Displays lagern: Welche mobilen Ausstellungssysteme eignen sich für die externe Lagerung?
Mobile Displays sind aus vielen Messe- und Veranstaltungsauftritten nicht mehr wegzudenken. Roll-ups, Pop-up-Displays, Messewände, Faltdisplays, textile Displays, LED-Systeme und mobile Counter lassen sich mehrfach einsetzen und können über mehrere Veranstaltungen hinweg genutzt werden.
Damit dieser Vorteil tatsächlich zum Tragen kommt, muss die vorhandene Ausstattung zwischen den Veranstaltungen sinnvoll gelagert werden. Genau hier stellt sich für viele Unternehmen die Frage: Welche Displays eignen sich für eine externe Lagerung? Und was sollte bei der Auslagerung von Messeausstattung berücksichtigt werden?
Grundsätzlich lassen sich viele mobile Ausstellungssysteme extern lagern. Entscheidend ist jedoch nicht allein, ob ein Display „mobil“ ist. Wichtig sind unter anderem die Konstruktion, die Größe, das Gewicht, die Empfindlichkeit der Grafik, die vorhandene Transportverpackung und die Frage, wie häufig das System eingesetzt wird.
Wer beispielsweise mehrere Roll-ups besitzt, eine mobile Messewand regelmäßig bei Kongressen einsetzt oder einen kompletten Bestand aus Displays, Countern und Präsentationselementen verwaltet, kann von einer zentralen externen Lagerung profitieren.
Dabei geht es nicht nur darum, Platz im Unternehmen zu schaffen. Eine sinnvoll organisierte Lagerung kann auch dazu beitragen, dass der vorhandene Messebestand für die nächste Veranstaltung vollständig, auffindbar und einsatzbereit bleibt.
Was versteht man überhaupt unter mobilen Ausstellungssystemen?
Mobile Ausstellungssysteme sind Präsentations- und Ausstellungslösungen, die sich für unterschiedliche Veranstaltungen einsetzen und vergleichsweise einfach transportieren, aufbauen und wieder abbauen lassen.
Im Unternehmensbestand können sehr unterschiedliche Systeme vorhanden sein. Dazu gehören beispielsweise:
- Roll-ups
- Pop-up-Displays
- Faltdisplays
- mobile Messewände
- textile Spannrahmen
- LED-Messewände
- Lightbox-Systeme
- mobile Counter
- Prospektständer
- mobile Präsentationssysteme
- Transport- und Systemcases
Hinzu kommen häufig Grafiken, Drucke, Verbindungselemente, Stangen, Füße, Beleuchtung, Taschen oder weiteres Zubehör.
Gerade bei der externen Lagerung sollte deshalb nicht nur das eigentliche Display betrachtet werden. Entscheidend ist der vollständige Bestand, der für einen Einsatz benötigt wird.
Warum mobile Displays grundsätzlich gut für externe Lagerung geeignet sein können
Mobile Ausstellungssysteme haben gegenüber fest aufgebauten oder individuell gefertigten Konstruktionen einen organisatorischen Vorteil: Sie sind in der Regel für wiederholte Auf- und Abbauten konzipiert.
Viele Systeme lassen sich zerlegen, zusammenfalten oder in Transporttaschen, Kartons, Cases oder anderen Verpackungen verstauen. Dadurch kann die Lagerung deutlich strukturierter erfolgen als bei sperrigen, nicht zerlegbaren Bauteilen.
Bei modularen Systemen kommen weitere Vorteile hinzu. Einzelne Komponenten können je nach Veranstaltung unterschiedlich kombiniert werden. Auch Hersteller von modularen Ausstellungssystemen bieten deshalb unterschiedliche Transportlösungen wie Taschen, Cases oder Flightcases an.
Für die externe Lagerung bedeutet das: Ein Unternehmen muss nicht zwangsläufig jedes System als großen, unhandlichen Gegenstand lagern. Bei entsprechender Verpackung kann sich der Bestand deutlich kompakter organisieren lassen.
Roll-ups extern lagern
Roll-ups gehören zu den einfachsten mobilen Ausstellungssystemen. Gleichzeitig sollte ihre Lagerung nicht unterschätzt werden.
Ein Roll-up besteht aus der Grafik, der Kassette, der Stange beziehungsweise Konstruktion, Befestigungselementen und häufig einer Transporttasche. Bei der Lagerung sollten diese Bestandteile möglichst eindeutig zusammengehören.
