Display-Bestand aus verschiedenen Jahren sinnvoll nutzen

In vielen Unternehmen wächst der Messebestand nicht auf einmal. Über die Jahre kommen neue Messewände, Roll-ups, Counter, Displays, Grafiken, Prospektständer und weitere Ausstattung hinzu. Gleichzeitig bleiben ältere Systeme im Unternehmen, weil sie noch funktionieren und für bestimmte Veranstaltungen weiterhin gebraucht werden.

 

So entsteht mit der Zeit ein Display-Bestand aus verschiedenen Jahren. Was zunächst unübersichtlich klingt, muss jedoch kein Problem sein. Unterschiedlich alte Messeausstattung lässt sich durchaus sinnvoll weiterverwenden, wenn bekannt ist, welche Komponenten vorhanden sind, in welchem Zustand sie sich befinden, wofür sie eingesetzt werden können und wie sie gelagert und bereitgestellt werden.

 

Entscheidend ist deshalb nicht unbedingt das Alter eines Displays. Wichtiger sind Zustand, Funktion, Einsatzmöglichkeit, Gestaltung und die Frage, ob das jeweilige System noch zum aktuellen Messeauftritt passt.

 

Gerade für Unternehmen mit mehreren Veranstaltungen pro Jahr kann es sinnvoll sein, den vorhandenen Bestand nicht als Sammlung einzelner alter Systeme zu betrachten, sondern als Messebestand, der organisiert, kombiniert und für unterschiedliche Einsätze genutzt werden kann.

 

Warum Unternehmen häufig Display-Bestände aus verschiedenen Jahren haben

 

Ein Messebestand entsteht in der Praxis meist schrittweise. Ein Unternehmen kauft beispielsweise zunächst einige Roll-ups für regionale Veranstaltungen. Später kommt eine Messewand hinzu, danach ein Counter und irgendwann ein weiteres Displaysystem für eine neue Produktlinie.

 

Auch Veränderungen im Marketing führen dazu, dass ältere und neuere Ausstattung parallel vorhanden ist. Ein neues Corporate Design kann beispielsweise dazu führen, dass einige Grafiken ersetzt werden, während die dazugehörigen Systeme technisch weiterhin verwendbar sind.

 

Typische Gründe für einen gemischten Display-Bestand sind:

 

  • neue Produkte oder Produktlinien
  •  

  • Änderungen des Corporate Designs
  •  

  • unterschiedliche Messegrößen
  •  

  • zusätzliche Veranstaltungen
  •  

  • unterschiedliche Anforderungen von Messen und Kongressen
  •  

  • Übernahme vorhandener Ausstattung aus anderen Abteilungen
  •  

  • Fusionen oder Unternehmensübernahmen
  •  

  • Erweiterung des Messeauftritts
  •  

  • Nachkauf einzelner Komponenten
  •  

  • Weiterverwendung älterer, noch funktionsfähiger Systeme
  •  

 

Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, wenn ein Unternehmen beispielsweise ein fünf Jahre altes Roll-up, eine drei Jahre alte Messewand und ein neueres Displaysystem gleichzeitig besitzt.

 

Das Alter allein entscheidet nicht über den Wert eines Displays

 

Bei der Frage, ob ältere Messeausstattung weiterhin genutzt werden kann, wird häufig zu schnell auf das Baujahr geschaut. Für die praktische Entscheidung sind jedoch andere Faktoren wichtiger.

 

Ein älteres System kann technisch noch vollständig einsatzbereit sein. Umgekehrt kann ein relativ neues Display bereits beschädigt sein oder aufgrund einer veralteten Grafik nicht mehr zum aktuellen Markenauftritt passen.

 

Eine sinnvolle Bewertung sollte deshalb mehrere Aspekte berücksichtigen:

 

Technischer Zustand

 

Ist das Display noch stabil? Sind Rahmen, Verbindungselemente, Füße, Halterungen oder andere Komponenten vollständig und funktionsfähig?

 

Grafischer Zustand

 

Ist die Grafik noch aktuell? Passt sie zur Marke, zum Produkt und zur aktuellen Kommunikation? Bei modularen Systemen kann eine veraltete Grafik möglicherweise ersetzt werden, ohne das gesamte System auszutauschen.

