Messeausstattung zwischen mehreren Messen organisieren

Unternehmen, die regelmäßig auf Messen, Kongressen oder Veranstaltungen ausstellen, kennen die Situation: Eine Messe ist gerade beendet, der Messestand wird abgebaut und eigentlich müsste die vorhandene Messeausstattung schon für den nächsten Einsatz vorbereitet werden.

 

Damit aus mehreren Messeauftritten im Jahr kein wiederkehrendes Organisationsproblem wird, muss die Zeit zwischen den Messen genauso geplant werden wie der eigentliche Auftritt.

 

Denn zwischen zwei Veranstaltungen passiert deutlich mehr als nur die Einlagerung eines Messestands. Die Ausstattung muss zurücktransportiert, kontrolliert, sortiert, gegebenenfalls repariert und für den nächsten Einsatz zusammengestellt werden. Gleichzeitig müssen bereits die nächste Messe, der Transport und der Aufbau vorbereitet werden.

 

Messeausstattung zwischen mehreren Messen zu organisieren bedeutet deshalb, einen wiederkehrenden Prozess zu schaffen.

 

Von der Rückkehr nach der Messe bis zur erneuten Bereitstellung für die nächste Veranstaltung müssen Lagerung, Bestandskontrolle, Transport und Montage ineinandergreifen.

 

Warum die Organisation zwischen den Messen so wichtig ist

 

Während der Messe steht die sichtbare Präsentation des Unternehmens im Vordergrund. Zwischen den Veranstaltungen geht es dagegen um die Infrastruktur dahinter.

 

Der Messestand befindet sich möglicherweise im Lager, einzelne Komponenten müssen geprüft werden und gleichzeitig steht bereits der nächste Veranstaltungstermin fest.

 

Bei einem einzigen Messeauftritt pro Jahr ist dieser Ablauf vergleichsweise einfach. Bei vier, fünf oder mehr Veranstaltungen können sich die einzelnen Prozesse dagegen überschneiden.

 

Beispielsweise kann der Ablauf so aussehen:

 

Messe A → Abbau → Rücktransport → Lagerung → Kontrolle → Vorbereitung für Messe B → Transport → Aufbau → Messe B.

 

Je kürzer der Zeitraum zwischen zwei Veranstaltungen ist, desto wichtiger wird eine klare Organisation.

 

Was gehört überhaupt zur Messeausstattung?

 

Bei der Organisation sollte nicht nur die eigentliche Standkonstruktion berücksichtigt werden.

 

Zum Messebestand können zahlreiche unterschiedliche Komponenten gehören:

 

  • Messewände
  •  

  • modulare Standbausysteme
  •  

  • Roll-ups
  •  

  • Displays
  •  

  • Messetheken
  •  

  • Prospektständer
  •  

  • Grafiken
  •  

  • Beleuchtung
  •  

  • Präsentationsmöbel
  •  

  • Stühle und Tische
  •  

  • Transportkisten und Taschen
  •  

  • Montagematerial
  •  

  • Zubehör und Ersatzteile
  •  

 

Je nach Unternehmen kommen außerdem Produktmuster, Prospekte, Give-aways oder weitere Materialien hinzu.

 

Für einen funktionierenden wiederkehrenden Ablauf muss deshalb bekannt sein, welche Bestandteile vorhanden sind und wie sie zusammengehören.

 

Der Messebestand sollte eindeutig erfasst sein

 

Eine der wichtigsten Grundlagen für die Organisation mehrerer Messeauftritte ist eine aktuelle Bestandsübersicht.

 

Sie sollte möglichst einfach nachvollziehbar machen, welche Ausstattung vorhanden ist.

