Display-Bestand für mehrere Messen organisieren

Ein Display-Bestand besteht häufig aus deutlich mehr als den sichtbaren Elementen auf dem Messestand. Neben Displays und Messewänden gehören je nach Unternehmen beispielsweise Roll-ups, Counter, Prospektständer, Transportkoffer, Grafiken, Beleuchtung, Zubehör und weitere Präsentationselemente dazu. Bei mehreren Messeauftritten pro Jahr wird deshalb schnell die Frage wichtig, wie dieser Bestand sinnvoll organisiert wird.

Gerade bei wiederkehrenden Veranstaltungen ist es wenig effizient, vor jeder Messe neu zu überlegen, welche Komponenten vorhanden sind, wo sie lagern, was zur jeweiligen Veranstaltung mitgenommen werden muss und wer den Transport organisiert. Ein strukturierter Display-Bestand kann dagegen mehrfach eingesetzt und für unterschiedliche Veranstaltungen zusammengestellt werden.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Welche Displays brauchen wir für die nächste Messe?

Sondern:

Wie organisieren wir unseren gesamten Display-Bestand so, dass er für mehrere Veranstaltungen verfügbar, vollständig und einsatzbereit bleibt?

Was gehört eigentlich zu einem Display-Bestand?

Der Begriff Display-Bestand klingt zunächst nach einer überschaubaren Sammlung einzelner Displays. In der Praxis kann sich dahinter jedoch ein umfangreicher Bestand an unterschiedlichen Messe- und Präsentationselementen verbergen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Roll-ups und Banner-Systeme
  • mobile Messewände
  • Faltdisplays
  • Pop-up-Systeme
  • Spannrahmen und textile Displays
  • Counter und Empfangstheken
  • Prospektständer
  • Informations- und Präsentationssysteme
  • Transportkoffer und Transporttaschen
  • Beleuchtung
  • Grafiken und Drucke
  • Verbindungselemente und Systemteile
  • weiteres Messe- und Präsentationszubehör

 

Welche Komponenten tatsächlich zum Bestand gehören, hängt vom jeweiligen Messekonzept ab. Wichtig ist vor allem, dass nicht nur die großen sichtbaren Elemente berücksichtigt werden.

Kleine Teile werden bei der Planung besonders leicht übersehen. Adapter, Verbindungselemente, Halterungen, Taschen, Koffer, Füße oder ergänzendes Zubehör können jedoch entscheidend dafür sein, ob ein Display beim nächsten Einsatz tatsächlich verwendet werden kann.

Warum ein Display-Bestand bei mehreren Messen schnell unübersichtlich wird

Bei einer einzigen Messe ist die Organisation häufig noch relativ einfach. Das benötigte Material wird zusammengestellt, zur Veranstaltung gebracht und anschließend wieder zurückgeführt.

Mit mehreren Veranstaltungen verändert sich die Situation.

Ein Unternehmen kann beispielsweise im Frühjahr eine Fachmesse, im Sommer einen Kongress und im Herbst eine weitere Branchenveranstaltung besuchen. Für jede dieser Veranstaltungen werden möglicherweise unterschiedliche Komponenten benötigt.

Für die eine Veranstaltung reicht ein Roll-up mit Counter.

Für die nächste werden mehrere Messewände benötigt.

Bei einer weiteren Veranstaltung kommt zusätzlich ein Prospektständer oder eine Produktpräsentation hinzu.

Der Bestand bleibt dabei derselbe.

Genau hier entsteht die organisatorische Herausforderung: Ein zentraler Messebestand muss für unterschiedliche Veranstaltungen immer wieder neu zusammengestellt werden.

Eine strukturierte Bestandsverwaltung kann dabei helfen, den Überblick zu behalten. Professionelle Lagerlösungen arbeiten beispielsweise mit einer eindeutigen Erfassung der eingelagerten Komponenten, sodass auch bei wiederkehrenden Einsätzen nachvollziehbar bleibt, welche Elemente vorhanden sind.

