Messeauftritt auslagern: Welche Aufgaben Unternehmen abgeben können

Ein Messeauftritt beginnt nicht mit dem Aufbau des Messestands und endet nicht mit dem letzten Gespräch am Stand.

 

Zwischen der Entscheidung für eine Messe und dem nächsten Einsatz des vorhandenen Messebestands liegen zahlreiche Aufgaben: Anmeldung, Planung, Abstimmung, Vorbereitung, Lagerung, Transport, Anlieferung, Aufbau, Standbetrieb, Abbau, Rücktransport und Nachbereitung.

 

Viele Unternehmen organisieren einen Teil davon intern. Gerade bei regelmäßigen Messeauftritten stellt sich jedoch irgendwann eine andere Frage:

 

Welche Aufgaben müssen wir eigentlich selbst erledigen – und welche können wir sinnvoll auslagern?

 

Denn nicht jede Aufgabe rund um einen Messeauftritt gehört zwingend ins Marketing. Nicht jede Aufgabe muss von Vertriebsmitarbeitern übernommen werden. Und nicht für jede operative Tätigkeit braucht ein Unternehmen einen eigenen Messebauer oder eigenes Personal.

 

Der AUMA betrachtet eine Messebeteiligung ausdrücklich als Projekt, bei dem unter anderem Projektstart, Teamorganisation, Termin- und Budgetplanung sowie die Koordination interner und externer Partner zusammengehören.

 

Wer einen Messeauftritt auslagern möchte, sollte deshalb nicht einfach nach einem Dienstleister suchen, der „alles macht“. Sinnvoller ist es, die einzelnen Aufgaben zunächst zu betrachten und anschließend zu entscheiden, welche davon intern bleiben und welche ein externer Servicepartner übernehmen kann.

 

Was bedeutet es überhaupt, einen Messeauftritt auszulagern?

 

„Messeauftritt auslagern“ bedeutet nicht zwangsläufig, die komplette Messeorganisation an einen externen Anbieter abzugeben.

 

In vielen Fällen geht es vielmehr darum, bestimmte operative Aufgaben aus dem Unternehmen herauszugeben.

 

Das Marketing kann beispielsweise weiterhin die Messeziele, Kommunikation und Inhalte verantworten. Der Vertrieb bleibt für Kundenkontakte und Gespräche zuständig. Der vorhandene Messestand bleibt Eigentum des Unternehmens.

 

Ausgelagert werden können dagegen Aufgaben wie:

 

  • Lagerung des Messebestands
  •  

  • Bestandsaufnahme und Inventarisierung
  •  

  • Vorbereitung für die nächste Veranstaltung
  •  

  • Verpackung
  •  

  • Abholung
  •  

  • Transport zur Messe
  •  

  • Anlieferungsorganisation
  •  

  • Aufbau
  •  

  • Abbau
  •  

  • Rücktransport
  •  

  • erneute Einlagerung
  •  

  • Ergänzung oder Austausch einzelner Komponenten
  •  

 

Das ist ein wichtiger Unterschied.

 

Ein Unternehmen kann seinen Messeauftritt organisatorisch teilweise auslagern, ohne die Kontrolle über den Messeauftritt abzugeben.

 

Warum Unternehmen überhaupt Aufgaben rund um die Messe auslagern

 

Der häufigste Grund ist nicht, dass Unternehmen ihre Messeaktivitäten reduzieren möchten.

 

Oft geht es um das Gegenteil: Der Messeauftritt soll regelmäßig stattfinden, ohne dass jedes Mal intern dieselben operativen Aufgaben neu organisiert werden müssen.

 

Ein Unternehmen nimmt beispielsweise an sechs Fachmessen pro Jahr teil. Der vorhandene Messestand wird mehrfach verwendet. Zwischen den Veranstaltungen muss er transportiert, eingelagert, kontrolliert und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden.

 

Jede einzelne Aufgabe ist überschaubar. In ihrer Summe entsteht jedoch ein wiederkehrender organisatorischer Aufwand.

 

Genau hier kann das Auslagern sinnvoll werden.

