Roll-ups gehören zu den mobilen Messe- und Präsentationssystemen, die Unternehmen über viele Veranstaltungen hinweg einsetzen können. Sie lassen sich vergleichsweise kompakt transportieren, schnell aufstellen und nach einer Veranstaltung wieder verstauen. Genau deshalb bleiben sie häufig über Jahre Bestandteil eines Messebestands.
Damit ein Roll-up beim nächsten Einsatz tatsächlich wieder verwendet werden kann, reicht es allerdings nicht aus, es nach der Messe einfach irgendwo abzustellen. Grafik, Kassette, Standfuß, Stange, Transporttasche und gegebenenfalls weiteres Zubehör müssen so behandelt und gelagert werden, dass sie beim nächsten Einsatz wieder vollständig und funktionsfähig zur Verfügung stehen.
Die Frage „Wie kann ich Roll-ups richtig lagern?“ betrifft deshalb mehr als den benötigten Platz. Es geht um den Zustand des Systems, die Vollständigkeit des Bestands, die Vorbereitung für den nächsten Einsatz und darum, wer sich zwischen zwei Veranstaltungen um die Messeausstattung kümmert.
Gerade bei Unternehmen, die regelmäßig an Messen, Kongressen oder Veranstaltungen teilnehmen, kann aus einem einzelnen Roll-up schnell ein umfangreicher Bestand an mobiler Messeausstattung werden. Dann wird aus der einfachen Lagerfrage eine organisatorische Aufgabe.
Warum die richtige Lagerung von Roll-ups wichtig ist
Ein Roll-up besteht nicht nur aus einer bedruckten Grafik. Zum System gehören je nach Ausführung unter anderem die Kassette, die Grafikbahn, eine Halterungs- oder Teleskopstange, Standfüße oder andere Konstruktionselemente sowie eine Transporttasche oder Verpackung.
Alle diese Bestandteile müssen nach dem Einsatz wieder zusammengeführt werden. Fehlt beispielsweise die Stange, ist das Roll-up beim nächsten Termin möglicherweise nicht vollständig einsatzbereit. Ist die Grafik beschädigt oder stark verschmutzt, kann ebenfalls eine Aufbereitung oder ein Austausch notwendig werden.
Auch die Lagerbedingungen spielen eine Rolle. Herstellerhinweise für Roll-up-Systeme empfehlen unter anderem trockene Lagerbedingungen und einen Schutz vor extremen Temperaturen. Je nach System können zusätzliche Vorgaben gelten. Deshalb sollten bei der Lagerung grundsätzlich die Hinweise des jeweiligen Herstellers berücksichtigt werden.
Eine gute Lagerung verfolgt deshalb ein einfaches Ziel: Das Roll-up soll beim nächsten Messeauftritt genauso organisiert bereitstehen, wie es für den Einsatz benötigt wird.
Was gehört beim Roll-up eigentlich zum Messebestand?
Bevor ein Unternehmen über die Lagerung nachdenkt, sollte zunächst geklärt werden, was überhaupt vorhanden ist. Gerade bei älteren Messebeständen ist es nicht ungewöhnlich, dass einzelne Komponenten über verschiedene Räume, Schränke oder Lagerorte verteilt sind.
Zum Roll-up-Bestand können beispielsweise gehören:
- Roll-up-Kassette
- bedruckte Grafikbahn
- Haltestange oder Teleskopstange
- Standfüße oder weitere Systemteile
- Transporttasche
- Schutzverpackung
- zusätzliche Grafiken
- Ersatz- oder Zubehörteile
Bei mehreren Roll-ups kommen weitere Fragen hinzu: Welches System gehört zu welcher Grafik? Welche Grafik ist aktuell? Welches Roll-up wird für welchen Anlass eingesetzt? Gibt es unterschiedliche Motive für verschiedene Produkte, Marken oder Veranstaltungen?
