Ein Messestand ist nach dem Ende einer Messe nicht einfach erledigt. Er wird abgebaut, verpackt, transportiert und muss anschließend irgendwo untergebracht werden. Bei einem einmaligen Messeauftritt kann die Lagerung noch relativ unkompliziert erscheinen. Schwieriger wird es, wenn ein Unternehmen regelmäßig ausstellt, mehrere Veranstaltungen im Jahr besucht oder seinen vorhandenen Messestand über mehrere Jahre einsetzen möchte.
Dann stellt sich irgendwann die Frage: Muss der Messestand tatsächlich im eigenen Unternehmen gelagert werden?
Die Alternative ist, den Messestand auszulagern. Dabei geht es nicht nur darum, irgendwo Stellfläche anzumieten. Eine sinnvoll organisierte externe Lagerung kann Teil eines gesamten Ablaufs sein: Der Messebestand wird nach der Veranstaltung abgeholt, kontrolliert, eingelagert und für den nächsten Einsatz wieder bereitgestellt.
Für Unternehmen kann das interessant sein, wenn Lagerfläche knapp ist, die vorhandene Ausstattung nur wenige Tage oder Wochen im Jahr benötigt wird oder die Organisation der Messeauftritte zunehmend Zeit bindet.
Dieser Artikel zeigt, wann es sinnvoll sein kann, einen Messestand auszulagern, welche Punkte Unternehmen vorab klären sollten und warum Lagerung, Transport, Vorbereitung und der nächste Messeauftritt zusammen betrachtet werden sollten.
Warum ein vorhandener Messestand überhaupt ausgelagert werden kann
Ein vorhandener Messestand muss nicht zwischen zwei Veranstaltungen im Unternehmen stehen. Gerade bei wiederverwendbaren Messesystemen, modularen Ständen oder umfangreichem Messe-Equipment kann eine externe Lagerung eine praktische Alternative zur eigenen Lagerfläche sein.
Das gilt beispielsweise für Unternehmen, die über einen Bestand aus Messewänden, Countern, Grafiken, Möbeln, Displays, Beleuchtung, Transportkisten oder weiteren Komponenten verfügen.
Der entscheidende Punkt ist: Die Ausstattung wird zwar nur zu bestimmten Terminen benötigt, nimmt aber dauerhaft Platz ein.
Ein Messestand, der beispielsweise nur einige Male pro Jahr eingesetzt wird, beansprucht trotzdem das ganze Jahr über Lagerfläche. Hinzu kommen Verpackungen, Zubehör und Komponenten, die nicht immer direkt am Stand selbst benötigt werden.
Externe Lagerung kann deshalb eine Möglichkeit sein, vorhandenen Messebestand weiter zu nutzen, ohne dafür dauerhaft geeignete Flächen im eigenen Unternehmen vorhalten zu müssen.
Messestand auslagern oder selbst lagern?
Die Entscheidung zwischen eigener und externer Lagerung hängt nicht allein von der verfügbaren Quadratmeterzahl ab. Entscheidend ist der gesamte organisatorische Aufwand.
Bei der eigenen Lagerung muss ein Unternehmen zunächst einen geeigneten Platz finden. Der Bestand muss dort untergebracht, gekennzeichnet und möglichst so organisiert werden, dass die benötigten Komponenten später wiedergefunden werden.
Zusätzlich stellt sich die Frage, wer sich nach einer Messe um den Rücktransport, die Kontrolle und die erneute Einlagerung kümmert.
Bei einer externen Lösung können diese Aufgaben miteinander verbunden werden. Je nach vereinbartem Leistungsumfang kann ein Dienstleister den Bestand übernehmen, einlagern und bei Bedarf für die nächste Veranstaltung wieder bereitstellen.
Eigene Lagerung
Die eigene Lagerung kann sinnvoll sein, wenn ausreichend geeignete Fläche vorhanden ist und das Unternehmen seinen Messebestand selbst verwalten möchte. Vorteilhaft kann dabei der direkte Zugriff auf das Material sein.
