehungsweise Transport beschädigt worden sein.

 

Ob Reinigung und Reparaturen Bestandteil eines Lagerangebots sind oder separat berechnet werden, hängt vom jeweiligen Leistungsumfang ab.

 

Für Unternehmen mit regelmäßigem Messebetrieb kann es trotzdem sinnvoll sein, diese Aufgaben direkt nach dem Rücktransport zu prüfen. Wird ein Schaden erst wenige Tage vor der nächsten Messe entdeckt, kann die Beschaffung eines Ersatzteils oder die Reparatur deutlich schwieriger zu organisieren sein.

 

Was kostet die Lagerung eines kleinen Messestands?

 

Bei einem kleinen Messestand kann der tatsächliche Lagerbedarf vergleichsweise überschaubar sein. Typische Bestandteile können beispielsweise eine Messewand, ein Counter, ein Roll-up, einige Möbel und Zubehör sein.

 

Hier wäre es wenig sinnvoll, allein anhand der Standfläche einen Lagerpreis zu berechnen.

 

Viel aussagekräftiger sind Fragen wie:

 

  • Wie viele Komponenten sind vorhanden?
  •  

  • Wie groß sind die verpackten Einheiten?
  •  

  • Wie lange soll gelagert werden?
  •  

  • Wie häufig wird der Bestand benötigt?
  •  

  • Ist eine Abholung erforderlich?
  •  

  • Wird der Bestand für die nächste Messe zusammengestellt?
  •  

 

Gerade bei kleinen Messeständen kann deshalb ein Serviceangebot interessanter sein als die Suche nach möglichst günstiger Lagerfläche. Entscheidend ist, wie viel organisatorischer Aufwand dem Unternehmen tatsächlich abgenommen wird.

 

Was kostet die Lagerung eines größeren Messestands?

 

Bei umfangreicheren Messeständen steigt mit dem Bestand in der Regel auch der Lagerbedarf.

 

Große Konstruktionen, Möbel, Bodenflächen, Technik und Transportverpackungen können entsprechend mehr Platz beanspruchen. Zusätzlich können Handling und Transport aufwendiger werden.

 

Deshalb sollte bei größeren Beständen zunächst eine Bestandsaufnahme erfolgen. Erst wenn klar ist, was tatsächlich gelagert werden soll, lässt sich der Aufwand sinnvoll kalkulieren.

 

Eine seriöse Anfrage kann deshalb beispielsweise mit einer Packliste, Fotos, vorhandenen Standplänen oder Angaben zu den Transportkisten unterstützt werden.

 

Welche Angaben benötigt ein Lagerdienstleister für ein Angebot?

 

Je genauer die Ausgangsinformationen sind, desto besser kann ein Anbieter den Aufwand einschätzen.

 

Für eine erste Anfrage sind beispielsweise folgende Angaben hilfreich:

 

  • Art des Messestands
  •  

  • ungefähre Standgröße
  •  

  • Beschreibung der vorhandenen Komponenten
  •  

  • Anzahl der Transportkisten oder Packstücke
  •  

  • ungefähre Abmessungen
  •  

  • ungefähres Gewicht, sofern bekannt
  •  

  • gewünschte Lagerdauer
  •  

  • aktueller Standort des Messebestands
  •  

  • gewünschter Lagerort beziehungsweise Einzugsgebiet
  •  

  • Häufigkeit der geplanten Messeauftritte
  •  

  • gewünschte Zusatzleistungen
  •  

 

Fotos können die Einschätzung zusätzlich erleichtern, insbesondere wenn keine detaillierte Packliste vorhanden ist.

 

Warum ein günstiger Lagerpreis nicht automatisch die günstigste Lösung ist

 

Bei der Suche nach einer Lagerung ist es verständlich, zunächst auf den Preis pro Monat zu schauen. Bei einem regelmäßig eingesetzten Messestand greift dieser Vergleich jedoch zu kurz.

 

Angenommen, ein Unternehmen findet eine günstige Lagerfläche, muss den Bestand aber selbst dorthin transportieren, regelmäßig selbst kontrollieren, für jede Messe wieder heraussuchen und anschließend erneut zurückbringen.

 

Dann entstehen neben der Miete zusätzliche interne Arbeitszeit, Fahrten, Fahrzeuge, Verpackungsaufwand und organisatorische Abstimmungen.

 

Die wirtschaftlich sinnvollere Lösung muss deshalb nicht zwingend die niedrigste reine Lagergebühr haben.

 

Interessanter ist die Frage:

 

Was kostet mich der gesamte Prozess – und wie viel davon übernimmt der externe Dienstleister?

 

Eigenes Lager oder externe Messestand Lagerung?

 

Unternehmen haben grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, ihren Messebestand aufzubewahren.

 

Eine Möglichkeit ist die interne Lagerung. Dafür wird vorhandene Fläche im Unternehmen genutzt.

 

Eine weitere Möglichkeit ist die Anmietung eines externen Lagerraums. Hier liegt die Organisation des Messebestands jedoch weiterhin weitgehend beim Unternehmen.