Eine strukturierte Bestandsaufnahme kann deshalb bereits ein wichtiger Schritt sein, bevor überhaupt ein Lagerplatz gesucht wird.
Roll-ups nach der Messe nicht einfach irgendwo abstellen
Nach einer Veranstaltung ist der Messestand häufig mit vielen anderen Aufgaben verbunden. Das Team reist ab, Materialien werden zusammengepackt und die nächste Veranstaltung steht möglicherweise bereits im Kalender.
Gerade mobile Systeme wie Roll-ups werden dabei schnell zur Nebensache. Sie werden in eine Tasche gesteckt und zunächst im Büro, Lager, Besprechungsraum oder Fahrzeug abgestellt.
Für einen kurzen Zeitraum mag das funktionieren. Wird aus der Übergangslösung jedoch eine dauerhafte Lagerung, entstehen typische Probleme:
- Der Lagerort ist nicht eindeutig dokumentiert.
- Einzelne Komponenten werden getrennt voneinander aufbewahrt.
- Das Roll-up wird zusammen mit anderem Material gestapelt.
- Die Transporttasche wird beschädigt oder geht verloren.
- Niemand weiß beim nächsten Einsatz genau, ob das System vollständig ist.
- Die Grafik wird erst kurz vor der nächsten Veranstaltung kontrolliert.
- Beschädigungen werden erst beim nächsten Aufbau entdeckt.
Die eigentliche Herausforderung ist damit weniger das Roll-up selbst als die Organisation des Bestands.
Roll-ups vor der Einlagerung kontrollieren
Eine sinnvolle Lagerung beginnt direkt nach dem Einsatz. Bevor das Roll-up eingelagert wird, sollte geprüft werden, ob es vollständig und unbeschädigt ist.
Dazu gehört zunächst eine Sichtkontrolle. Die Grafik sollte auf Verschmutzungen, Beschädigungen oder sichtbare Veränderungen geprüft werden. Auch die Kassette und die mechanischen Komponenten sollten kontrolliert werden.
Bei der Reinigung ist Zurückhaltung sinnvoll. Je nach Material und Herstellerangabe können unterschiedliche Reinigungsmethoden geeignet sein. Einige Hersteller empfehlen beispielsweise ein weiches Tuch und weisen darauf hin, dass eine bedruckte Grafik vor dem erneuten Einrollen vollständig trocken sein sollte.
Das ist besonders wichtig: Eine feuchte Grafik sollte nicht einfach wieder in der Kassette verschwinden. Vor der Einlagerung sollte das Material vollständig trocken sein.
Grafik richtig einrollen
Die Grafikbahn ist bei einem Roll-up einer der empfindlichsten Bestandteile. Beim Ein- und Ausrollen sollte deshalb darauf geachtet werden, dass sie möglichst gerade und mittig geführt wird.
Berührt die Grafik beim Einrollen dauerhaft die Kanten des Gehäuses, kann dies zu Abrieb oder Beschädigungen führen. Hersteller und Anbieter von Roll-up-Systemen weisen deshalb ausdrücklich auf eine gleichmäßige und mittige Führung der Grafik hin.
Auch die Mechanik sollte nicht unnötig belastet werden. Insbesondere bei Systemen, deren Grafik unter Spannung steht, sollte die jeweilige Aufbau- und Bedienungsanleitung beachtet werden.
Für Unternehmen mit mehreren unterschiedlichen Roll-ups lohnt es sich außerdem, die Systeme eindeutig zu kennzeichnen. So lässt sich später schneller feststellen, welches Motiv zu welchem System gehört.
Roll-ups trocken und geschützt lagern
Roll-ups sollten an einem trockenen und geeigneten Lagerort aufbewahrt werden. Herstellerhinweise nennen trockene Umgebungen als wichtige Voraussetzung, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Auch extreme Temperaturen und starke Temperaturschwankungen sollten je nach System vermieden werden.