 

Einsatzhäufigkeit

 

Ein Display, das nur einmal oder zweimal im Jahr benötigt wird, muss nicht dieselbe Funktion erfüllen wie ein System, das bei fast jeder Messe zum Einsatz kommt.

 

Standfläche

 

Passt das System zu den Flächen, auf denen das Unternehmen tatsächlich ausstellt? Ein großes Displaysystem kann für eine kleine regionale Veranstaltung ungeeignet sein, während ein kompaktes Roll-up dort genau richtig sein kann.

 

Markenauftritt

 

Auch ältere Systeme können sinnvoll sein, wenn ihre Gestaltung noch zum Unternehmen passt. Ist nur die Grafik veraltet, kann eine Aktualisierung ausreichen.

 

Welche Bestandteile eines alten Display-Bestands können weiterverwendet werden?

 

Ein gemischter Messebestand besteht selten nur aus kompletten Displays. Häufig befinden sich darin einzelne Komponenten, die auch unabhängig voneinander einen praktischen Nutzen haben.

 

Dazu können beispielsweise gehören:

 

  • Roll-ups
  •  

  • Messewände
  •  

  • Faltdisplays
  •  

  • Pop-up-Systeme
  •  

  • Counter
  •  

  • Prospektständer
  •  

  • Rahmensysteme
  •  

  • Aluminiumprofile
  •  

  • Grafikflächen
  •  

  • Transportkoffer
  •  

  • Beleuchtung
  •  

  • Regalböden und Ablagen
  •  

  • Produktpräsentationen
  •  

  • Infomaterial
  •  

  • ergänzende Messe- und Veranstaltungsausstattung
  •  

 

Gerade bei modularen Systemen kann es sinnvoll sein, nicht das komplette vorhandene Material als eine Einheit zu betrachten. Einzelne Komponenten können je nach Veranstaltung unterschiedlich zusammengestellt werden.

 

Display-Bestand aus verschiedenen Jahren zunächst inventarisieren

 

Bevor entschieden wird, was weiterverwendet, ergänzt oder ersetzt werden soll, sollte der vorhandene Bestand möglichst sauber erfasst werden.

 

Das klingt zunächst nach einer einfachen Aufgabe. In vielen Unternehmen liegen Messematerialien jedoch an unterschiedlichen Orten: im Büro, im Lager, bei Mitarbeitern, in Abstellräumen oder bei externen Dienstleistern.

 

Eine Bestandsaufnahme schafft deshalb zunächst Transparenz.

 

Für jedes System können beispielsweise folgende Informationen erfasst werden:

 

  • Bezeichnung
  •  

  • Systemtyp
  •  

  • Baujahr oder Anschaffungszeitraum, soweit bekannt
  •  

  • Anzahl
  •  

  • Abmessungen
  •  

  • zugehörige Grafiken
  •  

  • Zubehör
  •  

  • Transportbehälter
  •  

  • aktueller Standort
  •  

  • technischer Zustand
  •  

  • grafischer Zustand
  •  

  • geplante Verwendung
  •  

 

Eine solche Inventarisierung ist besonders hilfreich, wenn der Bestand über mehrere Jahre gewachsen ist. Statt jedes Mal neu zu überlegen, welche Ausstattung vorhanden ist, steht eine strukturierte Grundlage für die nächste Messeplanung zur Verfügung.

 

Warum die Zuordnung von Grafik und System wichtig ist

 

Bei älteren Display-Beständen ist häufig nicht das System selbst das Problem, sondern die fehlende Zuordnung der Grafiken.

 

Ein Unternehmen kann beispielsweise mehrere Roll-ups besitzen, aber nicht mehr eindeutig wissen, welche Grafik zu welchem System gehört. Ähnliches gilt für Messewände, Rahmen oder modulare Displays.

 

Deshalb sollten Grafik und System möglichst gemeinsam erfasst werden.

