Roll-ups transportieren und lagern: So bleibt die Messeausstattung einsatzbereit

Ein Roll-up gehört zu den unkompliziertesten Elementen eines Messeauftritts. Es lässt sich schnell aufstellen, benötigt vergleichsweise wenig Platz und kann bei unterschiedlichen Veranstaltungen eingesetzt werden. Genau deshalb bleibt es bei vielen Unternehmen nicht bei einem einmaligen Einsatz. Das gleiche Roll-up steht heute auf einer Fachmesse, einige Wochen später bei einem Kongress und anschließend vielleicht bei einer Kundenveranstaltung.

 

Damit das funktioniert, muss die mobile Messeausstattung zwischen den Veranstaltungen organisiert werden. Das Roll-up muss nach dem Einsatz wieder sicher verstaut, transportiert, geprüft und bis zum nächsten Termin eingelagert werden. Bei mehreren Roll-ups kommen zusätzlich Fragen zur Kennzeichnung, Bestandskontrolle und Zuordnung hinzu.

 

Der eigentliche Aufwand liegt deshalb häufig nicht im Aufbau des Roll-ups, sondern in allem, was davor und danach passiert.

 

Wer Roll-ups regelmäßig für verschiedene Veranstaltungen verwendet, sollte den Ablauf deshalb nicht als einzelne Transportaufgabe betrachten. Sinnvoller ist ein wiederkehrender Prozess: Abbau, Prüfung, Verpackung, Rücktransport, Lagerung, Vorbereitung und erneuter Transport zum nächsten Einsatz.

 

Warum der Transport von Roll-ups mehr ist als nur ein Versand

 

Ein einzelnes Roll-up lässt sich grundsätzlich relativ einfach bewegen. In der Praxis besteht ein Messebestand jedoch häufig aus mehreren Komponenten. Neben dem Roll-up selbst können beispielsweise Transporttaschen, Grafiken, Ersatzteile, Prospektständer, Counter, Broschüren oder weiteres Präsentationsmaterial dazugehören.

 

Schon bei mehreren Veranstaltungen entsteht damit eine kleine Logistikkette. Das Material muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein und nach der Veranstaltung wieder zurückgeführt werden.

 

Besonders bei Unternehmen, die regelmäßig ausstellen, sollte deshalb nicht nur die Frage gestellt werden, wie ein Roll-up transportiert wird. Wichtiger ist die Frage, wie der gesamte Messebestand zwischen zwei Veranstaltungen organisiert wird.

 

Das gilt auch für kleine Messeauftritte. Gerade bei kleineren Ständen wird die Logistik häufig unterschätzt, weil einzelne Komponenten leicht und kompakt wirken. Mehrere Einsätze, unterschiedliche Veranstaltungsorte und verschiedene Mitarbeiter, die auf den Bestand zugreifen, können daraus schnell einen organisatorischen Aufwand machen.

 

Was gehört beim Transport eines Roll-ups dazu?

 

Beim Roll-up-Transport sollten mindestens drei Bestandteile berücksichtigt werden: das System selbst, die Grafik und die Verpackung beziehungsweise Transportlösung.

 

Roll-up-System

 

Das Gehäuse, die Kassette, der Standfuß beziehungsweise die Standfüße und die Aufstellstange gehören zum technischen System. Je nach Bauart können einzelne Teile abnehmbar oder zerlegbar sein.

 

Hersteller empfehlen bei vielen Roll-up-Systemen, die Grafik kontrolliert in die Kassette zurückzuführen und die Einzelteile anschließend wieder in der vorgesehenen Transporttasche oder Verpackung unterzubringen. Eine solche Vorgehensweise reduziert das Risiko, dass einzelne Komponenten beim Transport verloren gehen.

