Eine Messe steht im Kalender. Der Stand ist gebucht. Die Mitarbeitenden sind eingeplant. Damit könnte der Messeauftritt eigentlich vorbereitet sein.
In der Praxis beginnen die wichtigen Fragen aber häufig erst danach.
Ist der Messestand vollständig? Wo befindet er sich aktuell? Wer holt ihn ab? Wann muss er am Veranstaltungsort sein? Wer baut ihn auf? Was passiert mit dem Material nach der Messe? Sind die Grafiken noch aktuell? Werden zusätzliche Möbel oder Präsentationselemente benötigt? Und wer kümmert sich darum, dass der gesamte Bestand rechtzeitig für die nächste Veranstaltung wieder verfügbar ist?
Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen einem eingetragenen Messetermin und einem tatsächlich geplanten Messeauftritt.
Eine gute Messeauftritt Checkliste sollte deshalb nicht nur Marketing und Standgestaltung berücksichtigen. Sie muss auch die organisatorischen und logistischen Aufgaben vor, während und nach der Veranstaltung abbilden.
Der AUMA beschreibt die Messebeteiligung ausdrücklich als Projekt, das von der Planung über die Durchführung bis zur Nachbereitung reicht. Zu den Aufgaben gehören unter anderem Terminplanung, Briefings, Standpersonal, Anlieferung, Aufbau, Abbau, Rücktransport und Nachbereitung.
Die folgende Checkliste konzentriert sich deshalb auf die Punkte, die Unternehmen vor jeder Veranstaltung tatsächlich klären sollten.
1. Messe und Veranstaltungstermin eindeutig festlegen
Am Anfang steht natürlich der Veranstaltungstermin. Für die operative Planung reicht es jedoch nicht, lediglich den ersten und letzten Messetag zu kennen.
Notieren Sie zusätzlich:
- Veranstaltungsbeginn und Veranstaltungsende
- Aufbauzeiten
- Abbauzeiten
- Standnummer
- Halle oder Veranstaltungsbereich
- Adresse des Veranstaltungsortes
- Einlass- und Zufahrtsregelungen
- relevante Fristen des Veranstalters
- Ansprechpartner beim Veranstalter
Die konkreten Aufbau- und Abbauzeiten sind immer veranstaltungsbezogen. Sie sollten deshalb nicht aus einer früheren Messe übernommen werden, sondern anhand der aktuellen Ausstellerunterlagen geprüft werden.
Gerade für die Logistik ist dieser Punkt wichtig. Ein Messestand muss nicht nur irgendwann zur Messe gelangen, sondern innerhalb der vorgesehenen Zeitfenster angeliefert und aufgebaut werden.
2. Was ist das Ziel des Messeauftritts?
Bevor einzelne organisatorische Aufgaben verteilt werden, sollte klar sein, was mit der Veranstaltung erreicht werden soll.
Das Ziel kann beispielsweise darin bestehen:
- bestehende Kunden zu treffen
- neue Geschäftskontakte aufzubauen
- Produkte vorzustellen
- neue Märkte zu erschließen
- Partner zu gewinnen
- Gespräche mit bestimmten Zielgruppen zu führen
- die eigene Marke sichtbar zu machen
- Leads zu generieren
- bestehende Geschäftsbeziehungen zu pflegen
Die Ziele beeinflussen wiederum die Anforderungen an den Messeauftritt. Ein Unternehmen, das vor allem Beratungsgespräche führen möchte, benötigt beispielsweise andere organisatorische Voraussetzungen als ein Unternehmen, das große Exponate präsentiert.
Auch der AUMA empfiehlt, Ziele, Zielgruppen, Kernbotschaften und Verantwortlichkeiten frühzeitig zu definieren und in einem gemeinsamen Briefing festzuhalten.
3. Wer ist intern für den Messeauftritt verantwortlich?
Eine der wichtigsten Fragen lautet: Wer koordiniert den gesamten Messeauftritt?
Das muss nicht zwingend eine eigene Messeabteilung sein. Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen übernimmt häufig das Marketing oder der Vertrieb die Koordination.
Entscheidend ist, dass eine Person oder ein klar definiertes Team den Überblick behält.
Zu klären sind beispielsweise:
- Wer ist Projektverantwortlicher?
- Wer kommuniziert mit dem Veranstalter?
- Wer koordiniert Stand und Ausstattung?