Ein Display-Bestand sollte nicht nur gelagert, sondern organisiert werden

Lagerung und Organisation sind zwei unterschiedliche Aufgaben.

Ein Unternehmen kann seine Displays zwar irgendwo aufbewahren, aber trotzdem jedes Mal viel Zeit damit verlieren, den Bestand zu durchsuchen.

Eine sinnvolle Organisation beantwortet deshalb mehrere Fragen:

  • Welche Komponenten sind vorhanden?
  • In welchem Zustand befinden sie sich?
  • Wo befinden sie sich?
  • Welche Teile gehören zusammen?
  • Welche Grafiken gehören zu welchem System?
  • Welche Komponenten werden regelmäßig eingesetzt?
  • Welche Teile werden nur für bestimmte Veranstaltungen benötigt?
  • Was muss vor dem nächsten Einsatz geprüft werden?
  • Welche Komponenten müssen ergänzt oder ersetzt werden?

 

Damit wird aus einem ungeordneten Materialbestand ein planbarer Messebestand.

Das ist besonders relevant, wenn mehrere Personen im Unternehmen mit der Messeorganisation beschäftigt sind. Denn dann sollte nicht allein eine einzelne Person wissen, wo sich welches Material befindet.

Der erste Schritt: den vorhandenen Display-Bestand erfassen

Bevor ein Display-Bestand für mehrere Messen organisiert werden kann, sollte zunächst bekannt sein, was überhaupt vorhanden ist.

Das klingt selbstverständlich, wird in der Praxis aber häufig unterschätzt.

Bei älteren Beständen befinden sich Komponenten nicht selten an unterschiedlichen Orten:

  • im Büro
  • im Lager
  • in einem Kellerraum
  • bei einer Niederlassung
  • bei Mitarbeitern
  • bei einem früheren Dienstleister
  • in Transportkoffern
  • in unterschiedlichen Kartons oder Verpackungen

 

Eine Bestandsaufnahme schafft zunächst Klarheit.

Dabei sollte nicht nur gezählt werden. Sinnvoll ist eine möglichst eindeutige Zuordnung der einzelnen Komponenten.

Zum Beispiel:

Display-System

 

Welches System ist vorhanden und wie viele Exemplare gibt es?

Grafik

 

Welche Grafik gehört zu welchem System und ist sie noch aktuell?

Zubehör

 

Welche Füße, Profile, Halterungen, Taschen oder Verbindungsteile gehören dazu?

Transport

 

In welchem Koffer, welcher Tasche oder welcher Verpackung befindet sich das System?

 

Eine solche Zuordnung erleichtert spätere Zusammenstellungen erheblich.

Nicht jedes Display wird für jede Messe benötigt

Ein häufiger Fehler besteht darin, den gesamten Bestand gedanklich als eine Einheit zu behandeln.

Bei mehreren Veranstaltungen ist das meistens nicht notwendig.

Stattdessen kann der Bestand in unterschiedliche Einsatzgruppen aufgeteilt werden.

Beispielsweise:

  • Basisbestand
  • Kongressbestand
  • kleiner Messeauftritt
  • großer Messeauftritt
  • Produktpräsentation
  • Informationsstand
  • Roadshow- oder Veranstaltungsbestand

 

Dadurch kann ein Unternehmen für jede Veranstaltung gezielt zusammenstellen, was tatsächlich benötigt wird.

Das spart nicht zwangsläufig nur Platz. Es reduziert auch den organisatorischen Aufwand.

Ein Display-Bestand kann für unterschiedliche Standgrößen eingesetzt werden

Besonders interessant wird eine zentrale Organisation, wenn ein Unternehmen nicht immer dieselbe Standfläche nutzt.

Ein Unternehmen kann beispielsweise einmal einen kleinen Reihenstand und bei einer anderen Veranstaltung eine größere Präsentationsfläche haben.

Der vorhandene Bestand muss deshalb nicht zwingend komplett identisch eingesetzt werden.