 

Roll-up-Grafik

 

Die Grafik ist häufig das sichtbarste Element des Systems und sollte entsprechend geschützt werden. Vor der Einlagerung sollte geprüft werden, ob die Grafik verschmutzt oder feucht ist. Herstellerhinweise empfehlen beispielsweise, eine gereinigte Grafik vollständig trocknen zu lassen, bevor sie wieder eingerollt und verstaut wird.

 

Die Grafik sollte außerdem nicht gefaltet werden, wenn das verwendete Material für das Aufrollen vorgesehen ist. Beim Transport und bei der Lagerung geht es darum, Knicke, unnötige Belastungen und Beschädigungen zu vermeiden.

 

Transporttasche oder Transportkoffer

 

Eine passende Transportlösung erleichtert nicht nur den Transport zur Messe. Sie ist gleichzeitig Teil der Lagerorganisation. Roll-ups können beispielsweise in Transporttaschen, Trolleys oder geeigneten Kofferlösungen aufbewahrt werden.

 

Wichtig ist, dass die Verpackung zum System passt und ausreichend Schutz für das jeweilige Equipment bietet. Für mehrere Roll-ups können auch größere Transportlösungen sinnvoll sein, wenn dadurch der Bestand übersichtlicher zusammengefasst werden kann.

 

Roll-ups nach der Messe nicht einfach irgendwo abstellen

 

Nach einer Veranstaltung ist die Versuchung groß, das Roll-up zunächst irgendwo abzustellen und sich erst beim nächsten Einsatz wieder darum zu kümmern. Bei einem einzelnen System mag das kurzfristig funktionieren. Bei regelmäßigem Messeeinsatz entsteht dadurch jedoch schnell ein unübersichtlicher Bestand.

 

Nach dem Abbau sollte deshalb möglichst direkt geklärt werden:

 

  • Ist das Roll-up vollständig?
  •  

  • Sind Grafik und System unbeschädigt?
  •  

  • Sind alle Stangen und Verbindungsteile vorhanden?
  •  

  • Ist die Transporttasche vorhanden?
  •  

  • Gibt es Verschmutzungen oder Beschädigungen?
  •  

  • Ist das System für den nächsten Einsatz bereit?
  •  

  • Wo wird das Roll-up bis zur nächsten Veranstaltung gelagert?
  •  

 

Diese kurze Kontrolle kann später viel Aufwand sparen. Wird beispielsweise erst beim nächsten Messeaufbau festgestellt, dass eine Aufstellstange fehlt oder die Grafik beschädigt ist, bleibt kaum Zeit für eine organisierte Lösung.

 

Der sinnvolle Ablauf nach einer Veranstaltung

 

Für Unternehmen mit wiederkehrenden Veranstaltungen bietet sich ein standardisierter Ablauf an. Dabei geht es nicht darum, jeden einzelnen Arbeitsschritt komplizierter zu machen. Im Gegenteil: Ziel ist es, möglichst viele Abläufe zu vereinfachen.

 

1. Roll-up abbauen

 

Nach dem Ende der Veranstaltung wird das Roll-up kontrolliert zurückgebaut. Die Grafik wird langsam in die Kassette eingerollt und die Aufstellkomponenten werden entsprechend dem jeweiligen System verstaut.

 

Die konkreten Schritte sollten sich dabei immer nach den Vorgaben des jeweiligen Herstellers beziehungsweise Systems richten.

 

2. Zustand prüfen

 

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine kurze Zustandskontrolle. Sichtbare Beschädigungen, fehlende Teile oder Probleme mit der Mechanik sollten dokumentiert werden.

 

Gerade bei wiederkehrenden Messeauftritten ist diese Kontrolle sinnvoller als eine Prüfung erst wenige Stunden vor der nächsten Veranstaltung.

 

3. Reinigung und Trocknung

 

Verschmutzungen sollten möglichst zeitnah entfernt werden. Bei der Grafik ist darauf zu achten, dass sie vor dem erneuten Verstauen vollständig trocken ist. Auch das Gehäuse kann nach einem Messeeinsatz von Staub und Schmutz befreit werden.