 

Der AUMA weist ebenfalls darauf hin, dass bei der Messeplanung zahlreiche interne und externe Beteiligte koordiniert werden müssen und dass ein klarer Termin- und Ablaufplan für die Umsetzung wesentlich ist.

 

Welche Aufgaben rund um einen Messeauftritt lassen sich auslagern?

 

Grundsätzlich lässt sich ein großer Teil der operativen Aufgaben rund um einen vorhandenen Messebestand an externe Dienstleister übertragen.

 

Welche Aufteilung sinnvoll ist, hängt vom Unternehmen, vom vorhandenen Equipment, von der Anzahl der Veranstaltungen und vom jeweiligen Veranstaltungsort ab.

 

Besonders häufig kommen die folgenden Bereiche infrage.

 

1. Die Lagerung des Messebestands auslagern

 

Eine der naheliegendsten Aufgaben ist die Lagerung.

 

Nach der Messe muss der Messestand irgendwo untergebracht werden. Bei einem kleinen mobilen System kann dafür möglicherweise ein eigener Lagerraum ausreichen. Bei umfangreicherem Messe-Equipment wird die Situation schnell schwieriger.

 

Zum Messebestand gehören häufig nicht nur Standwände. Auch Counter, Möbel, Roll-ups, Displays, Grafiken, Prospektständer, Transportkisten und weitere Materialien müssen zwischen den Veranstaltungen verfügbar bleiben.

 

Wenn dafür im Unternehmen kein geeigneter Lagerplatz vorhanden ist, kann eine externe Lagerung sinnvoll sein.

 

Was eine ausgelagerte Lagerung leisten kann

 

Je nach Vereinbarung kann ein Dienstleister nicht nur Stellfläche bereitstellen, sondern den Bestand auch erfassen und für kommende Veranstaltungen vorbereiten.

 

Das ist besonders interessant, wenn der gleiche Messebestand mehrfach im Jahr eingesetzt wird.

 

Dann wird aus einer einfachen Lagerung eine laufende Bestandsorganisation.

 

2. Die Bestandsaufnahme und Inventarisierung abgeben

 

Viele Unternehmen wissen grundsätzlich, welchen Messestand sie besitzen. Schwieriger wird es bei den Details.

 

Welche Teile sind tatsächlich vorhanden?

 

Welche Grafiken gehören dazu?

 

Welche Transportkisten werden benötigt?

 

Ist ein bestimmtes Bauteil beschädigt oder fehlt etwas?

 

Gerade wenn ein Messebestand über mehrere Jahre genutzt wird, können sich Komponenten verändern.

 

Eine strukturierte Bestandsaufnahme kann deshalb eine sinnvolle Grundlage für die weitere Organisation sein.

 

Der Vorteil liegt weniger darin, eine möglichst umfangreiche Liste zu erstellen. Entscheidend ist, dass vor dem nächsten Einsatz klar ist, was vorhanden ist und was tatsächlich benötigt wird.

 

3. Die Vorbereitung des Messebestands auslagern

 

Zwischen Lagerung und Transport liegt ein weiterer Schritt, der häufig unterschätzt wird: die Vorbereitung.

 

Der Bestand muss für eine konkrete Veranstaltung zusammengestellt werden.

 

Je nach Messe können unterschiedliche Komponenten benötigt werden.

 

Für eine kleine regionale Fachmesse reicht vielleicht eine Messewand mit Counter und zwei Roll-ups. Für eine größere Veranstaltung werden zusätzlich Möbel, Exponate, Grafiken und weitere Ausstattung benötigt.

 

Wenn der Bestand extern gelagert wird, kann auch diese Vorbereitung ausgelagert werden.

 

Damit erhält das Unternehmen nicht einfach „sein Lagergut zurück“, sondern den für den jeweiligen Einsatz zusammengestellten Messebestand.

 

4. Den Transport des Messestands auslagern

 

Der Transport ist einer der Bereiche, bei denen eine externe Organisation besonders naheliegt.

 

Ein Messestand muss nicht nur transportiert werden. Der Transport muss in den gesamten Zeitplan der Veranstaltung passen.

 

Der AUMA weist ausdrücklich darauf hin, dass Transportplanung und Terminplanung eng miteinander verbunden sind. Bei der Anlieferung müssen verschiedene Materialien und Dienstleister zeitlich koordiniert werden.