Ein modularer Aufbau kann ermöglichen, einzelne Komponenten unterschiedlich zu kombinieren. Wiederverwendbare Systeme werden gerade bei wiederkehrenden Messeauftritten häufig eingesetzt, weil sie für verschiedene Veranstaltungen angepasst und ergänzt werden können.

Das bedeutet in der Praxis:

Nicht jeder Messeauftritt braucht einen neuen Bestand.

Oft reicht es, den vorhandenen Bestand passend zur jeweiligen Veranstaltung zusammenzustellen.

Was vor jeder Messe aus dem Display-Bestand geprüft werden sollte

Bevor Displays aus dem Lager zur Messe gehen, sollte eine kurze Prüfung erfolgen.

Dabei geht es nicht nur darum, ob alles vorhanden ist.

Auch der Zustand sollte geprüft werden.

Sinnvolle Prüfpunkte sind beispielsweise:

  • Sind alle Komponenten vorhanden?
  • Sind Displays oder Rahmen beschädigt?
  • Sind Grafiken sauber und unbeschädigt?
  • Funktionieren Beleuchtung und elektrische Komponenten?
  • Sind Verbindungselemente vorhanden?
  • Sind Transportkoffer und Taschen intakt?
  • Ist das benötigte Zubehör vollständig?
  • Entspricht die Grafik noch dem aktuellen Markenauftritt?
  • Passt die Zusammenstellung zur geplanten Standfläche?

 

Diese Prüfung sollte möglichst nicht erst unmittelbar vor dem Messetermin erfolgen.

Wenn eine Grafik ersetzt, ein Systemteil repariert oder ein fehlendes Zubehörteil beschafft werden muss, benötigt das Zeit.

Grafiken gehören organisatorisch zum Display-Bestand

Ein Display-System allein ist noch kein fertiger Messeauftritt.

Bei vielen mobilen Systemen gehört die Grafik unmittelbar zur Nutzung dazu.

Deshalb sollte auch die Frage geklärt werden:

Welche Grafik gehört zu welchem Display?

Das ist besonders wichtig, wenn ein Unternehmen mehrere Kampagnen, Produktlinien oder Markenauftritte parallel verwendet.

Ein Display kann technisch vorhanden sein, aber trotzdem nicht für jede Veranstaltung geeignet sein.

Beispielsweise kann eine alte Grafik:

  • nicht mehr zum aktuellen Corporate Design passen
  • ein inzwischen nicht mehr angebotenes Produkt zeigen
  • veraltete Kontaktdaten enthalten
  • für eine bestimmte Veranstaltung nicht relevant sein

 

Der Display-Bestand sollte deshalb nicht nur aus Hardware bestehen.

Auch Grafiken und andere austauschbare Elemente sollten eindeutig zugeordnet und bei Bedarf aktualisiert werden.

Display-Bestand richtig lagern

Eine geordnete Lagerung erleichtert den späteren Einsatz.

Displays sollten nicht einfach dort abgestellt werden, wo gerade Platz frei ist.

Entscheidend ist vielmehr, dass die Komponenten geschützt, auffindbar und möglichst eindeutig zugeordnet sind.

Bei mobilen Messe- und Displaysystemen spielen beispielsweise Transportkoffer, Taschen und geeignete Verpackungen eine wichtige Rolle. Sie können den Transport und die Lagerung erleichtern und gleichzeitig dazu beitragen, einzelne Komponenten zusammenzuhalten.

Besonders bei einem Bestand, der regelmäßig bewegt wird, sollte die Lagerlogik zum späteren Einsatz passen.

Wenn ein bestimmtes Display regelmäßig gemeinsam mit einem Counter und zwei Roll-ups eingesetzt wird, kann es sinnvoll sein, diese Komponenten organisatorisch als gemeinsame Einheit zu behandeln.

Warum die Lagerung außerhalb des Unternehmens sinnvoll sein kann

Nicht jedes Unternehmen verfügt über geeignete Lagerflächen für Messeausstattung.