Allerdings ist die Fläche nicht kostenlos. Neben der reinen Raumkapazität müssen auch Organisation, Verpackung, Kennzeichnung, innerbetrieblicher Transport und die laufende Verwaltung berücksichtigt werden.
Externe Lagerung
Bei einer externen Lagerung wird der Messebestand außerhalb des eigenen Unternehmens aufbewahrt. Interessant ist das vor allem dann, wenn die Ausstattung selten benötigt wird oder intern wertvolle Flächen blockiert.
Besonders praktisch wird die Lösung, wenn Lagerung und Messe-Logistik miteinander verbunden werden. Dann muss das Unternehmen nicht nach jeder Messe selbst organisieren, wohin der Stand gebracht wird und wie er für den nächsten Termin wieder verfügbar wird.
Wann sollten Unternehmen über eine externe Lagerung nachdenken?
Es gibt keinen festen Zeitpunkt, ab dem ein Messestand zwingend ausgelagert werden sollte. In der Praxis gibt es jedoch einige typische Situationen, in denen die Frage sinnvoll wird.
- Der Messestand blockiert dauerhaft Büro-, Produktions- oder Lagerfläche.
- Das Unternehmen stellt regelmäßig aus, nutzt den Bestand aber nur an wenigen Tagen im Jahr.
- Mehrere Messeauftritte müssen mit demselben Bestand organisiert werden.
- Die Messeausstattung liegt an verschiedenen Orten verteilt.
- Nach Veranstaltungen fehlt eine klare Struktur für Rücktransport und Einlagerung.
- Niemand ist eindeutig für die Verwaltung des Messebestands verantwortlich.
- Der vorhandene Messestand soll über mehrere Jahre weiterverwendet werden.
- Die interne Lagerfläche wird für andere betriebliche Aufgaben benötigt.
Gerade der letzte Punkt wird häufig unterschätzt. Ein Messestand ist kein Material, das täglich produktiv eingesetzt wird. Er kann aber trotzdem dauerhaft wertvolle Fläche beanspruchen.
Wenn der Messestand im Unternehmen zum Platzproblem wird
Ein häufiger Ausgangspunkt für die Auslagerung ist ein ganz einfaches Problem: Der Messestand steht irgendwo.
Vielleicht befindet er sich in einem Kellerraum, einer Garage, einem Lagerbereich oder einer Ecke der Produktionshalle. Dazu kommen Roll-ups, Prospektständer, Counter, Möbel, Grafiken und weiteres Messe-Equipment.
Solange nur ein kleiner Bestand vorhanden ist, fällt das möglicherweise kaum auf. Mit zunehmender Anzahl von Veranstaltungen wächst jedoch häufig auch der Materialbestand.
Dann wird aus einer vorübergehenden Lagerlösung schnell eine dauerhafte Nutzung betrieblicher Fläche.
Eine externe Lagerung kann hier eine klare Trennung schaffen: Das Unternehmen nutzt seine eigenen Flächen für das eigentliche Tagesgeschäft, während der Messebestand dort aufbewahrt wird, wo er bis zum nächsten Einsatz benötigt wird.
Auch kleine Messestände können ausgelagert werden
Externe Lagerung ist nicht nur für große, individuell gebaute Messestände interessant. Auch kompakte Systeme können sich für eine externe Lösung eignen.
Dazu gehören beispielsweise mobile Messewände, Faltdisplays, Roll-ups, Counter, LED-Leuchtwände, Prospektständer, Möbel oder modulare Messesysteme.
Gerade bei kleinen Unternehmen ist die eigene Lagerfläche häufig begrenzt. Gleichzeitig wird vorhandenes Messe-Equipment möglicherweise nur wenige Male im Jahr benötigt.
In diesem Fall kann die Frage weniger lauten, wie groß der Messestand ist, sondern wie sinnvoll es ist, dafür dauerhaft eigene Fläche bereitzuhalten.
Messestand auslagern bedeutet mehr als nur Stellfläche
Eine professionelle externe Lagerung sollte nicht ausschließlich unter dem Gesichtspunkt „Wo steht das Material?“ betrachtet werden.