 

Je nach Veranstaltung können außerdem Vorgaben für Zufahrt, Anlieferung und Aufbauzeiten gelten.

 

Das macht den Messetransport zu einer Aufgabe, die sich bei regelmäßigen Messeauftritten gut standardisieren und auslagern lässt.

 

Auslagern bedeutet nicht einfach „einen Spediteur buchen“

 

Beim Messe-Transport geht es nicht ausschließlich um die Strecke zwischen zwei Adressen.

 

Es muss bekannt sein, was transportiert wird, wann es benötigt wird, wo es angeliefert werden muss und was anschließend damit passiert.

 

Der AUMA nennt bei der Transportplanung unter anderem Transportart, Transportmöglichkeit, Transportdauer, Frachtvolumen und geeignete Transportverpackung als zu berücksichtigende Punkte.

 

Gerade deshalb kann ein Messe-Servicepartner interessant sein, der Transport nicht isoliert, sondern als Bestandteil des gesamten Ablaufs organisiert.

 

5. Die Anlieferung zur Messe organisieren lassen

 

Die Anlieferung ist ein weiterer Punkt, der gerne mit dem eigentlichen Transport gleichgesetzt wird.

 

Das sind jedoch zwei unterschiedliche Aufgaben.

 

Ein Transport kann unterwegs problemlos funktionieren und trotzdem bei der Anlieferung auf dem Messegelände zusätzlichen Organisationsaufwand verursachen.

 

Je nach Veranstaltung können beispielsweise bestimmte Zeitfenster, Zufahrtsregelungen oder organisatorische Vorgaben gelten.

 

Deshalb sollte frühzeitig geklärt werden:

 

  • Wann darf angeliefert werden?
  •  

  • Wo erfolgt die Anlieferung?
  •  

  • Wer ist Ansprechpartner vor Ort?
  •  

  • Welche Informationen benötigt der Transportdienstleister?
  •  

  • Wer übernimmt das Material nach der Anlieferung?
  •  

 

Je nach Veranstaltung können diese Anforderungen unterschiedlich ausfallen. Deshalb sollten immer die aktuellen Vorgaben des jeweiligen Veranstalters berücksichtigt werden.

 

6. Den Aufbau des vorhandenen Messestands auslagern

 

Auch der Aufbau lässt sich auslagern.

 

Das gilt nicht nur für individuell geplante Messestände. Auch vorhandene modulare Systeme, Messewände, mobile Messestände oder andere Messeausstattungen können durch externe Monteure aufgebaut werden.

 

Das ist insbesondere dann interessant, wenn das eigene Personal nicht für Montagearbeiten eingesetzt werden soll.

 

Der Vorteil liegt außerdem in der klaren Aufgabenverteilung:

 

Das Unternehmen konzentriert sich auf Inhalte, Produkte und Kundenkontakte.

 

Der operative Partner kümmert sich um den physischen Aufbau.

 

Der AUMA empfiehlt grundsätzlich, Aufbauarbeiten zu überwachen und die Leistungen vor Messebeginn abzunehmen.

 

Das bedeutet auch beim Outsourcing nicht, dass das Unternehmen jede Kontrolle abgeben muss. Ein interner Ansprechpartner kann weiterhin für die inhaltliche und organisatorische Freigabe zuständig bleiben.

 

7. Den Abbau nach der Messe abgeben

 

Was vor der Messe aufgebaut wird, muss nach der Messe wieder abgebaut werden.

 

Der Abbau findet häufig unter Zeitdruck statt. Gleichzeitig müssen Standmaterialien, Exponate und Ausstattung sicher verpackt werden.

 

Der AUMA weist darauf hin, dass beim Abbau insbesondere auf Beschädigungen von Exponaten und Standbaumaterial sowie auf den Schutz vor Verlust oder Diebstahl geachtet werden sollte.

 

Auch deshalb kann es sinnvoll sein, den Abbau an einen erfahrenen Dienstleister zu übertragen.

 

Wichtig ist dabei, dass vorab klar ist, was nach dem Abbau mit dem Bestand geschieht.