Displays benötigen zwar häufig weniger Platz als ein großer individuell gebauter Messestand, aber bei einem wachsenden Bestand summieren sich die einzelnen Komponenten.

Dazu kommen:

  • Transportkoffer
  • Verpackungen
  • Grafiken
  • Counter
  • Möbel
  • Prospektständer
  • weitere Präsentationselemente

 

Irgendwann stellt sich deshalb die Frage, ob der Bestand weiterhin im Unternehmen gelagert werden sollte.

Eine externe Lagerung kann interessant werden, wenn der vorhandene Platz anderweitig benötigt wird oder wenn der Messebestand regelmäßig bewegt und für Veranstaltungen vorbereitet werden muss.

Professionelle Messe-Lagerlösungen verbinden Lagerung teilweise mit Bestandsführung, Prüfung, Vorbereitung und Logistik.

Display-Bestand zentral statt an mehreren Orten verwalten

Besonders schwierig wird die Organisation, wenn die Ausstattung auf mehrere Standorte verteilt ist.

Ein Roll-up liegt in einer Niederlassung.

Die passende Messewand befindet sich im Hauptsitz.

Der Counter steht im Keller.

Die Grafiken liegen bei der Marketingabteilung.

Und niemand weiß genau, wo die Transporttasche ist.

Für einzelne Veranstaltungen kann eine solche Organisation noch funktionieren.

Bei mehreren Messen pro Jahr steigt das Risiko für fehlende Komponenten, unnötige Transporte und kurzfristige Beschaffung.

Ein zentral organisierter Messebestand kann deshalb einen praktischen Vorteil bieten.

Nicht unbedingt, weil alles physisch an einem einzigen Ort liegen muss, sondern weil Zuständigkeit, Bestandsinformation und Ablauf klar geregelt sind.

Mehrere Messen bedeuten unterschiedliche Materiallisten

Eine wichtige Grundlage für die Organisation ist eine Veranstaltungsliste.

Für jede Messe sollte festgelegt werden:

  • Veranstaltung
  • Veranstaltungsort
  • Datum
  • Standgröße
  • benötigte Displays
  • benötigte Grafiken
  • benötigtes Zubehör
  • Transportbedarf
  • Aufbau
  • Abbau
  • Rücktransport

 

Damit entsteht für jede Veranstaltung eine eigene Materialzusammenstellung.

Der Vorteil: Der gesamte Display-Bestand muss nicht jedes Mal neu inventarisiert werden.

Stattdessen wird aus einem bekannten Bestand die jeweils benötigte Zusammenstellung abgerufen.

Was nach der Messe passiert, ist genauso wichtig

Die Organisation endet nicht mit dem Aufbau.

Nach dem letzten Messetag beginnt der Rücklauf.

Die Displays müssen:

  • abgebaut
  • geprüft
  • verpackt
  • zurücktransportiert
  • eingelagert
  • für den nächsten Einsatz dokumentiert

 

werden.

Gerade dieser Teil wird bei der Messeplanung häufig weniger beachtet als die Vorbereitung.

Dabei entscheidet sich nach der Veranstaltung, ob der nächste Messeauftritt wieder problemlos vorbereitet werden kann.

Ein strukturierter Rücklauf verhindert beispielsweise, dass Komponenten irgendwo zwischengelagert werden und später nicht mehr eindeutig zugeordnet werden können.

Der wiederkehrende Ablauf: Lagerung, Transport, Messe, Rücklauf

Bei Unternehmen mit mehreren Veranstaltungen im Jahr kann der Display-Bestand als wiederkehrender Prozess organisiert werden.

Der Ablauf kann beispielsweise so aussehen:

1. Bestand lagert

 

Die Displays und das zugehörige Zubehör befinden sich geordnet im Lager.

2. Veranstaltung wird geplant

 

Aus dem vorhandenen Bestand wird festgelegt, welche Komponenten benötigt werden.