 

4. Vollständig verpacken

 

Das Roll-up-System sollte wieder vollständig in seiner vorgesehenen Transportlösung verstaut werden. Einzelteile sollten nicht separat irgendwo im Lager liegen.

 

Je weniger einzelne Teile verteilt sind, desto einfacher ist die spätere Vorbereitung des nächsten Einsatzes.

 

5. Kennzeichnen und dokumentieren

 

Bei mehreren identischen Roll-ups lohnt sich eine eindeutige Kennzeichnung. Eine einfache Inventarnummer kann beispielsweise helfen, ein bestimmtes Roll-up eindeutig zuzuordnen.

 

Zusätzlich kann dokumentiert werden, welche Grafik zum jeweiligen System gehört und bei welcher Veranstaltung das Roll-up zuletzt eingesetzt wurde.

 

6. Einlagern

 

Nach der Prüfung und Verpackung wird das Roll-up bis zum nächsten Einsatz eingelagert. Dabei sollte die Lagerumgebung zum Material und zur Verpackung passen und unnötige Belastungen wie Feuchtigkeit, direkte Sonneneinstrahlung oder starke Hitze vermieden werden.

 

7. Für den nächsten Einsatz bereitstellen

 

Vor der nächsten Veranstaltung wird der benötigte Bestand zusammengestellt. Das Roll-up sollte dabei nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist, ob auch die übrigen für den Auftritt benötigten Materialien vorhanden und einsatzbereit sind.

 

Roll-ups lagern: Warum die Zuordnung wichtig ist

 

Die Lagerung wird besonders dann anspruchsvoll, wenn ein Unternehmen nicht nur ein Roll-up besitzt. Bei mehreren Veranstaltungen können sich schnell verschiedene Grafiken, Systeme und Transporttaschen ansammeln.

 

Ein Roll-up kann beispielsweise eine Unternehmensdarstellung zeigen, während ein anderes Produktinformationen oder eine Kampagne präsentiert. Äußerlich sehen die Systeme möglicherweise nahezu identisch aus.

 

Ohne Kennzeichnung muss deshalb unter Umständen jedes einzelne Roll-up geöffnet werden, um die richtige Grafik zu finden.

 

Eine einfache Inventarisierung kann hier helfen. Sinnvoll können beispielsweise Angaben sein wie:

 

  • Inventarnummer
  •  

  • Bezeichnung des Roll-ups
  •  

  • zugehörige Grafik
  •  

  • Standort beziehungsweise Lagerplatz
  •  

  • Zustand
  •  

  • Transportverpackung
  •  

  • letzter Einsatz
  •  

 

Das muss kein kompliziertes Warenwirtschaftssystem sein. Bei einem überschaubaren Bestand kann bereits eine sauber geführte Inventarliste die Organisation deutlich erleichtern.

 

Roll-ups für mehrere Veranstaltungen vorbereiten

 

Der eigentliche Vorteil eines Roll-ups entsteht häufig erst durch die mehrfache Nutzung. Das System wird nicht nach einer Veranstaltung entsorgt oder ersetzt, sondern bleibt Bestandteil des Messe- und Veranstaltungsbestands.

 

Damit diese Mehrfachnutzung funktioniert, sollte das Unternehmen frühzeitig wissen, wann welches Roll-up benötigt wird.

 

Ein einfacher Veranstaltungsplan kann beispielsweise folgende Informationen enthalten:

 

  • Veranstaltung
  •  

  • Veranstaltungsort
  •  

  • Veranstaltungstermin
  •  

  • benötigte Roll-ups
  •  

  • zusätzlich benötigtes Messe-Equipment
  •  

  • Versand- oder Transporttermin
  •  

  • Aufbau- und Abbauzeit
  •  

  • Rücktransport
  •  

  • anschließender Lagerplatz
  •  

 

Damit wird aus einem einzelnen Roll-up ein planbarer Bestandteil der Veranstaltungslogistik.