 

8. Den Rücktransport und die erneute Einlagerung auslagern

 

Der Messeauftritt endet organisatorisch nicht mit dem Abbau.

 

Danach beginnt bereits der nächste Abschnitt: Der Bestand muss vom Veranstaltungsort zurücktransportiert werden.

 

Wenn der Messestand anschließend wieder eingelagert werden soll, kann dieser Ablauf miteinander verbunden werden.

 

Abbau → Rücktransport → Lagerung → Vorbereitung für den nächsten Einsatz

 

Damit entsteht ein geschlossener Prozess statt mehrerer voneinander getrennter Einzelaufträge.

 

Gerade für Unternehmen mit mehreren Messeauftritten pro Jahr kann das die Organisation vereinfachen.

 

9. Grafiken und Beschriftungen teilweise auslagern

 

Nicht jeder Teil der Messekommunikation muss vollständig intern organisiert werden.

 

Bei vorhandenen Messebeständen kann beispielsweise die Frage entstehen, ob Grafiken aktualisiert oder einzelne Beschriftungen ausgetauscht werden müssen.

 

Das ist häufig sinnvoller, als den gesamten Messestand neu zu planen.

 

Ein vorhandenes System kann weiterverwendet werden, während einzelne sichtbare Komponenten aktualisiert werden.

 

Ob und wie dies möglich ist, hängt vom jeweiligen System und vom vorhandenen Bestand ab.

 

10. Ergänzungen des Messebestands organisieren lassen

 

Ein weiterer Bereich betrifft fehlende oder zusätzlich benötigte Ausstattung.

 

Vielleicht reicht der vorhandene Bestand grundsätzlich aus, aber für eine bestimmte Messe wird noch ein zusätzlicher Counter, ein weiteres Display, eine Sitzgelegenheit oder eine andere Ausstattung benötigt.

 

Auch solche Einzelaufgaben können Bestandteil eines externen Messe-Services sein.

 

Dadurch muss das Unternehmen nicht für jede kleine Ergänzung einen komplett neuen Messeauftritt planen.

 

Welche Aufgaben sollten Unternehmen eher selbst behalten?

 

Auslagern bedeutet nicht, möglichst viele Aufgaben abzugeben.

 

Einige Bereiche sollten sinnvollerweise eng mit dem Unternehmen verbunden bleiben.

 

Dazu gehören insbesondere:

 

  • Definition der Messeziele
  •  

  • Auswahl der relevanten Veranstaltungen
  •  

  • Festlegung der Kernbotschaften
  •  

  • Produkt- und Themenauswahl
  •  

  • Auswahl der Ansprechpartner am Stand
  •  

  • Kunden- und Vertriebsstrategie
  •  

  • inhaltliche Freigaben
  •  

  • Nachbereitung der Messekontakte
  •  

 

Der AUMA empfiehlt ebenfalls klare Briefings, in denen Ziele, Erwartungen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege zwischen den Beteiligten festgelegt werden.

 

Das spricht nicht für eine vollständige Abgabe der Messeorganisation, sondern für eine klare Trennung zwischen strategischen und operativen Aufgaben.

 

Marketing und operative Messeorganisation trennen

 

Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen übernimmt das Marketing häufig einen sehr großen Teil der Messeorganisation.

 

Das ist verständlich, weil Messen als Marketinginstrument betrachtet werden.

 

Doch Marketingaufgaben und operative Aufgaben sind nicht dasselbe.

 

Marketing kümmert sich beispielsweise um:

 

  • Kommunikation
  •  

  • Einladungen
  •  

  • Inhalte
  •  

  • Produktbotschaften
  •  

  • Leadziele
  •  

 

Die operative Organisation umfasst dagegen beispielsweise:

 

  • Lagerung
  •  

  • Bestandskontrolle
  •  

  • Verpackung
  •  

  • Transport
  •  

  • Anlieferung
  •  

  • Montage
  •  

  • Demontage
  •  

  • Rücktransport
  •  

 

Wenn diese Bereiche getrennt betrachtet werden, wird schnell sichtbar, welche Aufgaben tatsächlich ausgelagert werden können.