 

Hilfreich können beispielsweise eindeutige Bezeichnungen sein wie:

 

  • Roll-up Produktlinie A
  •  

  • Messewand Unternehmensprofil
  •  

  • Display Kampagne 2025
  •  

  • Counter Vertrieb
  •  

  • Messewand Produktbereich B
  •  

 

Bei einer späteren Messevorbereitung lässt sich dadurch schneller feststellen, welches Material tatsächlich benötigt wird.

 

Älteres System, neue Grafik: Oft muss nicht alles ersetzt werden

 

Ein häufiger Fall ist ein grundsätzlich noch brauchbares Displaysystem mit einer veralteten Grafik.

 

Hier sollte zunächst geprüft werden, ob die Konstruktion weiter genutzt werden kann und lediglich die sichtbare Kommunikation aktualisiert werden muss.

 

Bei entsprechenden Systemen können austauschbare Grafiken eine Möglichkeit sein, den vorhandenen Bestand an neue Kampagnen oder veränderte Markenanforderungen anzupassen. Dadurch bleibt die Grundstruktur erhalten, während die sichtbare Kommunikation aktualisiert wird.

 

Das kann insbesondere bei Unternehmen interessant sein, die regelmäßig an Veranstaltungen teilnehmen und nicht für jede neue Kampagne komplette Displays anschaffen möchten.

 

Ob eine solche Aktualisierung möglich und sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen System und dessen Konstruktion ab.

 

Verschiedene Displays für verschiedene Veranstaltungstypen einsetzen

 

Ein gemischter Display-Bestand muss nicht zwangsläufig vereinheitlicht werden. Unterschiedliche Systeme können unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

 

Ein kompaktes Roll-up kann beispielsweise für einen kleinen Informationsstand geeignet sein. Eine größere Messewand kann bei einem Kongress oder einer Fachveranstaltung eingesetzt werden. Ein umfangreicheres Displaysystem kann wiederum für einen größeren Messeauftritt vorgesehen werden.

 

Das Ziel sollte deshalb nicht unbedingt sein, alle vorhandenen Systeme durch ein einziges System zu ersetzen.

 

Sinnvoller kann es sein, den Bestand nach Einsatzbereichen zu strukturieren:

 

  • kleine Veranstaltungen
  •  

  • Kongresse
  •  

  • regionale Messen
  •  

  • größere Fachmessen
  •  

  • Kundenveranstaltungen
  •  

  • Produktpräsentationen
  •  

  • Roadshows
  •  

  • interne Veranstaltungen
  •  

 

So wird aus einem scheinbar uneinheitlichen Bestand ein Werkzeugkasten für unterschiedliche Veranstaltungsformate.

 

Was tun, wenn die Systeme aus verschiedenen Generationen stammen?

 

Besonders interessant wird die Situation, wenn Messeausstattung über viele Jahre hinweg angeschafft wurde und deshalb unterschiedliche Systemgenerationen vorhanden sind.

 

Hier sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass alle Komponenten miteinander kompatibel sind.

 

Vor einer gemeinsamen Verwendung sollte geprüft werden:

 

  • Passen die Komponenten technisch zusammen?
  •  

  • Sind Verbindungselemente vorhanden?
  •  

  • Gibt es passende Grafiken?
  •  

  • Sind die Transportbehälter noch vorhanden?
  •  

  • Ist Zubehör vollständig?
  •  

  • Kann das System auf der vorgesehenen Standfläche eingesetzt werden?
  •  

  • Entspricht die Gestaltung noch dem aktuellen Markenauftritt?
  •  

 

Wenn Komponenten nicht miteinander kombinierbar sind, bedeutet das nicht automatisch, dass eines der Systeme wertlos ist. Es kann weiterhin für einen anderen Einsatzzweck verwendet werden.

 

Display-Bestand nach Zustand statt nach Alter sortieren

 

Für die praktische Organisation kann eine Einteilung nach Zustand hilfreicher sein als eine Einteilung nach Anschaffungsjahr.

 

Einsatzbereit

 

Das System ist vollständig, funktionsfähig und kann für eine Veranstaltung vorbereitet werden.

 

Mit geringem Aufwand einsatzbereit

 

Es fehlen beispielsweise kleinere Zubehörteile oder die Grafik muss aktualisiert werden.