Direkte Sonneneinstrahlung oder die unmittelbare Nähe zu Wärmequellen sind ebenfalls keine sinnvolle Dauerlösung. Bei bestimmten Roll-up-Materialien können Wärme und ungünstige Lagerbedingungen Auswirkungen auf Druck, Material oder Verklebungen haben.
Ebenso wichtig ist der mechanische Schutz. Ein Roll-up sollte nicht so gelagert werden, dass schwere Gegenstände auf die Kassette drücken oder das System permanent zwischen anderen Materialien eingeklemmt wird.
Die Transporttasche gehört zur Lagerung dazu
Die Transporttasche ist nicht nur für den Weg zur Messe gedacht. Sie schützt das Roll-up auch während der Lagerung und erleichtert die Zuordnung der einzelnen Bestandteile.
Wenn die Tasche vorhanden ist, sollte das Roll-up nach Möglichkeit darin aufbewahrt werden. Hersteller und Anbieter empfehlen bei verschiedenen Systemen ausdrücklich die Lagerung beziehungsweise den Transport in der vorgesehenen Tasche oder Verpackung.
Bei mehreren Roll-ups kann eine einfache Kennzeichnung sinnvoll sein. Beispielsweise kann auf der Tasche oder im Bestandsverzeichnis festgehalten werden:
- Unternehmensbereich oder Marke
- Motiv oder Kampagne
- Abmessung
- Standort des Systems
- zugehörige Grafik
- zusätzliches Zubehör
So wird aus einer Sammlung einzelner Roll-ups ein nachvollziehbarer Messebestand.
Roll-ups richtig lagern bedeutet auch: Bestand dokumentieren
Bei einem einzelnen Roll-up kann man sich möglicherweise noch merken, wo es liegt. Bei fünf, zehn oder mehr Systemen wird das zunehmend schwieriger.
Eine einfache Inventarisierung kann deshalb viel Aufwand sparen. Dabei muss kein kompliziertes Warenwirtschaftssystem aufgebaut werden. Entscheidend ist, dass die wichtigsten Informationen nachvollziehbar erfasst sind.
Eine Bestandsübersicht kann beispielsweise enthalten:
- Bezeichnung des Roll-ups
- Abmessungen
- aktuelles Motiv
- Anzahl
- Transporttasche vorhanden
- Zubehör vorhanden
- Zustand
- Lagerort
- letzter Einsatz
- geplante nächste Verwendung
Damit wird vor einer Veranstaltung schneller sichtbar, welche Ausstattung tatsächlich vorhanden ist.
Warum die Lagerung bei mehreren Roll-ups komplizierter wird
Ein einzelnes Roll-up nimmt vergleichsweise wenig Platz ein. In vielen Unternehmen ist es aber nicht bei einem System geblieben.
Mit der Zeit entstehen unterschiedliche Roll-ups für:
- verschiedene Produktbereiche
- unterschiedliche Marken
- Vertrieb und Marketing
- Messen
- Kongresse
- Recruiting-Veranstaltungen
- Kundenveranstaltungen
- Roadshows
- interne Veranstaltungen
Zusätzlich kommen häufig Messewände, Counter, Prospektständer, Fahnen, Möbel, Grafiken und weitere Präsentationselemente hinzu.
Dann geht es nicht mehr nur darum, ein Roll-up zu lagern. Es geht um die Verwaltung eines gesamten Messebestands.
Roll-ups zusammen mit anderer Messeausstattung lagern
Für Unternehmen mit regelmäßigem Messebetrieb kann es sinnvoll sein, Roll-ups nicht getrennt vom restlichen Messebestand zu betrachten.
Wenn beispielsweise ein Unternehmen für eine Veranstaltung zwei Roll-ups, eine Messewand, einen Counter, Prospektständer und Informationsmaterial benötigt, müssen diese Komponenten am Ende gemeinsam bereitgestellt werden.