 

Je nach Umfang können beispielsweise folgende Angaben dokumentiert werden:

 

  • Bezeichnung
  •  

  • Anzahl
  •  

  • Abmessungen
  •  

  • Gewicht
  •  

  • Verpackung
  •  

  • Zustand
  •  

  • Grafikzuordnung
  •  

  • Lagerort
  •  

  • Verwendung bei bestimmten Veranstaltungen
  •  

 

Eine solche Übersicht muss nicht kompliziert sein. Entscheidend ist, dass sie im Alltag tatsächlich verwendet und aktuell gehalten wird.

 

Warum die Zuordnung einzelner Komponenten wichtig ist

 

Bei einem umfangreichen Messebestand kann schnell unklar werden, welche Komponenten zusammengehören.

 

Das betrifft beispielsweise eine Messewand mit mehreren Grafikbahnen oder ein modulares System mit unterschiedlichen Verbindungselementen.

 

Auch bei Roll-ups und Displays sollte eindeutig festgehalten werden, welche Grafik zu welchem System gehört.

 

Wenn diese Zuordnung fehlt, kann die Vorbereitung einer Messe unnötig kompliziert werden.

 

Im schlimmsten Fall ist das System vorhanden, die passende Grafik befindet sich jedoch an einem anderen Lagerort oder wurde nach der letzten Veranstaltung nicht korrekt zurückgeführt.

 

Was passiert direkt nach der Messe?

 

Die Organisation für die nächste Veranstaltung beginnt idealerweise unmittelbar nach dem Abbau.

 

Nach Messeschluss sollte zunächst geklärt werden, welche Ausstattung zurückgeführt und welche Materialien gegebenenfalls entsorgt oder anderweitig verwendet werden.

 

Die Messe Düsseldorf empfiehlt beispielsweise, wiederverwendbare Standteile und Ausstattungsgegenstände nach der Veranstaltung für den Transport vorzubereiten und nicht mehr benötigte Materialien getrennt zu betrachten.

 

Für wiederverwendbare Messeausstattung bedeutet das praktisch:

 

Abbauen, sortieren, verpacken, zurücktransportieren, kontrollieren und wieder einlagern.

 

Die Rückführung ist ein wichtiger Teil des Prozesses

 

Nach dem Abbau muss die Messeausstattung vom Veranstaltungsort zurück zum vorgesehenen Lagerort gelangen.

 

Dabei sollte bereits feststehen, was genau zurücktransportiert wird.

 

Je nach Veranstaltung können sich die Rücktransportbedingungen unterscheiden. Messegelände verfügen häufig über eigene Regelungen für Fahrzeugzufahrt, Be- und Entladung sowie Zeitfenster für den Abbau.

 

Messe Düsseldorf veröffentlicht beispielsweise für ihre Veranstaltungen konkrete Auf- und Abbauzeiten sowie separate Verkehrsregularien.

 

Auch bei Messe Frankfurt können für einzelne Veranstaltungen besondere Abläufe gelten. Bei der Ambiente 2027 wird beispielsweise die Fahrzeugregistrierung für Auf- und Abbau ausdrücklich genannt.

 

Deshalb sollte der Rücktransport nicht erst nach Messeschluss spontan organisiert werden.

 

Messeausstattung kontrollieren, bevor sie wieder eingelagert wird

 

Zwischen zwei Messen ist der richtige Zeitpunkt, den Bestand zu kontrollieren.

 

Eine einfache Prüfung kann beispielsweise folgende Fragen beantworten:

 

  • Sind alle Bestandteile zurückgekommen?
  •  

  • Sind alle Grafiken vorhanden?
  •  

  • Gibt es Beschädigungen?
  •  

  • Fehlen Verbindungsteile?
  •  

  • Sind Transporttaschen oder Kisten beschädigt?
  •  

  • Sind Beleuchtung und Zubehör vollständig?
  •  

  • Ist der Bestand für die nächste Messe einsatzbereit?
  •  

 

Diese Kontrolle sollte möglichst nicht erst unmittelbar vor dem nächsten Messeaufbau stattfinden.