 

Überarbeitungsbedürftig

 

Das System kann grundsätzlich weiterverwendet werden, benötigt aber eine Reparatur, Reinigung oder Ergänzung.

 

Unklar

 

Der Zustand oder die Vollständigkeit ist nicht bekannt und sollte vor einer konkreten Veranstaltung geprüft werden.

 

Nicht mehr sinnvoll einsetzbar

 

Das System ist beschädigt, unvollständig oder passt dauerhaft nicht mehr zu den Anforderungen. Dann kann eine Aussonderung sinnvoll sein.

 

Eine solche Einteilung schafft deutlich mehr Übersicht als die Frage: „Wie alt ist das Display?“

 

Warum Lagerung bei gemischten Display-Beständen besonders wichtig ist

 

Je größer und älter ein Messebestand wird, desto wichtiger wird eine geordnete Lagerung.

 

Bei verschiedenen Systemen muss nicht nur ausreichend Platz vorhanden sein. Entscheidend ist auch, dass einzelne Komponenten wiedergefunden und für einen konkreten Einsatz zusammengestellt werden können.

 

Eine strukturierte Lagerung kann deshalb beispielsweise folgende Punkte umfassen:

 

  • eindeutige Kennzeichnung der Systeme
  •  

  • Zuordnung von Grafiken und Zubehör
  •  

  • geschützte Lagerung
  •  

  • sortierte Transportbehälter
  •  

  • Dokumentation des Bestands
  •  

  • Kontrolle nach Rücklieferung
  •  

  • Prüfung auf Beschädigungen
  •  

  • Vorbereitung für den nächsten Einsatz
  •  

 

Professionelles Lagermanagement kann dabei helfen, den Bestand nachvollziehbar zu halten. In der Praxis erfassen spezialisierte Lagerlösungen beispielsweise eingehende Messekomponenten, prüfen sie nach der Veranstaltung und führen sie anschließend wieder dem Bestand zu.

 

Was nach einer Messe mit dem Display-Bestand passieren sollte

 

Die Organisation endet nicht mit dem Abbau des Messestands.

 

Nach der Veranstaltung sollte geklärt werden, welche Systeme und Komponenten zurückkommen, ob Schäden entstanden sind und was beim nächsten Einsatz benötigt wird.

 

Ein sinnvoller Ablauf kann so aussehen:

 

  • Abbau der Displays und Messeausstattung
  •  

  • Verpackung und Zusammenstellung
  •  

  • Rücktransport
  •  

  • Kontrolle des Bestands
  •  

  • Prüfung auf Schäden oder fehlende Komponenten
  •  

  • Reinigung beziehungsweise Aufbereitung, soweit erforderlich
  •  

  • Aktualisierung der Bestandsdokumentation
  •  

  • Einlagerung
  •  

  • Vorbereitung für die nächste Veranstaltung
  •  

 

Eine solche wiederkehrende Struktur ist insbesondere dann hilfreich, wenn ein Unternehmen regelmäßig ausstellt. Nach jeder Veranstaltung wird der Bestand nicht einfach irgendwo abgestellt, sondern wieder in einen definierten Zustand gebracht.

 

Display-Bestand für mehrere Messen organisieren

 

Besonders interessant wird ein gemischter Bestand, wenn ein Unternehmen mehrere Veranstaltungen im Jahr besucht.

 

Dann kann beispielsweise ein Teil der Ausstattung auf einer regionalen Messe eingesetzt werden, während ein anderes System gleichzeitig für einen Kongress benötigt wird.

 

Die Planung sollte deshalb nicht nur fragen:

 

„Was besitzen wir?“

 

Sinnvoller ist:

 

„Welche Ausstattung benötigen wir wann und wo?“

 

Aus dieser Perspektive wird der Messebestand zu einer Ressource, die über das Jahr verteilt geplant werden kann.

 

Ein Display kann für eine Veranstaltung ungeeignet und für eine andere genau richtig sein

 

Ein häufiger Fehler besteht darin, einzelne Systeme grundsätzlich als „alt“ oder „nicht mehr relevant“ einzustufen.