 

Ein Messebauer ist nicht automatisch der richtige Partner für jede Aufgabe

 

Auch die Bezeichnung „Messebauer“ sollte nicht automatisch mit „zuständig für alles rund um die Messe“ gleichgesetzt werden.

 

Ein Messebauer kann je nach Auftrag Standkonzeption, Fertigung, Montage und Demontage übernehmen. Für Unternehmen mit einem bereits vorhandenen Messestand kann jedoch ein anderer Bedarf entstehen.

 

Dann geht es möglicherweise weniger um einen neuen Standbau und stärker um:

 

  • Bestandsverwaltung
  •  

  • Lagerung
  •  

  • wiederkehrenden Transport
  •  

  • Vorbereitung
  •  

  • Aufbau und Abbau
  •  

  • Rücktransport
  •  

  • mehrere Veranstaltungen pro Jahr
  •  

 

Hier kann ein operativer Messe-Servicepartner eine andere Funktion übernehmen als ein klassischer Messebauer.

 

Besonders interessant: den vorhandenen Messebestand auslagern

 

Ein Unternehmen muss seinen vorhandenen Messestand nicht neu kaufen, um die Organisation zu professionalisieren.

 

Das ist ein wichtiger Punkt beim Thema Messeauftritt auslagern.

 

Der vorhandene Bestand kann weiterhin genutzt werden.

 

Stattdessen wird der organisatorische Aufwand rund um diesen Bestand ausgelagert.

 

Beispielsweise:

 

Das Unternehmen besitzt den Messestand.

 

Der Dienstleister lagert ihn.

 

Der Dienstleister bereitet ihn für die nächste Veranstaltung vor.

 

Der Dienstleister organisiert den Transport.

 

Der Dienstleister baut ihn auf und wieder ab.

 

Danach wird der Bestand wieder eingelagert.

 

Damit bleibt der Messestand beim Unternehmen, während ein großer Teil der operativen Arbeit ausgelagert wird.

 

Wann lohnt es sich besonders, einen Messeauftritt auszulagern?

 

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Es gibt jedoch einige typische Situationen, in denen eine externe Organisation besonders sinnvoll sein kann.

 

Wenn Sie mehrmals pro Jahr ausstellen

 

Je häufiger dieselben Aufgaben anfallen, desto interessanter wird eine wiederkehrende externe Organisation.

 

Wenn Sie bereits einen Messestand besitzen

 

Dann muss nicht automatisch ein neuer Stand geplant werden. Stattdessen kann der vorhandene Bestand professionell betreut werden.

 

Wenn Sie keine eigene Lagerfläche haben

 

Eine externe Lagerung kann die interne Organisation deutlich vereinfachen.

 

Wenn Mitarbeiter regelmäßig Messeaufgaben übernehmen müssen

 

Wenn Mitarbeiter für Abholung, Verpackung, Transport oder Montage eingesetzt werden, entsteht interner Zeitaufwand, der möglicherweise nicht zu ihren eigentlichen Aufgaben gehört.

 

Wenn verschiedene Dienstleister koordiniert werden müssen

 

Je mehr Beteiligte an einem Messeauftritt beteiligt sind, desto wichtiger werden klare Schnittstellen.

 

Was sollte vor dem Auslagern geklärt werden?

 

Bevor Aufgaben an einen externen Messe-Servicepartner übergeben werden, sollte der bestehende Ablauf einmal sauber betrachtet werden.

 

Hilfreich sind beispielsweise folgende Fragen:

 

  • Welche Messeauftritte finden pro Jahr statt?
  •  

  • Welcher Messebestand ist vorhanden?
  •  

  • Wo wird der Bestand aktuell gelagert?
  •  

  • Wer kümmert sich momentan um den Transport?
  •  

  • Wer organisiert den Aufbau?
  •  

  • Wer organisiert den Abbau?
  •  

  • Wie wird der Bestand nach der Messe zurückgeführt?
  •  

  • Welche Komponenten werden regelmäßig benötigt?
  •  

  • Welche Teile müssen gelegentlich ersetzt oder ergänzt werden?
  •  

  • Welche Aufgaben soll das Marketing weiterhin selbst übernehmen?
  •  

  • Welche Aufgaben sollen vollständig extern organisiert werden?
  •  

 

Erst danach lässt sich sinnvoll entscheiden, welcher Umfang der Auslagerung tatsächlich benötigt wird.