Herstellerhinweise empfehlen unter anderem eine sorgfältige Handhabung beim Ein- und Ausrollen sowie eine trockene Pflege. Auch die Lagerung in einer geeigneten Tasche oder Verpackung kann dazu beitragen, Kratzer und Beschädigungen zu vermeiden. Direkte Wärmequellen und direkte Sonneneinstrahlung sollten bei der Lagerung vermieden werden.
Für eine externe Lagerung bedeutet das: Roll-ups sollten nicht einfach als lose Einzelstücke übernommen werden. Sinnvoller ist eine Zuordnung von Grafik, System und Zubehör.
Bei mehreren Roll-ups sollte zusätzlich dokumentiert werden, welches Motiv sich in welchem System befindet. So kann für die nächste Veranstaltung gezielt das passende Display bereitgestellt werden.
Pop-up-Displays lagern
Pop-up-Displays bestehen häufig aus einem zusammenklappbaren Rahmensystem und mehreren Grafik- oder Paneelelementen. Dadurch können sie für den Transport relativ kompakt zusammengelegt werden.
Gerade bei den Grafikelementen ist eine saubere Lagerung wichtig. Hersteller von Pop-up-Systemen empfehlen beispielsweise, Grafikpaneele in den vorgesehenen Cases aufzubewahren und sie nicht unnötig eng zu rollen, da dadurch dauerhafte Verformungen entstehen können.
Für die externe Lagerung sollte deshalb nicht nur der Rahmen berücksichtigt werden. Auch die Grafikpaneele gehören zum eigentlichen Messebestand.
Bei der Bestandsaufnahme kann beispielsweise festgehalten werden:
- Rahmensystem vorhanden
- Grafikpaneele vorhanden
- Transportkoffer oder Tasche vorhanden
- Verbindungselemente vorhanden
- Zustand der Grafiken
- Zustand des Rahmens
Damit lässt sich später schneller feststellen, ob das System vollständig für einen neuen Messeauftritt bereitsteht.
Mobile Messewände extern lagern
Mobile Messewände können aus sehr unterschiedlichen Systemen bestehen. Dazu gehören beispielsweise textile Spannrahmen, modulare Aluminiumkonstruktionen, faltbare Wandsysteme oder andere zerlegbare Konstruktionen.
Für die externe Lagerung ist deshalb die konkrete Bauweise entscheidend.
Ein System aus leichten Profilen und textilen Grafiken kann anders gelagert werden als eine schwere Messewand mit starren Platten. Auch die Verpackung unterscheidet sich entsprechend.
Bei modularen Systemen kann eine geeignete Transportverpackung mehrere Aufgaben gleichzeitig übernehmen: Sie schützt die Komponenten beim Transport, erleichtert die Lagerung und sorgt dafür, dass die einzelnen Teile zusammenbleiben. Für verschiedene modulare Ausstellungssysteme werden beispielsweise Transportcases mit passgenauen Einsätzen oder Taschen angeboten.
Textile Displays und Spannrahmen lagern
Textile Displays werden häufig aus Aluminiumprofilen und bedruckten Stoffgrafiken aufgebaut. Die Profile können je nach System zerlegt oder in kompakten Verpackungen transportiert werden.
Bei der Lagerung ist vor allem die Trennung beziehungsweise Zuordnung von Rahmen und Grafik wichtig. Die Grafik sollte geschützt und entsprechend den Vorgaben des jeweiligen Systems gelagert werden.
Bei mehreren textilen Displays empfiehlt sich deshalb eine eindeutige Kennzeichnung. Ein Mitarbeiter sollte auch nach längerer Lagerzeit erkennen können, welche Grafik zu welchem Rahmensystem gehört.
Das ist insbesondere dann wichtig, wenn unterschiedliche Motive für unterschiedliche Veranstaltungen vorhanden sind.
LED-Displays und Lightbox-Systeme lagern
Beleuchtete Displays stellen etwas höhere Anforderungen an die Organisation. Neben der eigentlichen Konstruktion müssen je nach System beispielsweise LED-Komponenten, Netzteile, Kabel, Steckverbindungen und Grafiken berücksichtigt werden.
Bei der externen Lagerung sollte deshalb eine vollständige Bestandsaufnahme erfolgen. Es reicht nicht aus, lediglich „eine Lightbox“ zu dokumentieren.