3. Bestand wird zusammengestellt

 

Displays, Grafiken, Zubehör und weitere Ausstattung werden für die konkrete Veranstaltung vorbereitet.

4. Transport wird organisiert

 

Das zusammengestellte Material wird zum Veranstaltungsort transportiert.

5. Aufbau erfolgt

 

Die vorbereiteten Systeme werden vor Ort aufgebaut und eingerichtet.

6. Veranstaltung findet statt

 

Der Display-Bestand erfüllt seinen eigentlichen Zweck: die Präsentation des Unternehmens.

7. Abbau und Rücktransport

 

Nach der Veranstaltung wird das Material wieder demontiert und zurückgeführt.

8. Bestand geht zurück ins Lager

 

Die Komponenten werden wieder geordnet eingelagert und stehen für den nächsten Termin bereit.

 

Genau diese Wiederholung macht eine strukturierte Organisation besonders wertvoll.

Warum ein zentraler Ansprechpartner den Ablauf vereinfachen kann

Bei mehreren Messen sind häufig mehrere Abteilungen beteiligt.

Marketing plant den Auftritt.

Der Einkauf bestellt zusätzliches Material.

Die Assistenz koordiniert Termine.

Der Vertrieb benötigt bestimmte Präsentationselemente.

Die Logistik kümmert sich um Transporte.

Und am Ende muss jemand dafür sorgen, dass alles tatsächlich am richtigen Veranstaltungsort ankommt.

Ein externer Servicepartner kann diese organisatorischen Schnittstellen reduzieren.

Das bedeutet nicht, dass das Unternehmen die Kontrolle über seinen Messeauftritt abgibt.

Vielmehr können klar definierte Aufgaben ausgelagert werden.

Welche Aufgaben Unternehmen auslagern können

Je nach Bedarf kann die Unterstützung unterschiedlich weit reichen.

Möglich sind beispielsweise:

  • Übernahme des vorhandenen Display-Bestands
  • Bestandsaufnahme
  • Inventarisierung
  • Lagerung
  • Zusammenstellung für eine konkrete Veranstaltung
  • Vorbereitung
  • Verpackung
  • Transport
  • Anlieferung
  • Aufbau
  • Abbau
  • Rücktransport
  • erneute Einlagerung
  • Prüfung und Dokumentation
  • Ergänzung vorhandener Ausstattung
  • Aktualisierung oder Ergänzung von Grafiken

 

Welche Leistungen sinnvoll sind, hängt vom Bestand und vom Organisationsmodell des Unternehmens ab.

Nicht jedes Unternehmen muss sämtliche Aufgaben abgeben.

EINS PLUS als Servicepartner für vorhandenen Messebestand

Genau hier setzt EINS PLUS an.

Der vorhandene Display-Bestand muss nicht zwangsläufig ersetzt werden, nur weil die Organisation rund um die Messe aufwendig geworden ist.

EINS PLUS kann vorhandene Messeausstattung übernehmen und die Aufgaben rund um Lagerung, Vorbereitung, Transport, Aufbau, Abbau und Rückführung organisieren.

Das kann insbesondere für Unternehmen interessant sein, die regelmäßig ausstellen, aber keinen eigenen Messebauer oder keine geeignete Lagerfläche vorhalten möchten.

Die Grundidee ist einfach:

Sie haben die Ausstattung. EINS PLUS kümmert sich um das, was zwischen den Veranstaltungen passiert.

Wann sich eine zentrale Organisation besonders lohnt

Nicht jedes Unternehmen benötigt ein umfangreiches Bestandsmanagement.