Wichtiger ist der gesamte Ablauf.
Nach der Messe muss der Bestand zurückgeführt werden. Anschließend sollte klar sein, welche Komponenten vorhanden sind, ob etwas beschädigt wurde und ob für den nächsten Einsatz Ergänzungen oder Reparaturen notwendig sind.
Erst danach wird der Bestand wieder für die nächste Veranstaltung bereitgestellt.
Damit wird aus der reinen Lagerung ein organisatorischer Prozess.
Was passiert nach der Messe?
Der Moment direkt nach dem Messeauftritt ist für die spätere Lagerung entscheidend. Der Messestand wird abgebaut und das Material muss wieder zusammengeführt werden.
Dabei sollte nicht einfach alles in irgendeine Kiste gelegt und anschließend eingelagert werden. Sinnvoll ist eine klare Zuordnung der einzelnen Bestandteile.
Je nach Material können beispielsweise folgende Schritte relevant sein:
- Abbau des Messestands
- Zusammenstellen aller Komponenten
- Verpacken und Sichern des Materials
- Abtransport vom Messegelände
- Rücktransport zum Lager
- Kontrolle des Bestands
- Erfassung fehlender oder beschädigter Komponenten
- Einlagerung bis zum nächsten Einsatz
Gerade bei regelmäßig wiederkehrenden Messeauftritten ist dieser Ablauf wichtig. Denn der nächste Messeauftritt beginnt organisatorisch bereits mit dem Ende der vorherigen Veranstaltung.
Ein Messestand sollte nach der Auslagerung wieder auffindbar sein
Ein häufiger Fehler bei Messebeständen ist nicht unbedingt eine schlechte Lagerung, sondern fehlende Übersicht.
Wenn mehrere Komponenten über längere Zeit eingelagert werden, sollte nachvollziehbar sein, was tatsächlich vorhanden ist.
Eine Bestandsaufnahme kann beispielsweise festhalten:
- Standbauteile
- Wände und Rahmensysteme
- Grafiken und Drucke
- Counter
- Roll-ups
- Displays
- Möbel
- Beleuchtung
- Transportkisten
- Zubehör und Kleinteile
- sonstige Messeausstattung
Eine strukturierte Inventarisierung erleichtert später die Vorbereitung des nächsten Messeauftritts. Gerade bei einem Bestand, der über mehrere Veranstaltungen hinweg verwendet wird, kann das einen erheblichen organisatorischen Unterschied machen.
Welche Vorteile kann das Auslagern eines Messestands haben?
Die Vorteile einer externen Lagerung liegen nicht nur in der gewonnenen Fläche. Je nach Situation können mehrere organisatorische Aspekte zusammenkommen.
Eigene Flächen bleiben frei
Der offensichtlichste Vorteil ist die gewonnene Fläche. Messebestände müssen nicht dauerhaft Büro-, Keller-, Produktions- oder Lagerflächen blockieren.
Der Bestand bleibt an einem definierten Ort
Statt Messewände hier, Roll-ups dort und Möbel an einem dritten Ort zu lagern, kann der Bestand zentral organisiert werden.
Die nächste Veranstaltung lässt sich leichter vorbereiten
Wenn klar ist, welche Komponenten vorhanden sind und wo sie sich befinden, kann die Vorbereitung strukturierter erfolgen.
Wiederkehrende Messeauftritte werden planbarer
Bei mehreren Veranstaltungen pro Jahr entsteht ein wiederkehrender Ablauf. Eine organisierte Lagerung kann dabei als feste Basis zwischen den Veranstaltungen dienen.
Vorhandener Bestand kann weiter genutzt werden
Die Auslagerung kann dazu beitragen, dass ein vorhandener Messestand nicht vorschnell ersetzt werden muss. Wenn System und Ausstattung weiterhin zum Unternehmen passen, kann eine strukturierte Lagerung die weitere Nutzung unterstützen.