 

Eine sinnvolle Aufgabenverteilung statt einer kompletten Übergabe

 

In vielen Fällen ist eine teilweise Auslagerung sinnvoller als eine vollständige Übergabe.

 

Das Unternehmen behält die Kontrolle über die Inhalte und Ziele des Messeauftritts.

 

Ein externer Partner übernimmt die operativen Aufgaben, für die intern entweder Zeit, Lagerfläche oder entsprechendes Personal fehlt.

 

Das kann beispielsweise bedeuten:

 

Unternehmen: Messeauswahl, Ziele, Inhalte, Vertrieb, Personal und Kundenkommunikation.

 

Externer Servicepartner: Lagerung, Bestandsorganisation, Vorbereitung, Transport, Anlieferung, Aufbau, Abbau und Rücktransport.

 

Die genaue Aufteilung kann natürlich anders aussehen. Entscheidend ist, dass sie vor der Veranstaltung festgelegt wird.

 

Der Ablauf kann von Messe zu Messe wiederverwendet werden

 

Ein großer Vorteil einer klaren Aufgabenverteilung zeigt sich bei wiederkehrenden Messeauftritten.

 

Statt für jede Veranstaltung wieder neu zu überlegen, wer den Messestand transportiert, wer ihn aufbaut und wo er anschließend gelagert wird, kann ein wiederkehrender Ablauf etabliert werden.

 

Zum Beispiel:

 

Lagerung → Vorbereitung → Transport → Anlieferung → Aufbau → Veranstaltung → Abbau → Rücktransport → Lagerung

 

Der nächste Messeauftritt beginnt dann nicht bei null.

 

Der vorhandene Bestand befindet sich bereits in einem organisierten Kreislauf.

 

Was Unternehmen beim Outsourcing nicht abgeben sollten

 

Auch bei einer weitgehenden Auslagerung bleibt das Unternehmen der Auftraggeber und sollte bestimmte Entscheidungen selbst treffen.

 

Dazu gehören insbesondere:

 

  • Was soll auf der Messe erreicht werden?
  •  

  • Welche Produkte stehen im Mittelpunkt?
  •  

  • Welche Kunden sollen angesprochen werden?
  •  

  • Welche Botschaften soll der Stand vermitteln?
  •  

  • Welche Mitarbeiter sind vor Ort?
  •  

  • Welche Leads und Gespräche sind relevant?
  •  

 

Diese Entscheidungen gehören zum Unternehmen.

 

Die operative Umsetzung kann dagegen in vielen Fällen extern organisiert werden.

 

Was EINS PLUS beim Messeauftritt übernehmen kann

 

EINS PLUS Messe- & Kongress-Service setzt genau an dieser operativen Schnittstelle an.

 

Im Mittelpunkt steht nicht der Verkauf eines neuen Messestands, sondern die Betreuung eines vorhandenen Messe- und Veranstaltungsbestands.

 

Ein bestehender Messestand muss dabei nicht ursprünglich von EINS PLUS stammen.

 

Auch ein bereits gekauftes, gebrauchtes oder bei einem anderen Anbieter erworbenes System kann grundsätzlich Teil des Messebestands sein.

 

Je nach Bedarf kann EINS PLUS beispielsweise die Übernahme des Bestands, Inventarisierung, Lagerung, Vorbereitung, Transport, Anlieferung, Aufbau, Abbau und Rücktransport organisieren.

 

Auch einzelne Leistungen können sinnvoll sein. Nicht jedes Unternehmen benötigt einen kompletten externen Messe-Service.

 

Manchmal fehlt nur der Lagerplatz.

 

Manchmal geht es ausschließlich um den Transport.

 

Manchmal soll ein vorhandener Messestand regelmäßig aufgebaut und abgebaut werden.

 

Und bei anderen Unternehmen ist es sinnvoll, den gesamten operativen Ablauf zwischen zwei Veranstaltungen auszulagern.

 

Auslagern heißt nicht, die Kontrolle abzugeben

 

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt beim Thema Messeauftritt auslagern.