Eine zentrale Lagerung kann diesen Ablauf vereinfachen. Der relevante Bestand befindet sich an einem definierten Ort und kann für den jeweiligen Veranstaltungstermin zusammengestellt werden.
Das ist insbesondere dann interessant, wenn ein Unternehmen nicht nur einmal im Jahr ausstellt, sondern regelmäßig an unterschiedlichen Veranstaltungen teilnimmt.
Roll-ups für mehrere Veranstaltungen einsetzen
Ein wesentlicher Vorteil mobiler Messeausstattung besteht darin, dass sie nicht zwingend nur für eine Veranstaltung verwendet werden muss.
Ein Roll-up kann beispielsweise auf einer Fachmesse eingesetzt werden und einige Wochen später bei einem Kongress oder einer Unternehmensveranstaltung wieder zum Einsatz kommen.
Damit diese Mehrfachnutzung funktioniert, muss allerdings zwischen den Veranstaltungen ausreichend organisiert werden:
- Abbau
- Rücktransport
- Kontrolle
- gegebenenfalls Reinigung
- Einlagerung
- Bestandsprüfung
- Zusammenstellung für den nächsten Einsatz
- Transport zur nächsten Veranstaltung
Genau diese Zwischenphasen werden in der Praxis häufig unterschätzt.
Roll-up-Lagerung ist Teil der Messeorganisation
Ein Roll-up ist nach dem Abbau nicht einfach „weg“. Es befindet sich zwischen zwei Veranstaltungen in einer Art Zwischenphase.
Wenn es nur selten eingesetzt wird, kann die Lagerung relativ unkompliziert sein. Bei regelmäßigen Veranstaltungen muss dagegen klar sein, wann welches System benötigt wird und wie es rechtzeitig bereitgestellt wird.
Damit wird die Lagerung zu einem Bestandteil der gesamten Messeorganisation.
Eine gute Planung beantwortet deshalb nicht nur die Frage „Wo liegt das Roll-up?“, sondern auch:
- Wer hat Zugriff darauf?
- Ist es vollständig?
- Ist die Grafik aktuell?
- Ist das System einsatzbereit?
- Wann wird es benötigt?
- Wer stellt es für die Veranstaltung zusammen?
- Wer organisiert den Transport?
- Was passiert nach der Veranstaltung?
Wann reicht die Lagerung im eigenen Unternehmen aus?
Es gibt durchaus Situationen, in denen Unternehmen ihre Roll-ups problemlos selbst lagern können.
Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn nur wenige Systeme vorhanden sind, ausreichend geeigneter Lagerplatz zur Verfügung steht und ein Mitarbeiter oder ein festes Team für die Messeorganisation zuständig ist.
Auch die Entfernung zum Lagerort spielt eine Rolle. Wenn die Ausstattung direkt im Unternehmen verfügbar ist und regelmäßig benötigt wird, kann der interne Zugriff praktisch sein.
Entscheidend ist weniger die Frage, ob ein Roll-up grundsätzlich intern gelagert werden kann. Entscheidend ist, ob der interne Aufwand im Verhältnis zur Nutzung noch sinnvoll ist.
Wann kann eine externe Lagerung sinnvoll sein?
Eine externe Lösung kann interessant werden, wenn der vorhandene Messebestand wächst oder die interne Organisation zunehmend Zeit bindet.
Typische Situationen sind:
- Im Unternehmen fehlt geeigneter Lagerplatz.
- Roll-ups und andere Messeausstattung blockieren Büro- oder Nebenflächen.
- Der Messebestand liegt an mehreren Standorten verteilt.
- Mehrere Veranstaltungen pro Jahr müssen organisiert werden.
- Niemand ist dauerhaft für Lagerung und Bestandsverwaltung zuständig.
- Transport und Lagerung sollen miteinander verbunden werden.
- Der vorhandene Bestand soll regelmäßig für verschiedene Veranstaltungen bereitgestellt werden.