 

Wird beispielsweise ein beschädigtes Bauteil bereits direkt nach der Rückkehr festgestellt, bleibt ausreichend Zeit für Reparatur oder Ersatz.

 

Was tun, wenn zwischen zwei Messen nur wenige Tage liegen?

 

Kurze Zeiträume zwischen Veranstaltungen stellen besondere Anforderungen an die Organisation.

 

Wenn der Messestand am Sonntag abgebaut wird und bereits wenige Tage später wieder benötigt wird, müssen mehrere Schritte parallel beziehungsweise sehr eng aufeinander abgestimmt werden.

 

Dann sollte bereits vor der ersten Messe feststehen:

 

  • wohin der Bestand zurückgeht
  •  

  • wer ihn entgegennimmt
  •  

  • wie er kontrolliert wird
  •  

  • welche Komponenten für die nächste Messe benötigt werden
  •  

  • wann der nächste Transport erfolgt
  •  

  • wann der Aufbau stattfindet
  •  

 

Je kürzer die Zeitspanne, desto weniger Spielraum besteht für ungeplante Sucharbeiten oder fehlende Komponenten.

 

Die nächste Messe sollte bereits während der aktuellen Messe berücksichtigt werden

 

Bei einem regelmäßigen Messekalender lohnt es sich, die kommende Veranstaltung bereits während des laufenden Messeauftritts im Blick zu behalten.

 

So kann beispielsweise bereits geprüft werden, ob:

 

  • dieselben Grafiken verwendet werden
  •  

  • andere Standgrößen erforderlich sind
  •  

  • zusätzliche Komponenten benötigt werden
  •  

  • der nächste Veranstaltungsort andere Anlieferbedingungen hat
  •  

  • der Transport direkt vom aktuellen Veranstaltungsort erfolgen kann
  •  

 

Dadurch wird aus der einzelnen Messe ein Bestandteil einer laufenden Jahresplanung.

 

Ein Messekalender hilft bei der Koordination

 

Unternehmen mit mehreren Messeauftritten sollten ihre Veranstaltungen nicht isoliert betrachten.

 

Ein zentraler Messekalender kann beispielsweise enthalten:

 

  • Veranstaltung
  •  

  • Veranstaltungsort
  •  

  • Messetermin
  •  

  • Aufbauzeitraum
  •  

  • Abbauzeitraum
  •  

  • Standgröße
  •  

  • benötigte Ausstattung
  •  

  • Transporttermin
  •  

  • Aufbauverantwortlicher
  •  

  • Besonderheiten
  •  

 

So lässt sich frühzeitig erkennen, wenn zwei Veranstaltungen zeitlich sehr dicht aufeinanderfolgen.

 

Warum Standgröße und Ausstattung für jede Messe neu geprüft werden sollten

 

Ein Unternehmen kann zwar dieselbe Messeausstattung mehrfach einsetzen, die konkrete Standfläche kann sich jedoch unterscheiden.

 

Ein Bestand, der für einen 20-m²-Stand zusammengestellt wurde, muss nicht automatisch für eine andere Standfläche passen.

 

Deshalb sollte für jede Veranstaltung festgelegt werden, welche Bestandteile tatsächlich benötigt werden.

 

Das kann insbesondere bei modularen Messe- und Displaysystemen sinnvoll sein.

 

So wird nicht automatisch der gesamte Bestand transportiert, obwohl nur ein Teil davon benötigt wird.

 

Modularen Messebestand sinnvoll nutzen

 

Ein modularer Messebestand bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Veranstaltungen mit unterschiedlichen Kombinationen aus vorhandenen Komponenten auszustatten.

 

Beispielsweise können für einen kleineren Kongress lediglich Messewand, Theke und Roll-up benötigt werden.

 

Für eine größere Messe können zusätzliche Wände, Displays, Möbel und Beleuchtung hinzukommen.

 

Der Vorteil liegt darin, dass nicht zwingend für jede Veranstaltung ein vollständig separater Bestand benötigt wird.