 

Was passiert, wenn mehrere Veranstaltungen dicht aufeinanderfolgen?

 

Besonders interessant wird die Organisation, wenn zwei oder mehr Veranstaltungen zeitlich eng beieinanderliegen.

 

Dann reicht es nicht aus, das Roll-up nach Veranstaltung A einfach wieder einzulagern. Es muss möglicherweise unmittelbar für Veranstaltung B vorbereitet werden.

 

Der Ablauf kann dann beispielsweise so aussehen:

 

Veranstaltung A → Abbau → Rücktransport → Kontrolle → Vorbereitung → Transport zu Veranstaltung B.

 

Je kürzer die Zeit zwischen den Terminen ist, desto wichtiger werden klare Zuständigkeiten und ein verlässlicher Überblick über den Bestand.

 

Bei mehreren Veranstaltungen kann außerdem sinnvoll sein, bestimmte Roll-ups dauerhaft einem Veranstaltungstyp oder einer Produktlinie zuzuordnen. Dadurch lässt sich vermeiden, dass kurz vor einer Veranstaltung zunächst umfangreich gesucht und zusammengestellt werden muss.

 

Roll-ups selbst transportieren oder transportieren lassen?

 

Bei einzelnen kleinen Messeauftritten kann der eigene Transport durchaus praktikabel sein. Roll-ups sind vergleichsweise kompakt und werden häufig in geeigneten Taschen oder Trolleys transportiert.

 

Mit wachsender Anzahl von Veranstaltungen verändert sich die Situation jedoch. Wenn zusätzlich Messewände, Counter, Möbel, Prospektständer, Grafiken und weitere Ausstattung transportiert werden müssen, wird aus dem Roll-up-Transport schnell ein kompletter Messe-Transport.

 

Dann sollte nicht mehr jedes einzelne Element separat betrachtet werden. Entscheidend ist die Frage, wie der gesamte benötigte Bestand zuverlässig zum Veranstaltungsort und anschließend wieder zurückkommt.

 

Für den Transport von Messe- und Eventequipment können je nach Umfang unterschiedliche Transportmittel und Sicherungslösungen erforderlich sein. Bei schwereren oder sperrigeren Gütern sind geeignete Transport- und Hebehilfsmittel einzuplanen; auch die DGUV weist bei Veranstaltungs- und Produktionsequipment auf die Bedeutung geeigneter Transporthilfsmittel und qualifizierter Personen bei deren Nutzung hin.

 

Auch die Messe selbst kann besondere Logistikregeln haben

 

Ein wichtiger Punkt wird bei kleinen mobilen Systemen häufig übersehen: Der Transport bis zum Messegelände ist nicht automatisch dasselbe wie der Transport bis zum Messestand.

 

Auf Messegeländen können eigene Vorgaben für Anlieferung, Be- und Entladung, Zufahrt, Leergut und innerbetriebliche Transporte gelten. Die Deutsche Messe schreibt beispielsweise in ihren technischen Richtlinien bestimmte Transport- und Speditionsleistungen auf dem Messegelände autorisierten Speditionen zu. Auch die Lagerung von Leergut auf Standflächen kann untersagt sein.

 

Deshalb sollte vor einem Messeauftritt immer geprüft werden, welche Vorgaben der jeweilige Veranstaltungsort macht.

 

Das gilt selbst dann, wenn nur wenige Roll-ups transportiert werden. Sobald zusätzlich weitere Messeausstattung oder größere Mengen an Material hinzukommen, können die Vorgaben für die Anlieferung relevant werden.

 

Roll-ups transportieren und gleichzeitig den Messebestand organisieren

 

Für Unternehmen mit regelmäßigen Messeauftritten ist es oft sinnvoll, Roll-ups nicht als Einzelprodukte zu verwalten, sondern als Teil des gesamten Messebestands.