Interessant wird eine strukturierte Lösung insbesondere dann, wenn:

  • mehrere Messen pro Jahr stattfinden
  • derselbe Display-Bestand wiederholt eingesetzt wird
  • unterschiedliche Veranstaltungen unterschiedliche Komponenten benötigen
  • der Bestand über mehrere Räume oder Standorte verteilt ist
  • intern niemand dauerhaft für die Messe-Logistik zuständig ist
  • keine geeignete Lagerfläche vorhanden ist
  • Marketing oder Vertrieb regelmäßig kurzfristig Material benötigen
  • Transport, Aufbau und Abbau immer wieder organisiert werden müssen

 

Dann geht es nicht mehr um eine einzelne Messe.

Es geht um einen wiederkehrenden Prozess.

Wie Unternehmen ihren Display-Bestand langfristig besser nutzen können

Ein Display-Bestand ist besonders wertvoll, wenn er nicht nur einmal eingesetzt wird.

Vor jeder neuen Beschaffung lohnt sich deshalb die Frage:

Kann das vorhandene System für weitere Veranstaltungen genutzt werden?

Dabei sollten mehrere Faktoren betrachtet werden.

Technischer Zustand

 

Ist das System noch funktionstüchtig und vollständig?

Optischer Zustand

 

Entspricht die Ausstattung noch dem gewünschten Unternehmensauftritt?

Flexibilität

 

Kann das System für unterschiedliche Standgrößen oder Veranstaltungsformate eingesetzt werden?

Transportfähigkeit

 

Lässt sich der Bestand sinnvoll verpacken und transportieren?

Lagerfähigkeit

 

Kann die Ausstattung zwischen den Veranstaltungen geschützt und geordnet aufbewahrt werden?

Wiederholte Nutzung

 

Gibt es tatsächlich weitere Veranstaltungen, bei denen die Ausstattung eingesetzt werden kann?

 

Erst aus der Kombination dieser Faktoren ergibt sich ein sinnvolles Bild.

Nicht jeder alte Display-Bestand muss sofort ersetzt werden

Ein älteres Display ist nicht automatisch unbrauchbar.

Vielleicht ist nur die Grafik veraltet.

Vielleicht fehlt ein einzelnes Verbindungsteil.

Vielleicht benötigt der Counter eine Überarbeitung.

Vielleicht lässt sich ein bestehendes System mit neuen Elementen ergänzen.

Oder vielleicht wird es für eine bestimmte Veranstaltung weiterhin problemlos eingesetzt.

Deshalb sollte vor einer Neuanschaffung zunächst geprüft werden, was tatsächlich ersetzt werden muss.

Gerade bei modularen oder mobilen Systemen können einzelne Bestandteile ausgetauscht oder ergänzt werden, während andere Komponenten erhalten bleiben.

Der Display-Bestand als wiederverwendbare Unternehmensressource

Unternehmen investieren häufig viel Aufmerksamkeit in die Anschaffung und Gestaltung ihrer Messeausstattung.

Danach wird die Ausstattung jedoch teilweise wie Verbrauchsmaterial behandelt.

Dabei kann ein gut organisierter Bestand über mehrere Veranstaltungen hinweg eingesetzt werden.

Das verändert auch die Perspektive auf die Messeausstattung.

Ein Roll-up ist nicht nur ein Werbemittel für eine einzelne Messe.

Eine Messewand ist nicht nur Bestandteil eines einmaligen Auftritts.

Ein Counter ist nicht nur Mobiliar für einen bestimmten Termin.

Gemeinsam bilden diese Komponenten einen wiederverwendbaren Messebestand.

Je besser dieser Bestand organisiert ist, desto einfacher wird es, ihn für weitere Veranstaltungen einzusetzen.

Checkliste: Ist Ihr Display-Bestand für mehrere Messen organisiert?

Vor der nächsten Veranstaltung können Unternehmen prüfen:

  • Ist bekannt, welche Displays vorhanden sind?
  • Sind alle Komponenten eindeutig erfasst?
  • Sind Grafiken den jeweiligen Systemen zugeordnet?
  • Ist das Zubehör vollständig?
  • Sind Transportkoffer oder Taschen vorhanden?
  • Ist der Zustand der Ausstattung bekannt?
  • Ist geklärt, wo der Bestand aktuell lagert?
  • Gibt es eine Materialliste für die nächste Messe?
  • Ist der Transport organisiert?
  • Ist der Aufbau geklärt?
  • Ist der Abbau geklärt?
  • Ist der Rücktransport organisiert?
  • Ist geregelt, wo das Material nach der Messe wieder eingelagert wird?
  • Ist bekannt, wann derselbe Bestand wieder benötigt wird?