 

Grafiken zwischen mehreren Messen organisieren

 

Grafiken werden bei der Messeplanung häufig unterschätzt.

 

Dabei können gerade Grafiken für die wiederkehrende Nutzung entscheidend sein.

 

Vor jeder Messe sollte deshalb geklärt werden:

 

  • Welche Grafiken werden benötigt?
  •  

  • Sind die Grafiken vorhanden?
  •  

  • Sind sie noch aktuell?
  •  

  • Zu welchem System gehören sie?
  •  

  • Sind sie beschädigt?
  •  

  • Müssen neue Grafiken produziert werden?
  •  

 

So kann beispielsweise ein technisch intakter Messestand weiterverwendet werden, während einzelne Grafiken aktualisiert werden.

 

Was passiert bei einer Beschädigung zwischen zwei Messen?

 

Wenn bei der Kontrolle nach einer Veranstaltung eine Beschädigung festgestellt wird, sollte sie dokumentiert und möglichst zeitnah bearbeitet werden.

 

Je nach Komponente kann eine Reparatur, ein Ersatzteil oder ein Austausch erforderlich sein.

 

Wichtig ist dabei die Reihenfolge:

 

Schaden feststellen → dokumentieren → Reparatur oder Ersatz organisieren → Bestand aktualisieren → für nächste Messe freigeben.

 

So wird vermieden, dass ein Problem erst beim Aufbau der nächsten Veranstaltung auffällt.

 

Messeausstattung extern lagern

 

Unternehmen benötigen nicht zwangsläufig eigene Lagerflächen für ihren gesamten Messebestand.

 

Gerade bei regelmäßig genutzten, aber zwischen den Veranstaltungen nicht benötigten Komponenten kann eine externe Lagerung sinnvoll sein.

 

Das betrifft beispielsweise:

 

  • Messestände
  •  

  • Messewände
  •  

  • Roll-ups
  •  

  • Displays
  •  

  • Messetheken
  •  

  • Prospektständer
  •  

  • Messe- und Präsentationsmöbel
  •  

  • Grafiken und Zubehör
  •  

 

Der wesentliche Punkt ist dabei nicht nur die Lagerfläche.

 

Entscheidend ist, ob der Bestand für die nächste Veranstaltung wieder gezielt bereitgestellt werden kann.

 

Externe Lagerung und Transport miteinander verbinden

 

Eine Lagerung wird besonders interessant, wenn sie mit weiteren Leistungen verbunden werden kann.

 

Statt den Messebestand selbst aus dem Lager zu holen, zu sortieren und anschließend einen separaten Transport zu organisieren, kann der Ablauf gebündelt werden.

 

Ein möglicher Prozess lautet:

 

Lagerung → Kommissionierung → Transport → Aufbau → Abbau → Rücktransport → Kontrolle → Wiedereinlagerung.

 

Das reduziert insbesondere bei wiederkehrenden Messeauftritten die Zahl der einzelnen Schnittstellen.

 

Was bei der Planung des Transports wichtig ist

 

Für jeden Messe-Transport sollten die konkreten Anforderungen der Veranstaltung bekannt sein.

 

Dazu gehören beispielsweise:

 

  • Veranstaltungsort
  •  

  • Halle
  •  

  • Standnummer
  •  

  • Lieferadresse
  •  

  • Anliefertermin
  •  

  • Ansprechpartner
  •  

  • Anzahl der Packstücke
  •  

  • Abmessungen
  •  

  • Gewichte
  •  

  • Zufahrtsbedingungen
  •  

  • besondere Vorgaben für Be- und Entladung
  •  

 

Gerade bei Messeveranstaltungen können die Zeitfenster und Zufahrtsbedingungen von normalen Lieferungen abweichen.

 

Die Technischen Richtlinien der Messe Düsseldorf enthalten beispielsweise eigene Vorgaben für Verkehrsordnung, Zufahrt sowie Be- und Entladung.