 

Zum Messebestand können neben Roll-ups beispielsweise gehören:

 

  • Messewände
  •  

  • Counter
  •  

  • Prospektständer
  •  

  • mobile Displays
  •  

  • Grafiken
  •  

  • Banner
  •  

  • Messetheken
  •  

  • Beleuchtung
  •  

  • Informationsmaterial
  •  

  • Präsentationsmaterial
  •  

  • weiteres Veranstaltungsequipment
  •  

 

Der Vorteil einer zentralen Organisation liegt darin, dass nicht für jede Veranstaltung erneut recherchiert werden muss, welche Ausstattung vorhanden ist. Stattdessen wird aus dem vorhandenen Bestand zusammengestellt, was für den jeweiligen Einsatz benötigt wird.

 

Ein Messestand besteht nicht nur aus dem eigentlichen Stand

 

Gerade bei kleineren Messeauftritten wird häufig nur über den Messestand gesprochen. Tatsächlich besteht der praktische Aufwand aber aus vielen einzelnen Aufgaben.

 

Ein Unternehmen benötigt beispielsweise:

 

  • den Stand oder das mobile System
  •  

  • Grafiken und Beschriftungen
  •  

  • Transportverpackungen
  •  

  • Informationsmaterial
  •  

  • gegebenenfalls Möbel
  •  

  • gegebenenfalls Beleuchtung
  •  

  • Transport zum Veranstaltungsort
  •  

  • Anlieferung
  •  

  • Aufbau
  •  

  • Abbau
  •  

  • Rücktransport
  •  

  • Lagerung bis zum nächsten Einsatz
  •  

 

Das Roll-up ist dabei nur ein Baustein. Genau deshalb kann es sinnvoll sein, den Messebestand als zusammenhängenden Prozess zu betrachten.

 

Wann externe Unterstützung bei Roll-ups sinnvoll werden kann

 

Ein externer Servicepartner ist nicht bei jedem einzelnen Roll-up notwendig. Wenn ein Unternehmen nur gelegentlich ausstellt und über ausreichend Lagerfläche verfügt, können Transport und Lagerung möglicherweise intern organisiert werden.

 

Anders sieht es aus, wenn mehrere der folgenden Punkte zusammenkommen:

 

  • Das Unternehmen nimmt regelmäßig an Messen oder Kongressen teil.
  •  

  • Es gibt mehrere Roll-ups oder mobile Systeme.
  •  

  • Der Messebestand befindet sich an unterschiedlichen Orten.
  •  

  • Im Unternehmen fehlt geeignete Lagerfläche.
  •  

  • Marketing oder Vertrieb sollen nicht jedes Mal die Logistik organisieren.
  •  

  • Mehrere Veranstaltungen finden innerhalb kurzer Zeit statt.
  •  

  • Der Bestand soll zentral verwaltet werden.
  •  

  • Transport, Aufbau und Abbau sollen ebenfalls organisiert werden.
  •  

 

Dann kann eine externe Organisation des Messebestands den internen Aufwand reduzieren.

 

Roll-ups zentral lagern und bei Bedarf bereitstellen

 

Eine externe Lagerung kann insbesondere dann interessant sein, wenn die vorhandene Messeausstattung im Unternehmen dauerhaft Platz beansprucht, aber nur gelegentlich benötigt wird.

 

Statt mehrere Roll-ups, Messewände, Counter und weitere Komponenten in Büro-, Keller- oder Nebenräumen aufzubewahren, kann der Bestand zentral gelagert und für einen konkreten Einsatz zusammengestellt werden.

 

Wichtig ist dabei nicht nur der verfügbare Lagerplatz. Ebenso wichtig sind Übersicht, Zuordnung und Zugriff auf den Bestand.