- Das Unternehmen möchte die organisatorischen Aufgaben rund um den Messebestand reduzieren.
In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, nicht nur einen Lagerplatz zu suchen, sondern den gesamten Ablauf zwischen zwei Veranstaltungen zu betrachten.
Was eine professionelle Roll-up-Lagerung leisten kann
Bei einer professionellen Lösung geht es nicht allein darum, einen Raum zur Verfügung zu stellen. Entscheidend ist, was mit dem Bestand organisatorisch passiert.
Je nach Bedarf können beispielsweise folgende Aufgaben dazugehören:
- Übernahme des vorhandenen Messebestands
- Bestandsaufnahme
- Inventarisierung
- sortierte Einlagerung
- geschützte Aufbewahrung
- Zusammenstellung für einen Veranstaltungstermin
- Vorbereitung des Materials
- Abholung
- Transport zur Veranstaltung
- Rücktransport
- erneute Einlagerung
Der Vorteil liegt dann weniger im eingesparten Quadratmeterpreis als in der Entlastung des Unternehmens von wiederkehrenden organisatorischen Aufgaben.
Roll-ups lagern und für den nächsten Einsatz vorbereiten
Besonders interessant wird eine strukturierte Lagerung, wenn zwischen zwei Veranstaltungen nur wenige Wochen liegen.
Dann sollte der Bestand nicht erst kurz vor dem nächsten Termin gesucht und kontrolliert werden. Besser ist es, bereits beim Einlagern festzuhalten, welche Komponenten vorhanden sind und in welchem Zustand sie sich befinden.
So kann die Vorbereitung des nächsten Einsatzes deutlich planbarer werden.
Beispielsweise kann für eine bevorstehende Veranstaltung eine konkrete Zusammenstellung definiert werden:
- zwei bestimmte Roll-ups
- ein bestimmtes Messewand-System
- ein Counter
- Prospektständer
- Informationsmaterial
- weitere Präsentationselemente
Der Vorteil besteht darin, dass nicht jedes Mal der gesamte Messebestand neu zusammengestellt werden muss.
Was passiert mit Roll-ups nach mehreren Jahren?
Mobile Messeausstattung kann über längere Zeit eingesetzt werden. Gleichzeitig verändert sich bei Unternehmen häufig das Material selbst: Markenauftritte werden aktualisiert, Produkte ändern sich und Kampagnen laufen aus.
Deshalb sollte ein Messebestand regelmäßig überprüft werden.
Bei einem Roll-up stellt sich beispielsweise die Frage:
- Ist die Grafik noch aktuell?
- Ist das System noch vollständig?
- Ist die Mechanik noch funktionsfähig?
- Wird das Motiv noch benötigt?
- Gibt es eine neue Version der Grafik?
- Wird das Roll-up tatsächlich noch eingesetzt?
Ein gut organisierter Messebestand sollte deshalb nicht einfach über Jahre unverändert eingelagert werden. Eine regelmäßige Bestandsprüfung hilft dabei, tatsächlich benötigtes Material von nicht mehr verwendeter Ausstattung zu unterscheiden.
Roll-ups lagern oder neu anschaffen?
Wenn ein Roll-up längere Zeit nicht eingesetzt wurde, entsteht schnell die Frage, ob eine neue Ausstattung angeschafft werden sollte.
Eine solche Entscheidung sollte nicht allein vom Alter des Systems abhängen. Entscheidend ist vielmehr der tatsächliche Zustand und die Frage, ob die vorhandene Ausstattung noch zum aktuellen Auftritt passt.
Ist die Mechanik funktionstüchtig und lediglich das Motiv veraltet, kann möglicherweise eine neue Grafik eine Alternative zu einem vollständig neuen System sein. Ob das technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Roll-up-System ab.
Damit lohnt sich vor einer Neuanschaffung ein Blick auf den vorhandenen Bestand.