 

Aufbauzeiten können die Planung beeinflussen

 

Der Transport allein reicht nicht aus. Die Messeausstattung muss innerhalb des zulässigen Zeitfensters am Veranstaltungsort eintreffen.

 

Die konkreten Zeiträume unterscheiden sich je nach Messe.

 

Messe Düsseldorf veröffentlicht die Auf- und Abbauzeiten für die jeweiligen Veranstaltungen und weist darauf hin, dass sich diese in seltenen Fällen ändern können.

 

Auch vorgezogene Aufbauten können je nach Veranstaltung besonderen Antrags- und Bestellfristen unterliegen.

 

Deshalb sollte der Messekalender immer mit den logistischen Zeitfenstern der jeweiligen Veranstaltung abgeglichen werden.

 

Was beim Abbau und Rücktransport häufig vergessen wird

 

Nach Messeschluss ist die Aufmerksamkeit häufig bereits auf die Rückreise gerichtet.

 

Für den Messebestand beginnt zu diesem Zeitpunkt jedoch ein weiterer wichtiger Abschnitt.

 

Vor dem Rücktransport sollte geprüft werden:

 

  • Ist der komplette Bestand abgebaut?
  •  

  • Sind alle Kleinteile eingesammelt?
  •  

  • Sind Grafiken entfernt und geschützt?
  •  

  • Sind Transportkisten vollständig?
  •  

  • Sind Beschädigungen dokumentiert?
  •  

  • Ist der Rücktransport organisiert?
  •  

  • Ist der Zielort bekannt?
  •  

 

Gerade kleine Komponenten können beim Abbau schnell übersehen werden. Eine feste Checkliste kann dabei helfen.

 

Messeausstattung zwischen mehreren Messen: Ein möglicher Standardprozess

 

Für regelmäßig ausstellende Unternehmen kann ein standardisierter Ablauf sinnvoll sein.

 

1. Messekalender pflegen

 

Alle Veranstaltungen werden mit Termin, Ort und Standinformationen erfasst.

 

2. Benötigte Ausstattung definieren

 

Für jede Messe wird festgelegt, welche Komponenten benötigt werden.

 

3. Bestand prüfen

 

Vollständigkeit und Zustand werden vor dem nächsten Einsatz kontrolliert.

 

4. Messebestand zusammenstellen

 

Die benötigten Komponenten werden aus dem Lager bereitgestellt.

 

5. Transport vorbereiten

 

Packstücke, Abmessungen, Gewichte und Anlieferinformationen werden zusammengestellt.

 

6. Zur Messe transportieren

 

Die Ausstattung wird entsprechend der Veranstaltungsbedingungen zum Messestandort gebracht.

 

7. Aufbau organisieren

 

Der Messestand wird entsprechend der vorgesehenen Planung aufgebaut.

 

8. Nach der Messe abbauen

 

Die Ausstattung wird nach den jeweiligen Abbauvorgaben demontiert und verpackt.

 

9. Rücktransport und Kontrolle

 

Der Bestand wird zurückgeführt und auf Vollständigkeit und Zustand geprüft.

 

10. Wieder einlagern

 

Die Ausstattung wird für die nächste Veranstaltung eingelagert und dokumentiert.

 

Mehrere Messen bedeuten nicht automatisch mehr Messeausstattung

 

Ein Unternehmen muss nicht für jede Messe einen komplett neuen Bestand anschaffen.

 

Wenn vorhandene Systeme modular aufgebaut sind und die Veranstaltungen entsprechend geplant werden, kann ein Bestand mehrfach eingesetzt werden.

 

Das gilt insbesondere für:

 

  • Roll-ups
  •  

  • mobile Messewände
  •  

  • Faltdisplays
  •  

  • Messetheken
  •  

  • modulare Displaysysteme
  •  

  • wiederverwendbare Möbel
  •  

 

Entscheidend ist, dass der Bestand zwischen den Veranstaltungen verfügbar und einsatzbereit bleibt.