Wichtiger ist beispielsweise:
- Rahmen vorhanden
- Grafik vorhanden
- LED-Komponenten vorhanden
- Netzteile vorhanden
- Kabel vorhanden
- Transportverpackung vorhanden
- Zubehör vollständig
Je komplexer ein System ist, desto wichtiger wird eine nachvollziehbare Inventarisierung.
Mobile Counter und Messetheken extern lagern
Auch Counter gehören zum mobilen Messebestand. Sie können allerdings mehr Platz benötigen als ein Roll-up und je nach Konstruktion entsprechend anders gelagert werden.
Bei einigen modularen Systemen werden Counter sogar gleichzeitig als Transport- oder Aufbewahrungslösung genutzt. Dadurch können Messekomponenten während des Transports im Counter beziehungsweise einem dafür vorgesehenen Case untergebracht werden.
Für die externe Lagerung kann das interessant sein, weil Transport- und Lagerfunktion miteinander verbunden werden.
Bei bestehenden Countern sollte jedoch immer geprüft werden, wie der jeweilige Hersteller das System für Transport und Lagerung vorgesehen hat.
Prospektständer und kleinere Präsentationselemente lagern
Neben den eigentlichen Displays gehören häufig kleinere Ausstattungselemente zum Messebestand. Dazu zählen beispielsweise Prospektständer, Infoständer, Taschen, Halterungen oder Präsentationszubehör.
Solche Komponenten benötigen zwar meist weniger Platz als eine Messewand, werden aber bei der Bestandsverwaltung häufig vergessen.
Gerade bei einem externen Lagerbestand sollten sie deshalb eindeutig einem Messebestand oder einer bestimmten Systemgruppe zugeordnet werden.
Ein Roll-up ohne Transporttasche oder eine Messewand ohne benötigte Verbindungsteile ist schließlich nicht vollständig einsatzbereit.
Welche mobilen Ausstellungssysteme eignen sich besonders für externe Lagerung?
Eine pauschale Rangfolge gibt es nicht. Für die externe Lagerung eignen sich grundsätzlich viele mobile Systeme. Entscheidend ist, ob sie sich sinnvoll verpacken, identifizieren, bewegen und wieder bereitstellen lassen.
Besonders gut organisierbar sind häufig:
- Roll-ups mit vorhandener Transporttasche
- Pop-up-Displays mit passendem Transportkoffer
- mobile Messewände mit Systemverpackung
- textile Spannrahmen mit geeigneter Transportlösung
- modulare Lightbox-Systeme mit Cases oder Taschen
- mobile Counter mit geeigneter Verpackung
- kompakte Faltdisplays
- Prospektständer und kleinere Präsentationselemente
Auch größere modulare Systeme können extern gelagert werden. Hier steigt jedoch die Bedeutung von Transportverpackung, Inventarisierung, Flächenbedarf und Logistik.
Nicht nur das Display lagern: Das Zubehör gehört dazu
Eine der häufigsten organisatorischen Schwachstellen bei Messeausstattung ist die Trennung von Hauptkomponente und Zubehör.
Ein Display kann äußerlich vollständig aussehen und trotzdem beim nächsten Einsatz nicht nutzbar sein, weil ein kleines, aber notwendiges Teil fehlt.
Je nach System können dazugehören:
- Stangen
- Füße
- Verbindungselemente
- Klemmleisten
- Halterungen
- Netzteile
- Kabel
- Beleuchtung
- Transporttaschen
- Cases
- Montagezubehör
Eine gute externe Lagerung berücksichtigt deshalb immer das vollständige System.
Die richtige Verpackung macht einen Unterschied
Ob ein Display für eine externe Lagerung geeignet ist, hängt auch davon ab, wie es verpackt werden kann.
Für unterschiedliche Ausstellungssysteme kommen beispielsweise Transporttaschen, Kartons, Cases oder robuste Flightcases infrage. Hersteller und Anbieter von Messe- und Displaysystemen bieten teilweise genau auf die jeweiligen Komponenten abgestimmte Verpackungen an.
Bei empfindlicheren Komponenten kann eine stabile Verpackung sowohl beim Transport als auch bei der Lagerung sinnvoll sein.
Wichtig ist dabei, nicht automatisch jede Messeausstattung in die gleiche Verpackung zu stecken. Die Verpackung sollte zum jeweiligen System passen.