Der vorhandene Messestand muss nicht nach jeder Messe neu organisiert werden
Unternehmen mit mehreren Messeauftritten stehen häufig vor einem wiederkehrenden organisatorischen Problem: Für jede Veranstaltung beginnt die Abstimmung scheinbar von vorne.
Welche Komponenten werden benötigt? Wo befinden sie sich? Wer holt sie ab? Wer transportiert sie? Wer baut auf? Wer baut ab? Und wohin geht der Bestand nach der Veranstaltung?
Wenn diese Fragen bei jeder Messe neu beantwortet werden müssen, entsteht unnötiger Aufwand.
Ein zentral organisierter Messebestand kann dagegen als wiederverwendbare Grundlage für mehrere Veranstaltungen dienen.
Der Ablauf kann beispielsweise so aussehen:
- Der vorhandene Messebestand wird zentral eingelagert.
- Vor der Veranstaltung werden die benötigten Komponenten zusammengestellt.
- Der Bestand wird für den Transport vorbereitet.
- Das Material wird zur jeweiligen Veranstaltung transportiert.
- Der Messestand wird aufgebaut.
- Nach der Veranstaltung erfolgt der Abbau.
- Der Bestand wird zurücktransportiert.
- Das Material wird wieder eingelagert.
Beim nächsten Termin beginnt derselbe Prozess erneut.
Externe Lagerung ist besonders interessant bei mehreren Messen pro Jahr
Je häufiger ein Unternehmen ausstellt, desto wichtiger wird ein sauberer Ablauf zwischen den Veranstaltungen.
Bei einer einzigen Messe pro Jahr kann eine interne Lagerlösung ausreichend sein. Bei vier, sechs oder mehr Veranstaltungen sieht die Situation möglicherweise anders aus.
Dann geht es nicht mehr nur um die Frage, wo der Messestand steht. Es geht um die Verwaltung eines wiederkehrenden Messeprozesses.
Der gleiche Bestand kann dabei beispielsweise auf einer regionalen Fachmesse, einem Kongress, einer Branchenveranstaltung und einer weiteren Messe eingesetzt werden.
Eine zentrale Lagerung kann helfen, diesen Bestand zwischen den Terminen verfügbar und organisiert zu halten.
Messestand auslagern und gleichzeitig Transport organisieren
Eine der sinnvollsten Kombinationen ist die Verbindung von Lagerung und Transport.
Denn eine externe Lagerung löst allein noch nicht das Transportproblem. Das Material muss zunächst vom Unternehmen oder Messegelände zum Lager gelangen und später wieder zum Veranstaltungsort.
Wenn Lagerung, Abholung, Transport und Bereitstellung miteinander abgestimmt werden, reduziert sich die Zahl der organisatorischen Schnittstellen.
Das ist insbesondere dann relevant, wenn der Messestand direkt nach dem Abbau vom Veranstaltungsort abgeholt und anschließend wieder eingelagert werden soll.
Bei Messeveranstaltungen gelten zudem häufig konkrete Vorgaben für Anlieferung, Abtransport und die Lagerung von Leergut. Die jeweiligen technischen Richtlinien und Veranstaltervorgaben müssen deshalb immer berücksichtigt werden. Beispielsweise untersagen Messegesellschaften die Lagerung von Verpackungen oder anderem Material auf oder außerhalb der Standfläche innerhalb der Hallen.
Was sollte bei der externen Lagerung geklärt werden?
Bevor ein Unternehmen seinen Messestand auslagert, sollten einige praktische Fragen geklärt werden.
Welche Bestandteile sollen eingelagert werden?
Nicht zwingend muss der komplette Messebestand ausgelagert werden. Möglich kann auch sein, nur bestimmte Komponenten extern zu lagern und andere Ausstattung intern vorzuhalten.
Wie groß ist der tatsächliche Bestand?
Für die Lagerplanung ist nicht nur die Größe des aufgebauten Messestands entscheidend. Relevant ist das tatsächliche Volumen der verpackten Komponenten.
Wie häufig wird der Bestand benötigt?