 

Eine gute Lagerorganisation beantwortet deshalb nicht nur die Frage „Wo steht das Roll-up?“, sondern auch:

 

  • Welches Roll-up ist es?
  •  

  • Welche Grafik gehört dazu?
  •  

  • Ist das System vollständig?
  •  

  • In welchem Zustand befindet es sich?
  •  

  • Wann wird es wieder benötigt?
  •  

  • Welche weiteren Materialien gehören zum jeweiligen Messeauftritt?
  •  

 

Aus Roll-up-Transport wird Messe-Service

 

Für Unternehmen mit einzelnen Veranstaltungen ist „Roll-up transportieren“ eine überschaubare Aufgabe. Für regelmäßige Aussteller ist es dagegen nur ein Teil eines wiederkehrenden Prozesses.

 

Dann geht es um die Organisation des gesamten Messebestands: Was ist vorhanden? Wo befindet es sich? Wann wird es benötigt? Wie kommt es zum Veranstaltungsort? Wer baut auf? Was passiert nach dem Abbau? Und wo befindet sich das Material bis zum nächsten Einsatz?

 

Genau an dieser Stelle kann ein Servicepartner ansetzen.

 

EINS PLUS arbeitet mit vorhandener Messeausstattung. Ein Unternehmen muss also nicht zwangsläufig einen neuen Messestand anschaffen, wenn bereits Roll-ups, Messewände, Counter oder andere Komponenten vorhanden sind.

 

Je nach Bedarf kann der vorhandene Messebestand übernommen, inventarisiert, gelagert, für Veranstaltungen vorbereitet, transportiert sowie beim Auf- und Abbau unterstützt werden.

 

Damit wird aus einzelnen Messekomponenten ein organisierter Bestand, der für mehrere Veranstaltungen genutzt werden kann.

 

Der wiederkehrende Ablauf im Überblick

 

Für regelmäßige Messeauftritte lässt sich der Prozess vereinfacht so darstellen:

 

1. Veranstaltung planen

 

Termin, Veranstaltungsort und benötigte Ausstattung werden festgelegt.

 

2. Bestand zusammenstellen

 

Die benötigten Roll-ups und weiteren Messekomponenten werden aus dem vorhandenen Bestand ausgewählt.

 

3. Zustand prüfen

 

Grafiken, Systeme, Transporttaschen und weitere Komponenten werden kontrolliert.

 

4. Transport organisieren

 

Die Ausstattung wird entsprechend den Anforderungen des Veranstaltungsortes zum Einsatzort transportiert.

 

5. Aufbau und Veranstaltung

 

Das Roll-up und die übrige Ausstattung werden am vorgesehenen Platz bereitgestellt und aufgebaut.

 

6. Abbau und Rücktransport

 

Nach der Veranstaltung wird die Ausstattung wieder abgebaut und für den Rücktransport vorbereitet.

 

7. Kontrolle und Lagerung

 

Der Bestand wird geprüft, wieder vollständig verstaut und bis zum nächsten Einsatz eingelagert.

 

8. Nächster Einsatz

 

Beim nächsten Termin beginnt der Ablauf erneut – idealerweise ohne dass das Unternehmen jedes Mal alle Schritte neu organisieren muss.

 

Besonders wichtig: Roll-ups als Teil eines wiederverwendbaren Messebestands

 

Ein Roll-up ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Messeausstattung mehrfach nutzen lässt. Das System selbst kann bei verschiedenen Veranstaltungen eingesetzt werden, während sich die übrige Ausstattung je nach Veranstaltung verändert.

 

Bei einer kleinen Fachmesse reichen vielleicht zwei Roll-ups und ein Counter. Bei einem Kongress kommen möglicherweise eine Messewand, Prospektständer und Informationsmaterial hinzu. Bei einer Kundenveranstaltung wird wiederum eine andere Zusammenstellung benötigt.

 

Der vorhandene Bestand muss deshalb nicht bei jeder Veranstaltung identisch eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass er bekannt, verfügbar und einsatzbereit ist.