 

Wenn mehrere dieser Fragen erst kurz vor der Veranstaltung beantwortet werden können, liegt das eigentliche Problem häufig nicht beim Display selbst, sondern bei der Organisation des Messebestands.

Mehrere Messen mit einem organisierten Display-Bestand

Ein Unternehmen mit mehreren Messeauftritten muss nicht für jede Veranstaltung einen komplett neuen Materialbestand aufbauen.

Viel sinnvoller kann es sein, vorhandene Komponenten systematisch zu verwalten und für unterschiedliche Veranstaltungen neu zusammenzustellen.

Der entscheidende Schritt besteht darin, Messeausstattung nicht als lose Sammlung einzelner Gegenstände zu betrachten.

Sie ist ein Bestand, der:

  • erfasst
  • gelagert
  • geprüft
  • zusammengestellt
  • transportiert
  • aufgebaut
  • abgebaut
  • zurückgeführt
  • und erneut eingesetzt

 

werden kann.

Gerade bei wiederkehrenden Messeauftritten entsteht daraus ein klarer, wiederholbarer Ablauf.

Wenn die Organisation des Messebestands selbst zum Aufwand wird

Irgendwann stellt sich die Frage, ob das Unternehmen diese Aufgaben noch sinnvoll intern abbilden kann.

Wenn mehrere Messen parallel geplant werden, der Bestand wächst und gleichzeitig Lagerung, Transport und Aufbau organisiert werden müssen, kann ein externer Servicepartner entlasten.

EINS PLUS setzt dabei nicht voraus, dass Sie einen neuen Messestand kaufen.

Der vorhandene Bestand kann die Grundlage bleiben.

EINS PLUS kann beispielsweise die Übernahme des Messebestands, dessen Lagerung und die organisatorischen Schritte für wiederkehrende Veranstaltungen übernehmen.

Damit entsteht ein anderer Ansatz als beim klassischen Neukauf eines Messestands:

Sie haben bereits, was Sie für Ihren Messeauftritt benötigen. Wir kümmern uns darum, dass es dort ankommt, wenn Sie es brauchen.

Display-Bestand für mehrere Messen organisieren: Der praktische Ansatz

Die wichtigste Erkenntnis ist letztlich einfach:

Mehrere Messen lassen sich leichter organisieren, wenn der vorhandene Display-Bestand nicht jedes Mal neu zusammengesucht werden muss.

Dafür braucht es keine komplizierte Lösung.

Es braucht vor allem:

  • einen bekannten Bestand
  • eine klare Zuordnung
  • eine geeignete Lagerung
  • einen definierten Vorbereitungsprozess
  • einen geplanten Transport
  • eine geklärte Montage
  • einen geregelten Rücklauf
  • und eine erneute Bereitstellung für die nächste Veranstaltung

 

Wenn diese Abläufe einmal strukturiert sind, wird aus vielen einzelnen Messeprojekten ein wiederkehrender Prozess.

Und genau darum geht es bei einem professionell organisierten Display-Bestand:

Ein Bestand. Mehrere Veranstaltungen. Ein klarer Ablauf.

Wenn Sie vorhandene Displays, Messewände, Roll-ups, Counter oder weiteres Messe-Equipment bereits besitzen und regelmäßig für unterschiedliche Veranstaltungen einsetzen, kann EINS PLUS die organisatorischen Aufgaben rund um diesen Bestand übernehmen – von der Lagerung über die Vorbereitung und den Transport bis zu Aufbau, Abbau und Rückführung.

Sie stellen aus. Wir kümmern uns.

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