Ein Unternehmen mit mehreren Messeauftritten hat andere Anforderungen als ein Unternehmen, das seinen Bestand nur einmal jährlich benötigt.
Wie wird der Bestand transportiert?
Zu klären ist, wie der Messebestand zum Lager gelangt und wie er später wieder zur Veranstaltung gebracht wird.
Wie wird der Bestand erfasst?
Eine nachvollziehbare Bestandsaufnahme kann die spätere Vorbereitung erleichtern. Bei größeren Beständen kann eine systematische Inventarisierung besonders sinnvoll sein.
Was passiert bei Beschädigungen?
Nach einer Veranstaltung sollte geprüft werden, ob Komponenten beschädigt, verschmutzt oder nicht mehr vollständig sind. Je nach Vereinbarung können solche Punkte vor dem nächsten Einsatz geklärt werden.
Trocken, geschützt und organisiert: Die Lagerbedingungen sind entscheidend
Ein Messestand besteht häufig aus unterschiedlichen Materialien. Dazu gehören beispielsweise bedruckte Flächen, textile Grafiken, Möbel, Kunststoff- oder Aluminiumkomponenten, technische Elemente und empfindliches Zubehör.
Deshalb sollte eine externe Lagerung nicht nur nach dem verfügbaren Platz beurteilt werden.
Wichtig sind auch geeignete Lagerbedingungen und eine Organisation, die zum jeweiligen Bestand passt. Professionelle Anbieter beschreiben beispielsweise trockene und geschützte Lagerbedingungen sowie eine strukturierte Erfassung des eingelagerten Materials als Bestandteil ihres Lagerservices.
Welche Anforderungen tatsächlich bestehen, hängt allerdings vom jeweiligen Messebestand ab. Empfindliche Technik oder bestimmte Materialien können andere Anforderungen haben als robuste Systembauteile.
Messestand auslagern heißt nicht, den Zugriff zu verlieren
Ein häufiger Einwand gegen externe Lagerung lautet: „Dann haben wir unseren Messestand nicht mehr direkt vor Ort.“
Das ist grundsätzlich richtig – und gleichzeitig der Punkt, an dem eine gute Organisation wichtig wird.
Bei einem sinnvoll aufgebauten Service geht es nicht darum, dass das Unternehmen jederzeit selbst in das Lager fahren muss. Entscheidend ist vielmehr, dass der Bestand für einen konkreten Einsatz rechtzeitig bereitgestellt werden kann.
Wenn beispielsweise mehrere Wochen vor einer Messe feststeht, welche Ausstattung benötigt wird, kann die Vorbereitung des Bestands entsprechend geplant werden.
Damit wird aus „unser Messestand steht irgendwo extern“ vielmehr „unser Messebestand ist für den nächsten Einsatz organisiert“.
Was passiert mit Grafiken und wechselnden Komponenten?
Nicht jeder Messeauftritt benötigt exakt denselben Bestand.
Ein Unternehmen kann beispielsweise denselben Messestand auf mehreren Veranstaltungen einsetzen, aber je nach Zielgruppe unterschiedliche Grafiken, Produkte oder Präsentationselemente verwenden.
Das spricht nicht grundsätzlich gegen eine zentrale Lagerung. Im Gegenteil: Eine strukturierte Bestandsverwaltung kann dabei helfen, zwischen dauerhaften Komponenten und veranstaltungsbezogenen Elementen zu unterscheiden.
So können beispielsweise Standbauteile dauerhaft eingelagert werden, während aktuelle Grafiken vor einem bestimmten Termin ergänzt oder ausgetauscht werden.
Damit lässt sich ein vorhandener Messestand über mehrere Veranstaltungen hinweg nutzen, ohne dass jeder Auftritt identisch organisiert werden muss.
Messestand auslagern statt neuen Messestand kaufen?
Eine externe Lagerung kann auch bei der Frage interessant sein, ob ein vorhandener Messestand noch weiterverwendet werden kann.
Wenn der bestehende Stand grundsätzlich funktioniert, kann es sinnvoll sein, zunächst seinen tatsächlichen Zustand und seine zukünftige Einsatzfähigkeit zu prüfen.