Externe Lagerung bedeutet nicht einfach: Display irgendwo abstellen
Der Begriff „Lagerung“ klingt zunächst nach einer reinen Platzfrage. Bei Messeausstattung ist das jedoch zu kurz gedacht.
Ein professionell organisierter Messebestand muss nicht nur irgendwo stehen. Er muss bei Bedarf wieder gefunden, kontrolliert, zusammengestellt und für den nächsten Einsatz bereitgestellt werden können.
Deshalb sollte eine externe Lagerlösung idealerweise auch organisatorische Fragen beantworten:
- Was wurde eingelagert?
- Wie viele Komponenten sind vorhanden?
- Was gehört zusammen?
- In welchem Zustand befindet sich der Bestand?
- Welche Grafiken gehören zu welchem System?
- Wann wird das Material wieder benötigt?
- Welche Komponenten sollen für die nächste Veranstaltung bereitgestellt werden?
- Wer organisiert Transport und Anlieferung?
Genau an diesem Punkt unterscheidet sich eine reine Lagerfläche von einem organisierten Messe-Service.
Displays extern lagern: Wann kann das für Unternehmen sinnvoll sein?
Eine externe Lagerung kann interessant werden, wenn die vorhandene Messeausstattung im Unternehmen regelmäßig Platz beansprucht, aber nur gelegentlich benötigt wird.
Typische Situationen sind:
- Das Unternehmen hat keine geeignete eigene Lagerfläche.
- Die Büroflächen sollen nicht dauerhaft mit Messeausstattung belegt sein.
- Mehrere Roll-ups und Displays haben sich über die Jahre angesammelt.
- Ein vorhandener Messestand wird mehrfach im Jahr eingesetzt.
- Das Unternehmen nimmt regelmäßig an Kongressen und Fachveranstaltungen teil.
- Messeausstattung wird nur einige Male pro Jahr benötigt.
- Marketing möchte die operative Lagerverwaltung nicht selbst übernehmen.
- Transport, Lagerung und Aufbau sollen miteinander koordiniert werden.
In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, die Messeausstattung nicht mehr als Teil des normalen Büroinventars zu behandeln.
Displays lagern bei mehreren Veranstaltungen im Jahr
Besonders interessant wird externe Lagerung, wenn ein Unternehmen regelmäßig ausstellt.
Dann wiederholt sich der gleiche Ablauf mehrmals im Jahr:
Veranstaltung → Abbau → Rücktransport → Lagerung → Vorbereitung → Transport → nächster Einsatz.
Wenn dieser Prozess jedes Mal neu organisiert werden muss, entsteht unnötiger Aufwand.
Ein zentral verwalteter Messebestand kann dagegen für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden. Ein Roll-up kann beispielsweise auf einem Kongress eingesetzt werden, anschließend zurück ins Lager gehen und einige Wochen später bei einer Fachmesse wieder verwendet werden.
Das Gleiche gilt für Messewände, Counter, Displays und weitere Ausstattung.
Ein Display-Bestand sollte für die nächste Veranstaltung vorbereitet werden können
Eine gute Lagerung endet nicht mit dem Einlagern.
Interessant wird sie vor allem dann, wenn der Bestand für den nächsten Einsatz wieder einfach verfügbar gemacht werden kann.
Dafür kann beispielsweise vor einer Veranstaltung geprüft werden:
- Welche Displays werden benötigt?
- Welche Grafiken sollen eingesetzt werden?
- Sind die Systeme vollständig?
- Gibt es sichtbare Beschädigungen?
- Ist das notwendige Zubehör vorhanden?
- Wie werden die Komponenten transportiert?
- Wann müssen sie am Veranstaltungsort sein?
So wird aus der Lagerung ein Bestandteil der gesamten Messeorganisation.
Externe Lagerung von Displays und Messeausstattung kombinieren
Für Unternehmen mit größerem Bestand kann es sinnvoll sein, nicht nur einzelne Displays auszulagern. Häufig ist die gesamte Messeausstattung miteinander verbunden.
Ein typischer Bestand kann beispielsweise aus folgenden Komponenten bestehen:
- Roll-ups
- Messewand
- Counter
- Prospektständer
- Grafiken
- Möbel
- Präsentationsmaterial
- Beleuchtung
- Transportverpackungen
Wenn diese Komponenten regelmäßig gemeinsam eingesetzt werden, kann eine zentrale Lagerung und Bestandsverwaltung organisatorisch sinnvoller sein als mehrere einzelne Lagerorte.