Roll-ups transportieren: Die Lagerung endet nicht am Lagerort
Zwischen Lagerung und Veranstaltung liegt der Transport. Gerade bei regelmäßig eingesetzter mobiler Messeausstattung sollten beide Bereiche zusammen gedacht werden.
Ein Roll-up muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Veranstaltungsort verfügbar sein. Nach der Veranstaltung muss es wieder zurückgeführt und eingelagert werden.
Das bedeutet einen wiederkehrenden Ablauf:
- Roll-up aus dem Bestand bereitstellen
- Vollständigkeit prüfen
- für den Transport vorbereiten
- zur Veranstaltung transportieren
- vor Ort bereitstellen oder aufbauen
- nach der Veranstaltung wieder verpacken
- zurücktransportieren
- wieder einlagern
Bei einzelnen Veranstaltungen kann ein Unternehmen diesen Ablauf selbst organisieren. Bei vielen Terminen wird die wiederkehrende Organisation schnell zu einem eigenen Aufgabenbereich.
Roll-ups bei Messen und Kongressen einsetzen
Roll-ups sind nicht ausschließlich für klassische Messehallen interessant. Sie können auch bei Kongressen, Fachtagungen, Konferenzen, Kundenveranstaltungen oder kleineren Unternehmensveranstaltungen eingesetzt werden.
Gerade bei kleineren Auftritten kann mobile Ausstattung eine praktische Ergänzung sein. Ein Roll-up lässt sich beispielsweise gemeinsam mit einem Counter und weiteren Präsentationselementen einsetzen, ohne dass dafür zwingend ein individuell gebauter Messestand erforderlich ist.
Welche Ausstattung am jeweiligen Veranstaltungsort zulässig oder sinnvoll ist, hängt von den konkreten Gegebenheiten und den Vorgaben des Veranstalters ab.
Roll-ups als Teil eines bestehenden Messebestands
Für EINS PLUS ist ein Roll-up deshalb nicht isoliert zu betrachten. Es kann Bestandteil eines größeren vorhandenen Messebestands sein.
Ein Unternehmen besitzt möglicherweise bereits einen Messestand, eine Messewand, mehrere Roll-ups, einen Counter und weiteres Equipment. Statt für jede Veranstaltung neue Ausstattung anzuschaffen, kann dieser Bestand wiederholt eingesetzt werden.
Die eigentliche Aufgabe besteht dann darin, den vorhandenen Bestand verfügbar zu halten und die Abläufe zwischen den Veranstaltungen zu organisieren.
Wie EINS PLUS mit vorhandenen Roll-ups arbeiten kann
EINS PLUS Messe- & Kongress-Service ist auf den Service rund um vorhandene Messe- und Veranstaltungsbestände ausgerichtet. Das bedeutet: Ein Unternehmen muss nicht zunächst einen neuen Messestand anschaffen, um Unterstützung bei der Organisation seines Messeauftritts zu erhalten.
Auch vorhandene Roll-ups können Bestandteil eines solchen Messebestands sein.
Je nach Bedarf kann EINS PLUS beispielsweise bei der Übernahme des Bestands, der Bestandsaufnahme, der Lagerung, der Vorbereitung, dem Transport sowie bei Aufbau und Abbau unterstützen.
Damit wird aus einem einzelnen Roll-up wieder ein nutzbarer Bestandteil des gesamten Messeauftritts.
Roll-ups lagern: Eine einfache Checkliste
Vor der Einlagerung eines Roll-ups sollten Unternehmen einige Punkte prüfen.
- Ist die Grafik sauber?
- Ist die Grafik vollständig trocken?
- Rollt die Grafik sauber und möglichst mittig in die Kassette ein?
- Sind Kassette und Mechanik unbeschädigt?
- Sind alle Stangen und Zubehörteile vorhanden?
- Ist die Transporttasche vorhanden und intakt?
- Ist das System eindeutig gekennzeichnet?
- Ist der Lagerort dokumentiert?