- Wer organisiert Personal?
- Wer kümmert sich um Transport und Logistik?
- Wer entscheidet über zusätzliche Ausstattung?
- Wer ist Ansprechpartner für Aufbau und Abbau?
- Wer übernimmt die Nachbereitung?
Ein häufiger Fehler ist, dass einzelne Aufgaben zwar verteilt sind, aber niemand den gesamten Ablauf überblickt.
Eine funktionierende Messeauftritt Checkliste braucht deshalb neben den Aufgaben auch Verantwortlichkeiten.
4. Ist der Messestand bereits vorhanden?
Diese Frage sollte möglichst früh geklärt werden.
Denn ein vorhandener Messestand verändert die Planung erheblich.
Wenn das Unternehmen bereits über einen Messestand verfügt, muss nicht automatisch ein neuer Stand konzipiert oder gekauft werden. Ein vorhandener Stand kann für weitere Veranstaltungen eingesetzt werden, sofern er zur geplanten Fläche und zum gewünschten Auftritt passt.
Das kann beispielsweise ein individuell gefertigter Messestand, ein modulares System, eine Messewand, ein Pop-up-System oder eine Kombination verschiedener Elemente sein.
Vor jeder Veranstaltung sollte deshalb geprüft werden:
- Welcher Messestand soll eingesetzt werden?
- Ist der vorhandene Bestand vollständig?
- Passt der Stand zur gebuchten Fläche?
- Sind alle Module vorhanden?
- Sind Grafiken und Beschriftungen aktuell?
- Sind Möbel und Counter vorhanden?
- Gibt es beschädigte oder fehlende Komponenten?
- Wird zusätzliches Material benötigt?
5. Wo befindet sich der Messebestand?
Diese Frage klingt einfach, wird aber in der Praxis schnell relevant.
Ein Messebestand kann im eigenen Lager, in einem Unternehmensgebäude, bei einem Dienstleister oder verteilt an verschiedenen Standorten liegen.
Wenn nicht klar ist, wo sich die einzelnen Komponenten befinden, kann selbst ein einfacher Messeauftritt unnötig kompliziert werden.
Deshalb sollte vor jeder Veranstaltung geklärt werden:
- Wo wird der Messestand gelagert?
- Wo befinden sich Grafiken?
- Wo stehen Counter und Möbel?
- Wo befinden sich Roll-ups und Displays?
- Wo liegen Broschüren oder Präsentationsmaterialien?
- Welche Teile müssen zusätzlich beschafft werden?
Je regelmäßiger ein Unternehmen ausstellt, desto wichtiger wird eine nachvollziehbare Bestandsübersicht.
6. Messebestand kontrollieren und inventarisieren
Vor dem Transport sollte nicht erst am Aufbautag festgestellt werden, dass ein wichtiges Teil fehlt.
Eine Bestandskontrolle kann deshalb zu den wichtigsten Punkten der Messevorbereitung gehören.
Geprüft werden können:
- Standmodule
- Wandelemente
- Grafiken
- Counter
- Möbel
- Beleuchtung
- Roll-ups
- Displays
- Prospektständer
- Präsentationselemente
- Verpackungen und Transportkisten
- sonstiges Messeequipment
Eine einfache Inventarliste kann dabei helfen, den Bestand auch über mehrere Veranstaltungen hinweg zu verwalten.
7. Sind Grafiken und Beschriftungen aktuell?
Der Messestand selbst kann vollständig sein und trotzdem nicht einsatzbereit.
Ein häufiger Grund sind veraltete oder beschädigte Grafiken.
Vor jeder Messe sollte deshalb geprüft werden:
- Stimmen Unternehmensname und Kontaktdaten?
- Sind Produktabbildungen aktuell?
- Entsprechen Texte und Botschaften dem aktuellen Stand?
- Sind Logos und Markenauftritt korrekt?
- Passen die Grafiken zur aktuellen Veranstaltung?
- Sind vorhandene Drucke noch verwendbar?
- Müssen einzelne Elemente neu produziert werden?
Wenn Grafiken angepasst werden müssen, gehört die Produktion rechtzeitig in den Zeitplan.
8. Welche zusätzliche Ausstattung wird benötigt?
Nicht jede Messe erfordert denselben Aufbau.
Je nach Veranstaltung können zusätzliche Komponenten benötigt werden.