 

Was bei mehreren Veranstaltungen gleichzeitig passiert

 

Besonders anspruchsvoll wird die Organisation, wenn zwei Messen zeitlich sehr dicht aufeinanderfolgen oder sich sogar überschneiden.

 

Dann muss geprüft werden, ob derselbe Bestand tatsächlich für beide Veranstaltungen verwendet werden kann.

 

Alternativen können sein:

 

  • Bestand aufteilen
  •  

  • zusätzliche Komponenten einsetzen
  •  

  • zweiten Bestand verwenden
  •  

  • Transport direkt von einer Messe zur nächsten organisieren
  •  

  • temporär zusätzliche Ausstattung beschaffen
  •  

 

Eine frühzeitige Jahresplanung macht solche Konflikte sichtbar, bevor sie zum kurzfristigen Problem werden.

 

Direkter Transport zur nächsten Messe kann möglich sein

 

Nicht in jedem Fall muss die Messeausstattung nach einer Veranstaltung zunächst langfristig eingelagert werden.

 

Wenn zwei Veranstaltungen unmittelbar aufeinanderfolgen, kann je nach Ablauf auch eine direkte Weiterleitung sinnvoll sein.

 

Das muss allerdings individuell geprüft werden.

 

Zwischen den Veranstaltungen kann trotzdem eine Kontrolle des Bestands notwendig sein. Außerdem müssen die Anforderungen der zweiten Veranstaltung separat betrachtet werden.

 

Warum ein fester Messeprozess sinnvoll sein kann

 

Bei regelmäßigem Messebetrieb wiederholen sich viele Aufgaben.

 

Die Ausstattung muss bereitgestellt, transportiert, aufgebaut, abgebaut, zurückgeführt und wieder eingelagert werden.

 

Wenn für jeden Messeauftritt sämtliche Schritte neu organisiert werden, entsteht unnötiger Koordinationsaufwand.

 

Ein fester Prozess schafft dagegen klare Zuständigkeiten und wiederholbare Abläufe.

 

Das bedeutet nicht, dass jede Messe identisch behandelt wird. Die konkrete Veranstaltung bleibt individuell. Die organisatorische Grundlage kann jedoch gleich bleiben.

 

Wann externe Unterstützung bei der Messeausstattung sinnvoll sein kann

 

Unternehmen können die Organisation ihrer Messeausstattung vollständig intern übernehmen oder einzelne Aufgaben extern vergeben.

 

Externe Unterstützung kann insbesondere dann interessant sein, wenn:

 

  • kein geeigneter Lagerplatz vorhanden ist
  •  

  • mehrere Messen pro Jahr stattfinden
  •  

  • die Veranstaltungen an unterschiedlichen Standorten stattfinden
  •  

  • die internen Mitarbeiter den Messebestand nicht regelmäßig betreuen können
  •  

  • Transport und Lagerung bisher getrennt organisiert werden
  •  

  • Aufbau und Abbau ebenfalls ausgelagert werden sollen
  •  

  • ein bestehender Messebestand übernommen und strukturiert werden soll
  •  

 

Dabei kann der Leistungsumfang flexibel gewählt werden.

 

EINS PLUS: Messeausstattung zwischen Veranstaltungen organisieren

 

EINS PLUS Messe- & Kongress-Service unterstützt Unternehmen dabei, vorhandene Messeausstattung zwischen mehreren Veranstaltungen zu organisieren.

 

Dabei kann vorhandener Messebestand beispielsweise übernommen, erfasst und eingelagert werden. Für eine bevorstehende Veranstaltung wird die benötigte Ausstattung zusammengestellt und für den jeweiligen Einsatz vorbereitet.