- Ist bekannt, wann das Roll-up wieder benötigt wird?
- Ist das System vor Feuchtigkeit, direkter Sonne und ungünstigen Temperaturen geschützt?
Diese einfache Kontrolle verhindert, dass aus einem kleinen Lagerproblem kurz vor der nächsten Messe ein akutes Organisationsproblem wird.
Wenn aus einem Roll-up ein ganzer Messebestand wird
Die Lagerung eines einzelnen Roll-ups ist normalerweise keine große organisatorische Herausforderung. Schwieriger wird es, wenn mobile Messeausstattung über Jahre wächst und regelmäßig für unterschiedliche Veranstaltungen eingesetzt wird.
Dann können aus wenigen Roll-ups schnell umfangreiche Bestände entstehen. Dazu kommen Messewände, Counter, Möbel, Grafiken, Prospektständer und weitere Materialien.
Spätestens dann lohnt es sich, nicht mehr nur über einzelne Lagerplätze nachzudenken. Sinnvoller ist ein organisierter Prozess für den gesamten Messebestand.
Ein Bestand. Mehrere Veranstaltungen. Ein organisierter Ablauf.
Mobile Messeausstattung muss zwischen den Veranstaltungen funktionieren
Der Wert eines Roll-ups liegt nicht darin, dass es einmal auf einer Messe steht. Entscheidend ist, dass es auch beim nächsten passenden Anlass wieder eingesetzt werden kann.
Damit das funktioniert, müssen Lagerung, Bestand, Transport und Vorbereitung zusammenspielen.
Unternehmen, die regelmäßig ausstellen, sollten deshalb nicht nur die Veranstaltung selbst planen. Auch die Zeit danach gehört zur Messeorganisation.
Das Roll-up wird abgebaut. Der Bestand wird kontrolliert. Die Ausstattung wird zurückgeführt. Sie wird eingelagert. Später wird sie wieder bereitgestellt und zur nächsten Veranstaltung transportiert.
Genau in diesen Zwischenphasen entscheidet sich, wie einfach oder aufwendig der nächste Messeauftritt wird.
Wenn Sie Ihre Roll-ups nicht selbst lagern möchten
Wenn Roll-ups und andere Messeausstattung im Unternehmen zunehmend Platz beanspruchen oder die Organisation zwischen mehreren Veranstaltungen aufwendig wird, kann eine externe Lösung sinnvoll sein.
EINS PLUS kann vorhandene Messebestände übernehmen und die damit verbundenen Aufgaben je nach Bedarf organisieren. Dazu können Lagerung, Bestandsaufnahme, Vorbereitung, Transport, Aufbau, Abbau und Rücktransport gehören.
Sie müssen dafür keinen neuen Messestand kaufen. Entscheidend ist vielmehr, was bereits vorhanden ist und wie dieser Bestand künftig genutzt werden soll.
Wenn Sie also bereits Roll-ups, Messewände, Counter oder weitere Messeausstattung besitzen, kann der erste Schritt ganz einfach sein: den vorhandenen Bestand erfassen und prüfen, wie er künftig eingesetzt werden soll.
Sie haben Messeausstattung. Wir kümmern uns um den Rest.
Ein Roll-up ist schnell eingelagert. Die eigentliche Herausforderung entsteht dort, wo Messeausstattung regelmäßig gebraucht wird und zwischen mehreren Veranstaltungen bewegt werden muss.
EINS PLUS unterstützt Unternehmen dabei, vorhandene Messe- und Veranstaltungsbestände organisiert weiter zu nutzen – von der Übernahme und Lagerung über die Vorbereitung und den Transport bis hin zu Aufbau und Abbau.
So muss aus vorhandener Messeausstattung nicht bei jeder Veranstaltung ein neues Organisationsprojekt werden.
Sie haben einen Messebestand. Sie haben eine Veranstaltung. EINS PLUS kümmert sich um das, was dazwischen passiert.