Dazu gehören beispielsweise:
- zusätzliche Möbel
- Stühle
- Tische
- Counter
- Prospektständer
- Roll-ups
- Messewände
- Displays
- Beleuchtung
- Präsentationstechnik
- Monitore
- Produktpräsentationen
Die Frage sollte nicht lauten: „Was hatten wir bei der letzten Messe?“
Sondern:
„Was benötigen wir für genau diese Veranstaltung?“
9. Standfläche und Aufbauanforderungen prüfen
Der vorhandene Messestand muss zur tatsächlichen Standfläche passen.
Deshalb sollten die Angaben des Veranstalters und die eigene Standplanung miteinander abgeglichen werden.
Zu prüfen sind beispielsweise:
- Standgröße
- Standposition
- Standform
- Höhenvorgaben
- technische Anschlüsse
- Stromversorgung
- Wasser oder weitere Anschlüsse, falls erforderlich
- besondere Vorgaben des Veranstalters
- Zufahrts- und Anlieferbedingungen
Gerade bei einem vorhandenen System sollte frühzeitig geprüft werden, ob es für die konkrete Fläche geeignet ist.
Ein Stand, der auf einer früheren Messe funktioniert hat, muss nicht automatisch für jede andere Fläche passen.
10. Aufbauzeiten mit dem Transport abstimmen
Transport und Aufbau sind keine getrennten Themen.
Der Stand kann erst aufgebaut werden, wenn der benötigte Bestand am Veranstaltungsort verfügbar ist.
Deshalb sollte die Planung rückwärts erfolgen:
Messestart → fertiger Stand → Aufbau → Anlieferung → Transport → Vorbereitung.
Für jede Messe sollte klar sein:
- Wann muss der Bestand am Veranstaltungsort sein?
- Wann kann angeliefert werden?
- Wer nimmt die Lieferung entgegen?
- Wer übernimmt den Standaufbau?
- Wie viel Zeit steht für den Aufbau zur Verfügung?
Der AUMA führt die Überwachung von Aufbauarbeiten und Anlieferungen ausdrücklich als Bestandteil der Durchführungsphase einer Messebeteiligung auf.
11. Wer transportiert den Messestand?
Der Transport sollte nicht als letzte Aufgabe vor dem Messetermin behandelt werden.
Frühzeitig zu klären ist:
- Wer holt den Messebestand ab?
- Wo erfolgt die Abholung?
- Welche Menge wird transportiert?
- Wie ist der Bestand verpackt?
- Wann muss die Abholung erfolgen?
- Wo wird angeliefert?
- Wer nimmt den Bestand vor Ort entgegen?
Bei regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen lohnt sich außerdem die Frage, ob dieser Ablauf jedes Mal neu organisiert werden muss oder als wiederkehrender Prozess definiert werden kann.
12. Wer baut den Messestand auf?
Ein vorhandener Messestand bedeutet nicht automatisch, dass das Unternehmen ihn selbst aufbauen muss.
Gerade kleinere und mittlere Unternehmen verfügen häufig nicht über eigenes Montagepersonal für Messeauftritte.
Vor der Messe sollte deshalb eindeutig geklärt sein:
- Wer übernimmt den Aufbau?
- Wann beginnt die Montage?
- Wer hat Zugang zum Veranstaltungsort?
- Wer verfügt über die Aufbauinformationen?
- Wer ist vor Ort Ansprechpartner?
- Wer prüft den fertigen Stand?
Der AUMA weist darauf hin, dass die Aufbauarbeiten überwacht und die erbrachten Leistungen durch die Projektleitung abgenommen werden sollten.
13. Wer baut den Messestand nach der Veranstaltung ab?
Auch der Abbau gehört bereits vor der Messe in die Planung.
Der Messestand verschwindet nicht automatisch nach dem letzten Gespräch vom Messegelände.
Zu klären sind:
- Wann darf der Abbau beginnen?
- Wer übernimmt den Abbau?
- Wer verpackt den Bestand?
- Wer organisiert die Abholung?
- Wann erfolgt der Rücktransport?
- Wo wird der Bestand anschließend eingelagert?
Gerade beim Abbau gelten häufig feste Vorgaben des Veranstalters. Der AUMA weist darauf hin, dass ein rechtzeitig organisierter Abbau und Transport Zeit sparen und Stress vermeiden können.