 

Eine dritte Möglichkeit ist die Lagerung bei einem spezialisierten Servicepartner. Hier können je nach Vereinbarung zusätzlich Aufgaben wie Übernahme, Inventarisierung, Vorbereitung, Transport, Aufbau und Abbau integriert werden.

 

Interne Lagerung

 

Die interne Lagerung kann sinnvoll sein, wenn ausreichend Fläche vorhanden ist und der Bestand nur selten bewegt wird.

 

Externer Lagerraum

 

Ein externer Lagerraum schafft Platz im Unternehmen, löst aber nicht automatisch die Fragen rund um Transport, Inventarisierung und Bereitstellung.

 

Externer Messe-Service

 

Ein spezialisierter Servicepartner kann Lagerung mit weiteren Aufgaben rund um den Messebestand verbinden.

 

Welche Variante sinnvoll ist, hängt deshalb nicht allein vom Quadratmeterpreis ab.

 

Bei mehreren Messen pro Jahr wird die Lagerung zur Prozessfrage

 

Für Unternehmen mit nur einer Veranstaltung pro Jahr kann die Lagerung relativ einfach organisiert werden.

 

Bei mehreren Messen verändert sich die Situation. Der Bestand wird regelmäßig benötigt und bewegt sich zwischen Lager und Veranstaltungsort.

 

Dann sollte die Lagerung Teil eines wiederkehrenden Prozesses sein:

 

Lagerung → Vorbereitung → Transport → Aufbau → Veranstaltung → Abbau → Rücktransport → Kontrolle → Lagerung.

 

Je häufiger dieser Ablauf wiederholt wird, desto wichtiger werden klare Zuständigkeiten und eine gute Bestandsübersicht.

 

Der aktuelle AUMA-Leitfaden zum Ressourcenmanagement in der Messe- und Ausstellungswirtschaft stellt ebenfalls die Bedeutung von Wiederverwendung und Materialtransparenz über Planung, Beschaffung, Umsetzung und Rückbau hinweg heraus.

 

Eine strukturierte Lagerung kann deshalb nicht nur Platz schaffen. Sie kann dazu beitragen, dass ein vorhandener Messebestand über mehrere Veranstaltungen hinweg genutzt werden kann.

 

Was sollte ein Angebot für die Messestand Lagerung enthalten?

 

Wenn mehrere Anbieter verglichen werden, lohnt sich ein genauer Blick auf den Leistungsumfang.

 

Ein Angebot sollte möglichst klar erkennen lassen, welche Leistungen enthalten sind und welche zusätzlich berechnet werden.

 

Interessante Punkte sind beispielsweise:

 

  • Wie wird die Lagerung berechnet?
  •  

  • Wird nach Volumen, Fläche, Packstücken oder einem anderen Modell kalkuliert?
  •  

  • Sind Einlagerung und Auslagerung enthalten?
  •  

  • Ist die Bestandsaufnahme enthalten?
  •  

  • Wie wird der Bestand dokumentiert?
  •  

  • Ist Verpackung enthalten?
  •  

  • Wer organisiert den Rücktransport?
  •  

  • Wer stellt den Bestand für die nächste Messe zusammen?
  •  

  • Sind Reinigung und Reparaturen enthalten?
  •  

  • Wie werden zusätzliche Transporte berechnet?
  •  

  • Welche Zusatzleistungen können bei Bedarf beauftragt werden?
  •  

 

So wird aus einem scheinbaren Preisvergleich ein Vergleich des tatsächlichen Leistungsumfangs.

 

Gibt es einen festen Preis pro Messestand?

 

Nein, einen allgemein gültigen Preis pro Messestand gibt es nicht.

 

Selbst zwei Messestände mit derselben Standfläche können beim Lagerbedarf erheblich voneinander abweichen. Entscheidend sind die tatsächlichen Komponenten, das Verpackungsvolumen, die Lagerdauer und die gewünschten Serviceleistungen.

 

Auch veröffentlichte Messe-Speditionspreise zeigen, dass unterschiedliche Leistungen getrennt kalkuliert werden können. So weist beispielsweise ein veröffentlichter Tarif der Messe Düsseldorf eigene Positionen für Zwischenlagerung, Lagergeld sowie die Lagerung von Leer- und Vollgut aus. Solche Preise sind jedoch konkrete Tarife für bestimmte Messeleistungen und nicht mit einer langfristigen Lagerung eines Messebestands bei einem externen Servicepartner gleichzusetzen.

 

Wer einen konkreten Preis wissen möchte, sollte deshalb den tatsächlichen Messebestand beschreiben und ein individuelles Angebot einholen.

 

Wann lohnt sich eine professionelle Lagerung?

 

Eine professionelle Lagerung kann besonders dann interessant sein, wenn ein Unternehmen bereits einen Messebestand besitzt, diesen regelmäßig nutzt und die interne Lagerung zunehmend organisatorischen Aufwand verursacht.