 

Ein fünf Jahre altes Roll-up mit aktueller Grafik kann für eine kleine Veranstaltung weiterhin vollkommen ausreichend sein. Eine ältere Messewand kann für eine interne Veranstaltung oder eine begleitende Ausstellung eingesetzt werden. Ein größeres System kann wiederum für einen wichtigen Messeauftritt reserviert werden.

 

Die Einsatzfähigkeit ist deshalb immer im Zusammenhang mit der konkreten Veranstaltung zu betrachten.

 

Wann sollte ein Display-Bestand ergänzt werden?

 

Weiterverwenden bedeutet nicht, dass Unternehmen niemals neue Ausstattung benötigen.

 

Eine Ergänzung kann sinnvoll sein, wenn im bestehenden Bestand eine konkrete Lücke besteht.

 

Beispiele dafür sind:

 

  • Es fehlt ein passender Counter.
  •  

  • Eine bestimmte Standgröße kann mit dem vorhandenen System nicht abgebildet werden.
  •  

  • Eine Grafik ist veraltet und muss ersetzt werden.
  •  

  • Ein wichtiges Zubehörteil fehlt.
  •  

  • Für eine neue Produktlinie wird zusätzliche Präsentationsfläche benötigt.
  •  

  • Ein bestehendes System soll um neue Komponenten erweitert werden.
  •  

 

Damit wird die Entscheidung differenzierter: Nicht „alles behalten“ oder „alles neu kaufen“, sondern vorhandenen Bestand prüfen und gezielt ergänzen.

 

Wann lohnt es sich, einen alten Display-Bestand auszusortieren?

 

Auch die Weiterverwendung hat Grenzen.

 

Ein System kann beispielsweise dauerhaft nicht mehr zum Markenauftritt passen, technisch beschädigt sein oder so unvollständig werden, dass eine weitere Nutzung wirtschaftlich oder organisatorisch keinen Sinn ergibt.

 

Eine Aussonderung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn:

 

  • das System nicht mehr sicher verwendet werden kann
  •  

  • wichtige Komponenten fehlen
  •  

  • Ersatzteile oder passende Komponenten nicht mehr verfügbar sind
  •  

  • die Grafik dauerhaft nicht mehr zum Unternehmen passt
  •  

  • das System für keine der geplanten Veranstaltungen geeignet ist
  •  

  • der Aufwand für Lagerung und Handling in keinem sinnvollen Verhältnis zur Nutzung steht
  •  

 

Auch hier sollte die Entscheidung anhand des tatsächlichen Einsatzes getroffen werden.

 

Was Unternehmen bei der Verwaltung eines gemischten Display-Bestands dokumentieren sollten

 

Je größer der Bestand wird, desto wertvoller ist eine aktuelle Dokumentation.

 

Mindestens folgende Informationen können hilfreich sein:

 

  • Systembezeichnung
  •  

  • Foto des Systems
  •  

  • Anzahl der Komponenten
  •  

  • Abmessungen
  •  

  • Grafikbezeichnung
  •  

  • Aufbewahrungsort
  •  

  • Zustand
  •  

  • Zubehör
  •  

  • Transportbehälter
  •  

  • letzter Einsatz
  •  

  • geplanter nächster Einsatz
  •  

 

Eine strukturierte Bestandsverwaltung erleichtert nicht nur die Lagerung. Sie hilft auch bei der Vorbereitung zukünftiger Messeauftritte, weil schneller erkennbar wird, was tatsächlich vorhanden ist.

 

Display-Bestand aus verschiedenen Jahren und wechselnde Corporate Designs

 

Eine besondere Herausforderung entsteht, wenn das Unternehmen sein Erscheinungsbild über die Jahre verändert hat.

 

Dann kann es vorkommen, dass mehrere Generationen von Grafiken gleichzeitig vorhanden sind.

 

Hier sollte eindeutig dokumentiert werden, welche Grafik aktuell verwendet werden darf und welche nur noch für ältere oder interne Einsätze vorgesehen ist.

 

Bei der Vorbereitung einer Veranstaltung sollte deshalb nicht nur das System ausgewählt werden. Auch die dazugehörige Grafik muss geprüft werden.