 

Ein Unternehmen muss nicht die Verantwortung für seine Messekommunikation abgeben, nur weil es die operative Umsetzung teilweise extern organisiert.

 

Im Gegenteil: Eine klare Aufgabenverteilung kann dafür sorgen, dass jeder Beteiligte genau weiß, wofür er zuständig ist.

 

Das Unternehmen konzentriert sich auf die Messe selbst.

 

Der externe Partner kümmert sich um die Aufgaben rund um den vorhandenen Messebestand.

 

Der AUMA beschreibt ein gutes Briefing ausdrücklich als Grundlage für klare Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege zwischen internen und externen Beteiligten.

 

Der Messeauftritt beginnt vor dem Aufbau und endet nach dem Abbau

 

Wer über das Auslagern eines Messeauftritts nachdenkt, sollte deshalb nicht nur den Messetag betrachten.

 

Die eigentliche operative Arbeit verteilt sich über einen deutlich längeren Zeitraum.

 

Vor der Messe muss der Bestand verfügbar und vorbereitet sein.

 

Während der Messe muss der Stand funktionieren.

 

Nach der Messe muss das Material wieder abgebaut, transportiert und eingelagert werden.

 

Bei Unternehmen mit mehreren Veranstaltungen pro Jahr wiederholt sich dieser Ablauf regelmäßig.

 

Genau deshalb kann es sinnvoll sein, nicht nur einzelne Aufgaben, sondern den gesamten Ablauf zwischen den Veranstaltungen zu betrachten.

 

Welche Messeaufgaben können Sie sinnvoll auslagern?

 

Die Antwort hängt vom eigenen Unternehmen ab. Eine einfache Orientierung kann jedoch helfen.

 

Intern behalten:

 

  • Messeziele
  •  

  • Marketingstrategie
  •  

  • Kommunikation
  •  

  • Vertrieb
  •  

  • Produktpräsentation
  •  

  • Standpersonal
  •  

  • Kundenkontakte
  •  

 

Je nach Bedarf auslagern:

 

  • Lagerung
  •  

  • Inventarisierung
  •  

  • Bestandsvorbereitung
  •  

  • Verpackung
  •  

  • Transport
  •  

  • Anlieferung
  •  

  • Aufbau
  •  

  • Abbau
  •  

  • Rücktransport
  •  

  • erneute Einlagerung
  •  

 

Damit lässt sich der Messeauftritt nicht nur planen, sondern auch organisatorisch entlasten.

 

Sie stellen aus. Aber nicht jede Aufgabe muss intern erledigt werden.

 

Ein Messeauftritt ist eine Unternehmensaktivität. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede damit verbundene Aufgabe von den eigenen Mitarbeitern erledigt werden muss.

 

Gerade bei vorhandenen Messebeständen können Lagerung, Vorbereitung, Transport, Aufbau, Abbau und Rücktransport sinnvoll an einen externen Servicepartner übergeben werden.

 

Das Unternehmen behält dabei die wichtigen Entscheidungen selbst in der Hand: Messeziele, Inhalte, Produkte, Kunden und Vertrieb.

 

Der operative Teil kann dagegen dort organisiert werden, wo dafür die entsprechenden Abläufe und Ressourcen vorhanden sind.

 

EINS PLUS übernimmt auf Wunsch genau diesen Teil der Messeorganisation rund um vorhandene Messe- und Veranstaltungsbestände.

 

Der Messestand muss dabei nicht von EINS PLUS stammen.

 

Entscheidend ist vielmehr, was Sie für Ihren nächsten Messeauftritt bereits besitzen und welche Aufgaben Sie nicht mehr selbst organisieren möchten.

 

Sie stellen aus. Wir kümmern uns.

 

Wenn Sie Ihren Messeauftritt teilweise oder vollständig operativ entlasten möchten, kann EINS PLUS Messe- & Kongress-Service Ihren vorhandenen Messebestand übernehmen, lagern, vorbereiten, transportieren sowie Auf- und Abbau organisieren.

 

So wird aus vielen einzelnen Messeaufgaben ein klarer, wiederkehrender Ablauf – von der Lagerung bis zum nächsten Messeauftritt.

 

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