 

Typische Situationen sind:

 

  • Der Messestand nimmt wertvolle Lagerfläche im Unternehmen ein.
  •  

  • Der Bestand liegt verteilt auf mehrere Räume oder Standorte.
  •  

  • Es gibt keine vollständige Inventarliste.
  •  

  • Niemand fühlt sich dauerhaft für den Messebestand verantwortlich.
  •  

  • Mehrere Veranstaltungen pro Jahr müssen organisiert werden.
  •  

  • Der Messestand soll mehrfach verwendet werden.
  •  

  • Transport und Lagerung sollen miteinander verbunden werden.
  •  

  • Der Bestand soll für die nächste Veranstaltung vorbereitet bereitstehen.
  •  

 

In solchen Fällen sollte nicht nur gefragt werden, was die Lagerung kostet. Interessanter ist, welchen organisatorischen Aufwand das Unternehmen dadurch abgeben kann.

 

EINS PLUS: Lagerung als Teil des gesamten Messe-Service

 

Bei EINS PLUS steht nicht der Verkauf eines neuen Messestands im Mittelpunkt. Der vorhandene Messebestand kann weiter genutzt werden.

 

Das bedeutet: Ein Unternehmen muss seinen Messestand nicht neu kaufen, nur weil die Lagerung oder die Organisation der nächsten Veranstaltung aufwendig geworden ist.

 

EINS PLUS kann vorhandene Messebestände übernehmen und je nach Bedarf Aufgaben rund um Lagerung, Bestandsaufnahme, Vorbereitung, Transport, Aufbau und Abbau organisieren.

 

Damit wird die Lagerung nicht als isolierte Leistung betrachtet. Sie kann Teil eines wiederkehrenden Ablaufs sein, bei dem der Messebestand nach der Veranstaltung zurückkommt, eingelagert und für den nächsten Einsatz wieder bereitgestellt wird.

 

Gerade für Unternehmen, die mehrmals im Jahr ausstellen, kann diese Verbindung interessant sein.

 

So können Unternehmen die Kosten für die Lagerung realistisch kalkulieren

 

Wer wissen möchte, was die Lagerung des eigenen Messestands kostet, sollte zunächst den Bestand möglichst konkret erfassen.

 

Hilfreich sind:

 

  • Fotos des vorhandenen Messebestands
  •  

  • eine Liste der Komponenten
  •  

  • Anzahl und Größe der Transportkisten
  •  

  • ungefähre Abmessungen
  •  

  • Angaben zum Gewicht, sofern vorhanden
  •  

  • gewünschte Lagerdauer
  •  

  • aktueller Standort
  •  

  • geplante Anzahl der Messeauftritte
  •  

  • gewünschte Zusatzleistungen
  •  

 

Danach lässt sich wesentlich besser beurteilen, welche Lagerlösung zum tatsächlichen Bedarf passt.

 

Die entscheidende Frage ist nicht nur: Was kostet die Lagerfläche?

 

Bei der Messestand Lagerung geht es letztlich um mehr als einen freien Platz in einem Lager.

 

Ein vorhandener Messebestand soll geschützt aufbewahrt werden und gleichzeitig für den nächsten Einsatz verfügbar bleiben. Je nach Bedarf kommen deshalb weitere Aufgaben hinzu – von der Inventarisierung über den Rücktransport bis zur Vorbereitung der nächsten Veranstaltung.

 

Die sinnvollere Kalkulation lautet daher:

 

Was kostet die Lagerung – und was kostet mich der gesamte organisatorische Aufwand rund um meinen Messebestand?

 

Wer diese beiden Fragen miteinander vergleicht, kann unterschiedliche Lagerangebote deutlich besser beurteilen.

 

Und gerade bei mehreren Messeauftritten pro Jahr kann es sinnvoll sein, Lagerung, Transport, Vorbereitung, Aufbau und Abbau als zusammenhängenden Prozess zu organisieren.

 

Messestand lagern: Erst den Bestand kennen, dann den Aufwand kalkulieren

 

Die Kosten für die Lagerung eines Messestands lassen sich nicht seriös anhand einer einzigen Zahl beantworten. Dafür unterscheiden sich Messebestände, Lagerdauer und gewünschte Leistungen zu stark.

 

Entscheidend sind vor allem das tatsächliche Lagervolumen, die Dauer der Lagerung, die Häufigkeit der Ein- und Auslagerungen sowie zusätzliche Leistungen wie Transport, Inventarisierung, Vorbereitung oder Montage.

 

Für Unternehmen mit einem vorhandenen Messebestand lohnt sich deshalb eine individuelle Betrachtung. Der Messestand muss nicht nach jeder Veranstaltung neu organisiert werden. Mit einem klaren Ablauf kann derselbe Bestand für mehrere Messen eingesetzt werden.

 

Sie haben einen Messestand. Wir kümmern uns um den Rest.

 

Wenn Sie Ihren vorhandenen Messebestand extern lagern und die damit verbundenen Aufgaben organisieren lassen möchten, kann EINS PLUS Sie dabei unterstützen – von der Übernahme und Lagerung über die Vorbereitung und den Transport bis hin zu Aufbau und Abbau.

 

So bleibt aus einem einmal gekauften Messestand ein Bestand, den Sie bei weiteren Veranstaltungen wieder einsetzen können.

 

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