 

Das verhindert beispielsweise, dass versehentlich eine alte Produktbezeichnung oder ein früheres Corporate Design auf der nächsten Messe eingesetzt wird.

 

Warum eine zentrale Lagerung die Organisation vereinfachen kann

 

Wenn sich Display-Bestand über mehrere Abteilungen oder Standorte verteilt, steigt der organisatorische Aufwand.

 

Vor einer Messe muss dann zunächst geklärt werden, wo die einzelnen Komponenten liegen, wer Zugriff darauf hat und wie sie zusammengeführt werden.

 

Eine zentrale Lagerung kann diesen Ablauf vereinfachen. Der Bestand befindet sich an einem definierten Ort und kann dort für die jeweilige Veranstaltung zusammengestellt werden.

 

Bei professionellen Lagerlösungen können zusätzlich Bestände dokumentiert, Rückläufer kontrolliert und Komponenten für den nächsten Einsatz bereitgestellt werden. Genau diese Verbindung von Lagerung, Bestandsführung und späterer Logistik ist bei wiederkehrenden Messeauftritten relevant.

 

Display-Bestand nicht nur lagern, sondern für den nächsten Einsatz vorbereiten

 

Eine gute Lagerung endet nicht mit dem Einräumen.

 

Wenn der Bestand regelmäßig benötigt wird, sollte bereits bei der Einlagerung darauf geachtet werden, wie schnell und eindeutig die einzelnen Komponenten später wieder bereitgestellt werden können.

 

Das betrifft beispielsweise:

 

  • Zuordnung der Komponenten
  •  

  • Kennzeichnung
  •  

  • Verpackung
  •  

  • Dokumentation
  •  

  • Zubehör
  •  

  • Grafiken
  •  

  • Transportmittel
  •  

 

Damit wird aus der Lagerung ein Bestandteil der Messeorganisation und nicht lediglich eine Möglichkeit, Platz im Unternehmen zu schaffen.

 

Wie sich unterschiedliche Display-Generationen sinnvoll kombinieren lassen

 

In der Praxis kann ein Unternehmen durchaus mit unterschiedlichen Systemen arbeiten, solange deren jeweilige Aufgabe klar definiert ist.

 

Beispielsweise kann ein Unternehmen:

 

  • ein kompaktes Roll-up für kleine Veranstaltungen einsetzen
  •  

  • eine Messewand für Kongresse verwenden
  •  

  • einen Counter aus einem älteren Bestand weiter nutzen
  •  

  • ein aktuelles Displaysystem für größere Messeauftritte reservieren
  •  

  • bestehende Grafiken gezielt aktualisieren
  •  

  • zusätzliche Komponenten nur bei konkretem Bedarf anschaffen
  •  

 

Das Ergebnis muss nicht wie ein vollständig einheitlicher Bestand aussehen. Entscheidend ist, dass die Ausstattung für die jeweilige Veranstaltung funktional und gestalterisch passend zusammengestellt wird.

 

Was Unternehmen vor dem nächsten Einsatz prüfen sollten

 

Vor jeder Veranstaltung lohnt sich ein kurzer Bestandscheck.

 

Folgende Fragen helfen dabei:

 

  • Welches Displaysystem wird benötigt?
  •  

  • Wo befindet es sich aktuell?
  •  

  • Sind alle Komponenten vorhanden?
  •  

  • Ist das System unbeschädigt?
  •  

  • Ist die Grafik aktuell?
  •  

  • Passt die Ausstattung zur Standfläche?
  •  

  • Wird zusätzliches Zubehör benötigt?
  •  

  • Wie wird das Material zur Veranstaltung transportiert?
  •  

  • Wer übernimmt den Aufbau?
  •  

  • Was passiert nach dem Abbau?
  •  

  • Wo wird das Material anschließend wieder eingelagert?
  •  

 

Gerade die letzten beiden Fragen werden häufig erst nach der Veranstaltung gestellt. Dabei gehören Rücktransport und Lagerung genauso zum Ablauf wie Vorbereitung und Aufbau.

 

Display-Bestand aus verschiedenen Jahren als langfristige Ressource

 

Ein über Jahre gewachsener Messebestand muss nicht zwangsläufig ein Problem sein. Richtig organisiert kann er vielmehr eine flexible Ressource für unterschiedliche Veranstaltungen darstellen.