Was sollte vor der externen Lagerung dokumentiert werden?
Bevor Displays ausgelagert werden, sollte der vorhandene Bestand möglichst sauber aufgenommen werden.
Eine einfache Bestandsaufnahme kann beispielsweise folgende Informationen enthalten:
- Bezeichnung des Systems
- Anzahl
- Abmessungen
- Grafik beziehungsweise Motiv
- Transportverpackung
- Zubehör
- Zustand
- Beschädigungen
- geplante Verwendung
Bei umfangreicheren Beständen kann zusätzlich eine fotografische Dokumentation sinnvoll sein. So lässt sich später leichter nachvollziehen, welches System gemeint ist und wie der Bestand bei der Einlagerung aussah.
Wie viel Lagerfläche benötigen mobile Displays?
Eine pauschale Angabe zur benötigten Lagerfläche ist kaum möglich. Zwei Displays mit ähnlicher sichtbarer Fläche können aufgrund ihrer Konstruktion, Verpackung und Zubehörteile völlig unterschiedliche Lageranforderungen haben.
Für die Planung sind deshalb unter anderem folgende Faktoren relevant:
- Abmessungen des verpackten Systems
- Anzahl der Systeme
- Gewicht
- Transportverpackung
- Stapelfähigkeit
- empfindliche Komponenten
- zusätzliches Zubehör
- Abstände für die Handhabung
- Häufigkeit der Entnahmen
Gerade bei modularen Systemen kann die verpackte Größe deutlich kleiner sein als die aufgebaute Fläche. Hersteller von modularen Ausstellungssystemen beschreiben beispielsweise Systeme, deren Profile oder Komponenten für Lagerung und Transport kompakt verpackt werden können.
Für eine konkrete Lagerplanung sollte deshalb immer der tatsächlich vorhandene Bestand betrachtet werden.
Welche Displays sollten nicht einfach ohne Prüfung extern gelagert werden?
Nicht jedes Ausstellungssystem sollte ohne weitere Prüfung in irgendeiner Lagerumgebung untergebracht werden.
Besondere Aufmerksamkeit können beispielsweise empfindliche Grafiken, elektronische Komponenten, beleuchtete Systeme oder Systeme mit empfindlichen Oberflächen benötigen.
Auch die Herstellerangaben zur Lagerung sollten berücksichtigt werden. Bei Roll-ups können beispielsweise direkte Wärmequellen oder direkte Sonneneinstrahlung problematisch sein; bei Grafiken und elektronischen Komponenten können weitere Anforderungen gelten.
Bei einer externen Lagerung sollte deshalb vorab geklärt werden, welche Anforderungen der vorhandene Bestand tatsächlich hat.
Externe Lagerung ist besonders interessant bei vorhandenem Messebestand
Viele Unternehmen kaufen ihre mobile Messeausstattung nicht jedes Jahr neu. Ein Roll-up, eine Messewand oder ein mobiles Display kann über mehrere Veranstaltungen hinweg eingesetzt werden.
Dadurch entsteht mit der Zeit ein Bestand, der einen gewissen Wert darstellt und gleichzeitig regelmäßig benötigt wird.
Dieser Bestand muss deshalb weder nach jeder Messe entsorgt noch dauerhaft im Büro aufbewahrt werden.
Eine externe Lagerung kann eine Zwischenlösung schaffen: Die Ausstattung bleibt erhalten und kann für die nächste Veranstaltung wieder bereitgestellt werden, während die Büro- oder Produktionsflächen des Unternehmens entlastet werden.
Displays lagern lassen und gleichzeitig den nächsten Einsatz organisieren
Für Unternehmen ist die reine Lagerung häufig nur ein Teil der Aufgabe.
Interessanter wird ein externer Servicepartner dann, wenn Lagerung mit weiteren Leistungen verbunden werden kann.
Das kann beispielsweise bedeuten:
- vorhandenen Messebestand übernehmen
- Bestand aufnehmen und inventarisieren
- Displays und Messeausstattung einlagern
- benötigte Komponenten für eine Veranstaltung zusammenstellen
- Material für den Transport vorbereiten
- Transport zur Veranstaltung organisieren
- Aufbau und Montage koordinieren
- nach der Veranstaltung den Abbau organisieren
- Rücktransport übernehmen
- Bestand wieder einlagern
Damit muss sich das Unternehmen nicht für jede Messe erneut darum kümmern, wo sich die einzelnen Bestandteile befinden.