 

Was Unternehmen vor dem nächsten Einsatz prüfen sollten

 

Vor einem erneuten Transport lohnt sich eine kurze Kontrolle. Dazu gehören beispielsweise:

 

  • Ist die Grafik sauber und unbeschädigt?
  •  

  • Rollt die Grafik korrekt in die Kassette ein?
  •  

  • Ist das Gehäuse unbeschädigt?
  •  

  • Sind alle Aufstellteile vorhanden?
  •  

  • Ist die Transporttasche vorhanden?
  •  

  • Passt die Grafik noch zur geplanten Veranstaltung?
  •  

  • Wird zusätzliches Messe-Equipment benötigt?
  •  

  • Sind Anlieferung und Aufbau abgestimmt?
  •  

  • Ist der Rücktransport organisiert?
  •  

 

Diese Prüfung muss nicht aufwendig sein. Sie sollte aber stattfinden, bevor das Material auf den Weg zur Veranstaltung gebracht wird.

 

Roll-ups transportieren und lagern: Der eigentliche Vorteil liegt im System

 

Ein Roll-up ist schnell aufgebaut. Die Herausforderung beginnt häufig danach: Was passiert mit dem System nach der Veranstaltung?

 

Wer regelmäßig ausstellt, sollte deshalb nicht nur den einzelnen Transport betrachten. Interessanter ist der gesamte Kreislauf aus Nutzung, Abbau, Rücktransport, Prüfung, Lagerung und erneuter Bereitstellung.

 

Wenn dieser Ablauf klar organisiert ist, kann vorhandene Messeausstattung über viele Veranstaltungen hinweg genutzt werden. Das gilt für Roll-ups ebenso wie für Messewände, Counter, Displays und andere mobile Systeme.

 

Der entscheidende Gedanke lautet daher nicht: „Wie transportieren wir dieses Roll-up zur nächsten Messe?“

 

Sondern: „Wie organisieren wir unseren Messebestand so, dass er für jede Veranstaltung rechtzeitig verfügbar und einsatzbereit ist?“

 

Wenn Sie Ihren Messebestand nicht selbst organisieren möchten

 

Unternehmen müssen nicht zwangsläufig jeden Schritt rund um ihre Messeausstattung selbst übernehmen. Gerade bei wiederkehrenden Veranstaltungen kann es sinnvoll sein, Lagerung, Vorbereitung, Transport und weitere organisatorische Aufgaben extern zu organisieren.

 

EINS PLUS kann dabei mit dem vorhandenen Bestand arbeiten. Das bedeutet: vorhandene Roll-ups, Messewände, Counter, Displays und weitere Ausstattung müssen nicht automatisch ersetzt werden. Stattdessen kann der bestehende Messebestand übernommen, organisiert und für weitere Veranstaltungen bereitgestellt werden.

 

Je nach Bedarf gehören dazu beispielsweise die Bestandsaufnahme, Lagerung, Vorbereitung, Transport, Anlieferung sowie Unterstützung bei Aufbau und Abbau.

 

Das Ziel ist dabei nicht, möglichst viel neue Messeausstattung zu verkaufen. Es geht darum, vorhandenen Bestand sinnvoll für weitere Veranstaltungen nutzbar zu machen und den organisatorischen Aufwand rund um den Messeauftritt zu reduzieren.

 

Sie stellen aus. Wir kümmern uns.

 

Wenn Roll-ups und andere Messekomponenten bereits vorhanden sind, muss die Organisation nicht bei jeder Veranstaltung von vorne beginnen. Ein strukturierter Messebestand kann gelagert, vorbereitet, transportiert, aufgebaut, abgebaut und für den nächsten Einsatz wieder bereitgestellt werden.

 

EINS PLUS übernimmt auf Wunsch die Aufgaben rund um Ihren vorhandenen Messebestand – von der Lagerung und Vorbereitung bis zu Transport, Anlieferung sowie Auf- und Abbau. So wird aus einzelnen Roll-ups und Messekomponenten ein Bestand, den Sie für mehrere Veranstaltungen nutzen können.

 

Sie haben die Veranstaltung. Sie haben die Ausstattung. Wir kümmern uns um das, was dazwischen passiert.

 

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