Vielleicht müssen lediglich einzelne Grafiken ersetzt, beschädigte Komponenten repariert oder zusätzliche Elemente ergänzt werden.
Dann muss nicht automatisch der gesamte Messebestand ersetzt werden.
Gerade bei Unternehmen mit wiederkehrenden Veranstaltungen lohnt es sich deshalb, den vorhandenen Bestand nicht nur als Lagergut, sondern als wiederverwendbare Grundlage für zukünftige Messeauftritte zu betrachten.
Wann ist die eigene Lagerung trotzdem sinnvoll?
Externe Lagerung ist nicht automatisch die richtige Lösung für jedes Unternehmen.
Wenn ausreichend geeignete Fläche vorhanden ist, der Messebestand häufig benötigt wird und die internen Abläufe gut funktionieren, kann die eigene Lagerung durchaus sinnvoll sein.
Auch ein sehr kleiner Bestand, der regelmäßig benötigt wird, kann intern einfacher zu verwalten sein.
Entscheidend ist deshalb nicht die Frage „Ist externe Lagerung grundsätzlich besser?“, sondern:
„Welche Lösung passt zu unserem Messeprogramm, unserem Bestand und unserem organisatorischen Aufwand?“
Wann externe Lagerung besonders interessant wird
Eine externe Lösung wird vor allem dann interessant, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen.
- Der vorhandene Messestand wird regelmäßig, aber nicht täglich benötigt.
- Die eigene Lagerfläche ist knapp oder wird für andere Aufgaben benötigt.
- Mehrere Messeauftritte sollen mit demselben Bestand organisiert werden.
- Der Messebestand soll langfristig weiterverwendet werden.
- Transport und Lagerung verursachen intern regelmäßig Abstimmungsaufwand.
- Es fehlt eine zentrale Übersicht über das vorhandene Messe-Equipment.
- Nach jeder Messe muss neu geklärt werden, wo der Bestand untergebracht wird.
- Das Unternehmen möchte die Organisation rund um den Messebestand stärker auslagern.
Der eigentliche Vorteil: weniger Einzelaufgaben rund um den Messebestand
Der größte organisatorische Vorteil einer externen Lagerung liegt häufig nicht in der Lagerfläche selbst.
Es geht darum, mehrere einzelne Aufgaben zu einem nachvollziehbaren Ablauf zusammenzuführen.
Statt:
- einen Lagerplatz zu suchen,
- Material selbst abzuholen,
- den Bestand irgendwo unterzubringen,
- vor der nächsten Messe alles zusammenzusuchen,
- den Transport zu organisieren,
- nach der Messe wieder einen Lagerplatz zu schaffen
kann ein Unternehmen einen festen Prozess etablieren.
Der Messebestand wird übernommen, gelagert, für den jeweiligen Einsatz vorbereitet, transportiert und nach der Veranstaltung wieder zurückgeführt.
Genau diese Verbindung macht externe Lagerung für regelmäßige Aussteller interessant.
Messestand auslagern bei regelmäßigen Messeauftritten
Unternehmen, die mehrmals im Jahr ausstellen, sollten ihren Messebestand nicht nur von Veranstaltung zu Veranstaltung betrachten.
Sinnvoller kann es sein, einen wiederkehrenden Prozess aufzubauen.
Der Bestand wird einmal strukturiert übernommen. Anschließend wird er zwischen den Veranstaltungen gelagert und bei Bedarf für die nächste Messe bereitgestellt.
So entsteht ein Ablauf, der sich wiederholen lässt:
Lagerung → Vorbereitung → Transport → Aufbau → Veranstaltung → Abbau → Rücktransport → Lagerung
Die nächste Veranstaltung beginnt damit nicht bei null. Sie baut auf dem bereits vorhandenen Bestand und den Erfahrungen aus den vorherigen Einsätzen auf.