Was EINS PLUS bei der Lagerung von Displays leisten kann
EINS PLUS ist auf den Service rund um vorhandene Messe- und Veranstaltungsbestände ausgerichtet. Dabei muss die Ausstattung nicht neu bei EINS PLUS gekauft worden sein.
Vorhandene Roll-ups, Messewände, Counter, Displays und weiteres Messe-Equipment können Teil des bestehenden Bestands sein.
EINS PLUS kann einen solchen Bestand übernehmen, erfassen und lagern. Wenn eine Veranstaltung ansteht, können die benötigten Komponenten für den jeweiligen Einsatz zusammengestellt und die weiteren Aufgaben rund um Transport, Aufbau, Abbau und Rückführung organisiert werden.
Das ist insbesondere für Unternehmen interessant, die ihre vorhandene Messeausstattung weiter nutzen möchten, aber die operative Organisation nicht bei jeder Veranstaltung selbst übernehmen wollen.
Dabei steht nicht der Verkauf eines neuen Displays im Mittelpunkt. Entscheidend ist die Frage, was mit dem bereits vorhandenen Bestand zwischen den Veranstaltungen passiert.
Vom Display zum organisierten Messebestand
Ein einzelnes Roll-up zu lagern ist selten eine große Herausforderung. Komplexer wird es, wenn ein Unternehmen über Jahre verschiedene mobile Ausstellungssysteme angeschafft hat und diese regelmäßig bei unterschiedlichen Veranstaltungen einsetzt.
Dann entsteht ein Messebestand aus unterschiedlichen Komponenten, Grafiken und Systemen.
Die eigentliche Aufgabe besteht darin, diesen Bestand so zu organisieren, dass er nicht nur gelagert wird, sondern weiterhin nutzbar bleibt.
Dazu gehören eine nachvollziehbare Bestandsaufnahme, geeignete Verpackung, eine sinnvolle Lagerung und ein klarer Ablauf für die nächste Veranstaltung.
Welche mobile Ausstellungsausstattung lohnt sich für die externe Lagerung?
Die Frage sollte weniger lauten, welches Display grundsätzlich für externe Lagerung geeignet ist. Fast jedes mobile Ausstellungssystem kann unter geeigneten Bedingungen gelagert werden.
Wichtiger sind die konkreten Eigenschaften des vorhandenen Bestands:
- Ist das System zerlegbar?
- Gibt es eine geeignete Transportverpackung?
- Sind die Grafiken geschützt?
- Ist das Zubehör vollständig?
- Wie häufig wird das System eingesetzt?
- Wie empfindlich sind die Komponenten?
- Wie viel Platz benötigt die verpackte Einheit?
- Kann der Bestand eindeutig inventarisiert werden?
Wenn diese Punkte geklärt sind, lässt sich wesentlich besser beurteilen, wie eine externe Lagerung organisiert werden kann.
Displays lagern: Nicht nur Platz schaffen, sondern Bestand erhalten
Die Auslagerung von Displays kann mehr sein als eine Möglichkeit, im Unternehmen Platz zu schaffen. Sie kann Teil einer wiederkehrenden Messeorganisation werden.
Das Ziel ist ein Bestand, der nach der Veranstaltung nicht einfach verschwindet, sondern kontrolliert zurückgeführt, gelagert und für den nächsten Einsatz wieder bereitgestellt werden kann.
Gerade bei Unternehmen mit mehreren Messeauftritten, Kongressen oder Veranstaltungen im Jahr kann diese Organisation einen erheblichen Unterschied machen.
Sie haben bereits Roll-ups, Messewände, Counter oder andere mobile Ausstellungssysteme und möchten die Lagerung nicht länger selbst organisieren? EINS PLUS kann vorhandene Messeausstattung übernehmen, erfassen, lagern und für kommende Veranstaltungen bereitstellen.
So bleibt der vorhandene Messebestand nutzbar, ohne dass die Ausstattung dauerhaft Büro-, Keller- oder Produktionsflächen belegen muss.
Sie haben die Displays. Wir kümmern uns darum, was dazwischen passiert.