14. Was passiert mit dem Messebestand nach der Messe?
Dieser Punkt wird in der Messeplanung besonders häufig unterschätzt.
Nach dem Abbau muss entschieden werden, wohin der Bestand geht.
Mögliche Optionen sind:
- Rücktransport ins eigene Lager
- Einlagerung bei einem externen Dienstleister
- direkte Weiterleitung zu einer nächsten Veranstaltung
- Zwischenlagerung
- Sortierung und Vorbereitung für den nächsten Einsatz
Wenn bereits die nächste Messe feststeht, kann es sinnvoll sein, die beiden Veranstaltungen gemeinsam zu betrachten.
Der Messebestand wird dann nicht einfach „zurückgebracht“, sondern gezielt für den nächsten Einsatz weitergeführt.
15. Gibt es direkt die nächste Veranstaltung?
Bei Unternehmen mit mehreren Messeauftritten pro Jahr ist diese Frage besonders wichtig.
Ein Beispiel:
Eine Messe endet am Freitag. Zwei Wochen später findet die nächste Veranstaltung statt.
Dann sollte bereits vor dem ersten Abbau bekannt sein, welche Teile für die nächste Messe benötigt werden.
Dadurch kann die Planung von Anfang an auf beide Veranstaltungen ausgerichtet werden.
Das verhindert unnötige Zwischenbewegungen und macht sichtbar, ob der vorhandene Bestand für beide Auftritte ausreicht.
16. Messepersonal einplanen
Ein Messestand funktioniert nicht ohne Menschen.
Deshalb sollte die Checkliste auch das Standpersonal berücksichtigen.
- Wer ist vor Ort?
- Wer übernimmt welche Zeiten?
- Wer ist Ansprechpartner für Kunden?
- Wer übernimmt die Standorganisation?
- Wer kümmert sich um vereinbarte Gespräche?
- Wer dokumentiert Kontakte?
- Wer übernimmt die Übergabe an die nächste Schicht?
Auch das Standpersonal sollte über Ziele, Kernbotschaften und organisatorische Abläufe informiert werden. Ein strukturiertes Briefing schafft laut AUMA eine gemeinsame Grundlage für alle Beteiligten.
17. Unterlagen und Präsentationsmaterial prüfen
Vor dem Veranstaltungstermin sollte auch das Material am Stand geprüft werden.
Zum Beispiel:
- Visitenkarten
- Produktunterlagen
- Broschüren
- Flyer
- Preis- oder Produktinformationen
- Präsentationen
- Give-aways
- Notizmaterial
- digitale Präsentationsinhalte
Die benötigte Menge hängt von Veranstaltung, Zielgruppe und geplanter Nutzung ab.
18. Technik vor dem Transport prüfen
Technische Komponenten sollten nicht erst am Messestand getestet werden.
Wenn Monitore, Präsentationstechnik, Beleuchtung oder andere Geräte eingesetzt werden, sollte vorab geprüft werden, ob alles vollständig und funktionsfähig ist.
Dazu gehört beispielsweise:
- Gerät vorhanden
- Netzteil vorhanden
- Verbindungskabel vorhanden
- Fernbedienung oder Zubehör vorhanden
- Präsentation aktualisiert
- Adapter vorhanden
- Gerät getestet
19. Veranstaltervorgaben prüfen
Jede Veranstaltung kann eigene organisatorische und technische Vorgaben haben.
Deshalb sollte nicht automatisch angenommen werden, dass die Bedingungen der letzten Messe wieder gelten.
Prüfen Sie die aktuellen Unterlagen des Veranstalters insbesondere hinsichtlich:
- Aufbau
- Abbau
- Anlieferung
- Zufahrt
- Parkmöglichkeiten
- technischer Anschlüsse
- Standhöhen
- Sicherheitsvorgaben
- Abfall und Entsorgung
- Zugangsausweisen
- zusätzlichen Serviceleistungen
Die konkreten Vorgaben des Veranstalters haben dabei Vorrang vor einer allgemeinen Messe-Checkliste.
20. Ansprechpartner und Kommunikationswege festlegen
Bei einem Messeauftritt sind häufig mehrere Parteien beteiligt.
Intern können Marketing, Vertrieb, Geschäftsführung und Logistik beteiligt sein. Extern kommen Veranstalter, Messebauer, Transporteure, Techniker oder andere Dienstleister hinzu.