Was Unternehmen vor der Auslagerung ihres Messestands vorbereiten sollten
Eine externe Lagerung lässt sich einfacher organisieren, wenn der vorhandene Bestand zunächst einmal sauber erfasst wird.
Dazu gehören insbesondere Informationen über Umfang, Komponenten, Verpackung und geplante Nutzung.
Hilfreich können außerdem Fotos des vorhandenen Messe-Equipments, vorhandene Aufbauunterlagen und Informationen zu bisherigen Transportverpackungen sein.
Bei einem größeren Bestand sollte zudem geklärt werden, welche Komponenten zwingend zusammengehören und welche Elemente flexibel eingesetzt werden können.
Je besser diese Informationen vorliegen, desto leichter lässt sich der spätere Messeauftritt vorbereiten.
Der nächste Messeauftritt beginnt mit der richtigen Lagerorganisation
Ein Messestand ist kein Produkt, das nach dem Kauf einfach irgendwo abgestellt wird. Für Unternehmen, die regelmäßig ausstellen, ist er Bestandteil eines wiederkehrenden Prozesses.
Die Lagerung entscheidet mit darüber, wie schnell und zuverlässig der Bestand für den nächsten Einsatz verfügbar ist. Eine klare Bestandsübersicht, geeignete Lagerbedingungen und ein abgestimmter Transport gehören deshalb zusammen.
Das gilt auch dann, wenn der Messestand bereits seit Jahren vorhanden ist.
Wer seinen Messebestand regelmäßig einsetzt, kann daher prüfen, ob die bisherige Lagerlösung tatsächlich noch zum eigenen Messeprogramm passt.
Wie EINS PLUS beim Auslagern eines Messestands unterstützen kann
EINS PLUS Messe- & Kongress-Service ist auf die organisatorischen Aufgaben rund um vorhandene Messe- und Veranstaltungsbestände ausgerichtet.
Dabei muss der Messestand nicht von EINS PLUS gekauft worden sein. Auch vorhandene Systeme, gebrauchte Messestände, mobile Messeausstattung, Messewände, Roll-ups, Counter, Möbel oder weitere Komponenten können die Grundlage für den Service bilden.
Je nach Bedarf kann EINS PLUS beispielsweise die Übernahme des vorhandenen Messebestands, dessen Lagerung sowie die Vorbereitung für kommende Veranstaltungen organisieren. Hinzu kommen – abhängig vom jeweiligen Projekt – Transport, Anlieferung, Aufbau, Abbau und Rücktransport.
Damit steht nicht der Verkauf eines neuen Messestands im Mittelpunkt, sondern die Frage, was mit dem bereits vorhandenen Bestand zwischen zwei Veranstaltungen passiert.
Vom vorhandenen Messebestand zur wiederkehrenden Lösung
Gerade für Unternehmen mit mehreren Veranstaltungen pro Jahr kann es sinnvoll sein, den Messebestand nicht für jede Messe neu zu organisieren.
Stattdessen kann ein fester Ablauf entstehen: Der Bestand wird zentral gelagert, für den jeweiligen Einsatz zusammengestellt, zur Veranstaltung transportiert und nach dem Abbau wieder zurückgeführt.
So bleibt der vorhandene Messestand nutzbar, während die organisatorischen Aufgaben rund um Lagerung und Messeeinsatz aus dem eigenen Tagesgeschäft herausgelöst werden können.
Sie haben einen Messestand – aber keinen sinnvollen Lagerplatz?
Wenn Ihr vorhandener Messestand regelmäßig eingesetzt wird, aber zwischen den Veranstaltungen wertvolle Unternehmensfläche blockiert, kann eine externe Lagerung eine sinnvolle Option sein.
EINS PLUS kann Ihren vorhandenen Messebestand übernehmen und die weiteren Schritte rund um Lagerung, Vorbereitung, Transport, Aufbau und Abbau organisieren – passend zu Ihrem tatsächlichen Messeprogramm.
Sie haben einen Messestand. Sie haben eine Veranstaltung. EINS PLUS kümmert sich um das, was dazwischen passiert.
Sie stellen aus. Wir kümmern uns.