 

Je nach Bedarf können weitere Leistungen hinzukommen:

 

  • Übernahme vorhandener Messebestände
  •  

  • Lagerung
  •  

  • Bestandsorganisation
  •  

  • Kommissionierung
  •  

  • Grafikorganisation
  •  

  • Transport
  •  

  • Aufbau
  •  

  • Abbau
  •  

  • Rücktransport
  •  

  • erneute Einlagerung
  •  

 

Damit kann aus vielen einzelnen organisatorischen Aufgaben ein wiederkehrender Ablauf entstehen.

 

Der Ablauf bei EINS PLUS

 

Für Unternehmen mit regelmäßigem Messebetrieb kann die Zusammenarbeit beispielsweise mit einer Bestandsaufnahme beginnen.

 

Welche Messeausstattung ist vorhanden? Welche Komponenten gehören zusammen? Welche Systeme werden regelmäßig eingesetzt? Welche Veranstaltungen stehen im Kalender?

 

Auf dieser Grundlage lässt sich der weitere Ablauf strukturieren.

 

Bestand übernehmen → erfassen → lagern → für die Messe bereitstellen → transportieren → aufbauen → abbauen → zurücktransportieren → kontrollieren → wieder einlagern.

 

Das Ziel ist dabei nicht, den Messeauftritt des Unternehmens neu zu definieren. Im Mittelpunkt steht die Organisation der vorhandenen Ausstattung rund um die wiederkehrenden Veranstaltungen.

 

Checkliste: Messeausstattung zwischen mehreren Messen organisieren

 

  • ☐ Alle geplanten Messen und Veranstaltungen erfassen
  •  

  • ☐ Standgrößen und benötigte Ausstattung dokumentieren
  •  

  • ☐ Vorhandenen Messebestand vollständig erfassen
  •  

  • ☐ Komponenten eindeutig zuordnen
  •  

  • ☐ Grafiken und Zubehör berücksichtigen
  •  

  • ☐ Lagerort festlegen
  •  

  • ☐ Bestand nach jeder Messe kontrollieren
  •  

  • ☐ Beschädigungen frühzeitig feststellen
  •  

  • ☐ Reparaturen oder Ersatzteile rechtzeitig organisieren
  •  

  • ☐ Veranstaltungsspezifische Vorgaben prüfen
  •  

  • ☐ Transporttermine festlegen
  •  

  • ☐ Aufbau und Abbau koordinieren
  •  

  • ☐ Rücktransport organisieren
  •  

  • ☐ Messebestand wieder einlagern
  •  

  • ☐ Nächsten Messeauftritt frühzeitig vorbereiten
  •  

 

Fazit: Zwischen den Messen beginnt die Vorbereitung auf den nächsten Auftritt

 

Wer regelmäßig auf Messen ausstellt, sollte nicht nur den einzelnen Messeauftritt planen. Ein großer Teil der organisatorischen Arbeit findet zwischen den Veranstaltungen statt.

 

Die vorhandene Messeausstattung muss zurückgeführt, kontrolliert, gelagert und für den nächsten Einsatz zusammengestellt werden. Bei mehreren Veranstaltungen im Jahr kommen zusätzlich unterschiedliche Standgrößen, Veranstaltungsorte, Transportwege und Zeitfenster hinzu.

 

Ein strukturierter Ablauf kann dabei helfen, den Messebestand dauerhaft einsatzbereit zu halten:

 

Übernehmen → lagern → kontrollieren → bereitstellen → transportieren → aufbauen → abbauen → zurücktransportieren → wieder einlagern.

 

Gerade bei wiederkehrenden Messeauftritten kann es sinnvoll sein, diese Abläufe nicht jedes Mal neu zu organisieren, sondern als festen Prozess zu etablieren.

 

Denn der nächste Messeauftritt beginnt organisatorisch nicht erst beim Aufbau. Er beginnt bereits mit der Rückführung und der richtigen Organisation der Messeausstattung nach der vorherigen Veranstaltung.

 

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