Vor der Veranstaltung sollte deshalb klar sein:
- Wer ist intern verantwortlich?
- Wer ist vor Ort erreichbar?
- Wer ist beim Veranstalter Ansprechpartner?
- Wer ist für Transportfragen zuständig?
- Wer koordiniert Aufbau und Abbau?
- Wer darf Entscheidungen treffen?
Ein gemeinsames Briefing kann helfen, Missverständnisse zwischen internen und externen Beteiligten zu vermeiden.
21. Die wichtigsten Fristen nicht erst kurz vor der Messe prüfen
Eine Messeauftritt Checkliste sollte nicht erst eine Woche vor dem Veranstaltungstermin ausgefüllt werden.
Viele Aufgaben haben Vorlauf.
Das betrifft beispielsweise:
- Standbuchung
- Servicebestellungen
- Grafikproduktion
- zusätzliche Ausstattung
- Transport
- Unterkünfte
- Personalplanung
- Einladungen
- technische Leistungen
Der AUMA stellt für die Messeplanung deshalb einen Termin- und Ablaufplan zur Verfügung, der die einzelnen Phasen einer Messebeteiligung über einen längeren Zeitraum hinweg strukturiert.
22. Eine einfache Messeauftritt Checkliste für die Praxis
Für die tägliche Arbeit kann die umfangreiche Planung auf eine kompakte Prüfung reduziert werden.
Veranstaltung
- Messe und Veranstaltungsort bestätigt
- Messetermin bestätigt
- Halle und Standnummer bekannt
- Aufbauzeiten geprüft
- Abbauzeiten geprüft
- Veranstaltervorgaben geprüft
Stand
- Messestand festgelegt
- Standfläche geprüft
- Bestand vollständig
- Grafiken aktuell
- Möbel vorhanden
- zusätzliche Ausstattung geklärt
Logistik
- Abholtermin festgelegt
- Transport organisiert
- Anliefertermin festgelegt
- Ansprechpartner vor Ort benannt
- Aufbau organisiert
- Abbau organisiert
- Rücktransport organisiert
Lagerung
- aktueller Lagerort bekannt
- Bestand inventarisiert
- Rückführung nach der Messe geklärt
- Lagerung bis zum nächsten Einsatz geklärt
- nächster Veranstaltungstermin geprüft
Personal und Kommunikation
- Standpersonal eingeplant
- Verantwortlichkeiten geklärt
- Briefing durchgeführt
- Ansprechpartner bekannt
- Gesprächs- und Kontaktmanagement vorbereitet
Nach der Messe
- Abbau organisiert
- Rücktransport organisiert
- Bestandskontrolle vorgesehen
- Einlagerung geklärt
- Kontakte werden nachbearbeitet
- Erfahrungen werden dokumentiert
23. Besonders wichtig: Die Aufgaben nach der Messe schon vorher planen
Eine gute Messeplanung endet nicht am letzten Messetag.
Schon vor Beginn der Veranstaltung sollte feststehen, wie es danach weitergeht.
Das betrifft insbesondere den Messestand.
Wenn niemand für den Abbau eingeplant ist, kann der Rücktransport nicht organisiert werden. Wenn der Rücktransport nicht organisiert ist, ist auch die anschließende Lagerung offen.
Der AUMA nennt neben Abbau und Rücktransport auch Follow-up, Kostenkontrolle, Erfolgskontrolle und Dokumentation als Bestandteile der Nachbereitung.
Die Messe ist also organisatorisch erst dann abgeschlossen, wenn auch die Nachbereitung geregelt ist.
24. Bei mehreren Messen sollte die Checkliste wiederverwendbar sein
Unternehmen, die regelmäßig ausstellen, sollten nicht für jede Messe wieder bei null beginnen.
Eine standardisierte Checkliste kann als Grundstruktur dienen. Für jede neue Veranstaltung werden nur die individuellen Punkte ergänzt.
Besonders sinnvoll ist das bei Unternehmen, die denselben Messestand oder Messebestand mehrfach einsetzen.
Dann kann beispielsweise ein wiederkehrender Prozess entstehen:
Veranstaltung auswählen → Bestand prüfen → vorbereiten → transportieren → aufbauen → Messe durchführen → abbauen → zurücktransportieren → einlagern → nächsten Einsatz vorbereiten.