 

Die Voraussetzung ist Transparenz: Unternehmen müssen wissen, welche Systeme vorhanden sind, welche Komponenten dazugehören, in welchem Zustand sie sich befinden und für welche Veranstaltungen sie eingesetzt werden können.

 

Wiederverwendung kann dabei auch bedeuten, vorhandene Systeme gezielt zu verändern. Je nach Konstruktion lassen sich Grafiken austauschen, Komponenten ergänzen oder Systeme für unterschiedliche Flächen konfigurieren. Die Möglichkeit zur Wiederverwendung und Anpassung wird auch von verschiedenen Anbietern als zentraler Bestandteil langfristiger Messekonzepte beschrieben.

 

Wann externe Unterstützung bei der Verwaltung sinnvoll wird

 

Je größer der Messebestand und je häufiger die Veranstaltungen werden, desto mehr Aufgaben entstehen rund um die eigentliche Messe.

 

Dann geht es nicht mehr nur darum, irgendwo Platz für Displays zu finden. Der Bestand muss erfasst, gelagert, kontrolliert, für Veranstaltungen zusammengestellt, transportiert und anschließend wieder zurückgeführt werden.

 

Für Unternehmen kann es deshalb sinnvoll sein, diese Aufgaben teilweise oder vollständig auszulagern.

 

EINS PLUS kann beispielsweise vorhandene Messe- und Display-Bestände übernehmen, lagern und für wiederkehrende Veranstaltungen bereitstellen. Je nach Bedarf können auch Transport, Anlieferung, Aufbau, Abbau und Rücktransport organisiert werden.

 

Der entscheidende Punkt dabei: Es muss nicht zunächst ein neuer Messestand angeschafft werden. Auch vorhandene Systeme, Displays, Roll-ups, Messewände, Counter und weiteres Messe-Equipment können Bestandteil eines solchen Serviceablaufs sein.

 

Vom unterschiedlichen Display-Bestand zum organisierten Messeablauf

 

Ein Display-Bestand aus verschiedenen Jahren lässt sich am besten dann nutzen, wenn er nicht als zufällige Sammlung einzelner Anschaffungen betrachtet wird.

 

Sinnvoller ist eine einfache Kette:

 

Bestand erfassen → Zustand prüfen → Einsatz festlegen → Bestand vorbereiten → transportieren → aufbauen → Veranstaltung durchführen → abbauen → zurücktransportieren → prüfen → wieder einlagern.

 

Damit entsteht ein wiederholbarer Ablauf, der bei jeder weiteren Veranstaltung genutzt werden kann.

 

Gerade für Unternehmen mit mehreren Messeauftritten pro Jahr kann das einen erheblichen organisatorischen Unterschied machen. Der vorhandene Bestand wird nicht nach jeder Veranstaltung neu gesucht und zusammengestellt, sondern bleibt Teil eines geplanten Prozesses.

 

Sie haben Messeausstattung aus mehreren Jahren?

 

Wenn sich in Ihrem Unternehmen über die Jahre unterschiedliche Displays, Messewände, Roll-ups, Counter und weiteres Messe-Equipment angesammelt haben, muss nicht automatisch alles ersetzt werden.

 

Der erste Schritt ist eine strukturierte Bestandsaufnahme. Welche Systeme sind vorhanden? Welche Grafiken gehören dazu? Was ist noch einsatzbereit? Welche Komponenten werden regelmäßig benötigt und welche nur für bestimmte Veranstaltungen?

 

EINS PLUS kann Sie dabei unterstützen, vorhandenen Messebestand zu übernehmen und den weiteren Ablauf zu organisieren. Dazu können – passend zu Ihrem tatsächlichen Bedarf – Lagerung, Vorbereitung, Transport, Anlieferung, Aufbau, Abbau und Rücktransport gehören.

 

So wird aus über Jahre gewachsener Messeausstattung ein Bestand, mit dem sich weitere Messe- und Veranstaltungsauftritte organisieren lassen.

 

Sie haben einen Messebestand. Wir kümmern uns um den Rest.

 

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