Damit wird aus einer einzelnen Checkliste ein dauerhaft nutzbarer Messeprozess.
25. Messebestand nicht bei jeder Veranstaltung neu organisieren
Ein Unternehmen mit mehreren Messeauftritten hat häufig einen beträchtlichen Bestand an Messeausstattung.
Dieser Bestand kann aus einem Messestand, Messewänden, Roll-ups, Countern, Möbeln, Grafiken und weiteren Präsentationselementen bestehen.
Wenn diese Materialien nach jeder Veranstaltung wieder irgendwo im Unternehmen verteilt werden, beginnt die organisatorische Arbeit vor der nächsten Messe häufig von vorne.
Eine zentrale Lagerung und strukturierte Bestandsverwaltung können dagegen dafür sorgen, dass der Messebestand zwischen den Veranstaltungen verfügbar und nachvollziehbar bleibt.
26. Wann externe Unterstützung sinnvoll sein kann
Nicht jede Aufgabe rund um einen Messeauftritt muss intern erledigt werden.
Gerade Unternehmen ohne eigenen Messebauer oder ohne eigene Lager- und Montagekapazitäten können bestimmte Aufgaben an einen externen Servicepartner übertragen.
Das kann beispielsweise folgende Bereiche betreffen:
- Übernahme des vorhandenen Messebestands
- Inventarisierung
- Lagerung
- Vorbereitung
- Zusammenstellung des benötigten Materials
- Transport
- Anlieferung
- Aufbau
- Abbau
- Rücktransport
- erneute Einlagerung
Das Unternehmen muss dafür keinen neuen Messestand kaufen. Auch vorhandene Systeme und bereits angeschafftes Messe-Equipment können weiterhin genutzt werden.
27. Wie EINS PLUS Unternehmen rund um den Messebestand unterstützen kann
EINS PLUS Messe- & Kongress-Service setzt genau an dieser organisatorischen Schnittstelle an.
Der vorhandene Messestand muss dabei nicht von EINS PLUS stammen. Auch ein bereits gekaufter, gebrauchter oder bei einem anderen Anbieter erworbener Messebestand kann weiter genutzt werden.
EINS PLUS kann vorhandenen Messebestand übernehmen, erfassen und lagern. Für eine bevorstehende Veranstaltung kann das benötigte Material zusammengestellt und vorbereitet werden.
Je nach Bedarf können außerdem Transport, Anlieferung, Aufbau, Abbau, Rücktransport und erneute Einlagerung organisiert werden.
Das ist insbesondere dann interessant, wenn ein Unternehmen regelmäßig an Messen, Kongressen oder anderen Veranstaltungen teilnimmt und nicht für jeden Termin den gesamten operativen Ablauf neu organisieren möchte.
Der Kunde behält dabei die Verantwortung für seine Messeziele, seine Kommunikation und seinen Auftritt. EINS PLUS kümmert sich um die Aufgaben rund um den vorhandenen Messebestand.
Die wichtigste Checkliste beginnt nicht am Messetag
Ein gut organisierter Messeauftritt besteht aus deutlich mehr als einem gebuchten Messestand.
Vor jeder Veranstaltung sollte geklärt sein, welcher Bestand eingesetzt wird, wo er sich befindet, ob er vollständig ist, wann er transportiert werden muss und wer Aufbau und Abbau übernimmt.
Ebenso wichtig sind die Fragen, die häufig erst nach der Messe auftauchen: Wohin geht der Bestand? Wer lagert ihn? Was muss repariert oder ergänzt werden? Wann wird er für die nächste Veranstaltung benötigt?
Eine gute Messeauftritt Checkliste verbindet deshalb Marketing, Personal, Veranstaltungsplanung und Logistik.
Besonders bei mehreren Messeauftritten pro Jahr lohnt es sich, aus den einzelnen Aufgaben einen wiederkehrenden Prozess zu machen.
Genau dabei kann ein externer Servicepartner unterstützen. EINS PLUS übernimmt auf Wunsch die operativen Aufgaben rund um den vorhandenen Messebestand – von der Lagerung über die Vorbereitung und den Transport bis zum Aufbau, Abbau und Rücktransport.
So muss der Messeauftritt nicht jedes Mal organisatorisch neu erfunden werden.
Sie stellen aus. Wir kümmern uns.
